Nach der 0:1-Niederlage von Fußball-Bundesligist Hannover 96 gegen den FC Augsburg plant der Tabellenletzte jetzt für die Zweite Bundesliga. Das bestätigte Vereinspräsident Martin Kind am Sonntagabend dem NDR Sportclub.
Zwar verblieben bei den noch kommenden zwölf Spielen Chancen – aber mit der derzeitigen Leistung werde es schwer, sagte Kind. Im Falle des Abstiegs aber gehe es weiter. Man baue das Nachwuchsleistungszentrum und werde eine neue Mannschaft zusammenstellen. Der 96-Präsident hatte bereits betont, an Trainer Thomas Schaaf festhalten zu wollen. Dessen Vertrag gilt jedoch nur für die Erste Liga. Ein Gespräch dazu habe es laut Kind noch nicht gegeben.
cw
Der katholische Hildesheimer Bischof Norbert Trelle hat anlässlich der österlichen Bußzeit zur Barmherzigkeit gegenüber Flüchtlingen aufgerufen. In seinem sogenannten Hirtenwort greift der Bischof das von Papst Franziskus ausgerufene Heilige Jahr der Barmherzigkeit auf. Eines der Werke der Barmherzigkeit sei, „den Fremden eine Heimat geben“.
Dies bedeute, sie einzubinden in unsere Gesellschaft und sie in Mitverantwortung zu nehmen für unser Gemeinwohl, so Trelle. Es heiße aber auch, mit ihnen Wege zu suchen, wie sie in ihre angestammte Heimat zurückkehren können, wenn Frieden und Sicherheit dort wiederhergestellt sind. Das Hirtenwort wurde am heutigen zweiten Fastensonntag in den Gottesdiensten verlesen.
cw
Die ersten Störche sind aus ihren Winterquartieren nach Deutschland zurückgekehrt. Auch in Niedersachsen seien erste Tiere gesichtet worden, teilte der Naturschutzbund Deutschland mit. Die früh zurückkehrenden Störche überwinterten in Spanien oder Frankreich. Der größte Teil der deutschen Störche kehre jedoch erst von Ende März bis Anfang April zurück.
In Niedersachsen wurden 2015 insgesamt 765 frei lebende Weißstorchpaare gezählt. Das ist das beste Resultat seit 44 Jahren, hieß es von der Landesarbeitsgemeinschaft Weißstorchschutz im NABU Niedersachsen. Im Raum Hildesheim gab es sechs Paare – in Gronau, Ruthe, Hoheneggelsen, Schellerten, Brüggen und Elze.
cw
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat davor gewarnt, wegen der Flüchtlingskrise die europäischen Binnengrenzen zu schließen. Dies wäre „ein schlimmer Rückfall in alte Zustände“, sagte er im Vorfeld des EU-Gipfels an diesem Wochenende der "Magdeburger Volksstimme". Dabei gehe es nicht nur um die Wirtschaft, sondern auch den europäischen Einigungsprozess insgesamt. Gerade Deutschland habe in den letzten 25 Jahren stark von den offenen Grenzen in der EU profitiert.
Die Alternative könne nur die Sicherung der europäischen Außengrenzen sein oder in deren Vorfeld. Die Sicherung von Grenzen sei zwar leider notwendig, dürfe aber nicht dazu führen, dass sich Deutschland aus seiner Verantwortung heraus stehle. Das Elend von so vielen Menschen auf der Welt „dürfe uns nicht kalt lassen", mahnte Weil. Deshalb werde er sich dafür einsetzen, "in einem zu bewältigenden Umfang" weiterhin Flüchtlinge aufzunehmen.
fx
Zwei spielende Kinder haben am Freitagmittag für eine kurzfristige Unterbrechung des Bahnverkehrs im Süden Hannovers gesorgt. Laut Bundespolizei hatten Augenzeugen die beiden 12-Jährigen beobachtet, wie sie nahe der Bismarckstraße die Bahnanlagen betraten und dann begannen, einen Strommast hochzuklettern.
Daraufhin wurde sofort die Strecke gesperrt, der Fahrdienstleiter am Hauptbahnhof ließ außerdem den Fahrstrom abschalten. Eine Streife der Bundespolizei holte die beiden Jungen aus dem Gefahrenbereich und erklärte ihnen auf der Wache, wie gefährlich ihre Aktion war. Danach durften sie nach Hause.
fx
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