Nach dem Vorbild der evangelischen Kirchen in Niedersachsen lässt nun auch das Bistum Hildesheim Gewerkschaften an Tarifverhandlungen teilnehmen.
Ab Juni sollen sich Gewerkschaftsvertreter am kircheninternen Weg der Tariffindung, dem sogenannten Dritten Weg, beteiligen können. Grundlage ist laut dem Bistum das Urteil des Bundesarbeitsgerichts zum Verhältnis von Kirche und Gewerkschaften von 2012, dem ein langer Streit der evangelischen Kirchen mit der Gewerkschaft Verdi voranging. Demnach hat das Streikverbot im kirchlichen Dienst weiterhin Bestand, die Kirchen müssen den Gewerkschaften aber einen Platz am Verhandlungstisch einräumen.
cw/dpa
Die Drittliga-Handballer von Eintracht Hildesheim fahren am morgigen Samstag zum TSV Altenholz.
Im Hinspiel hatte die Eintracht mit 30:27 gesiegt. Aber die Altenholzer Mannschaft habe sich zuletzt stabilisiert, so Eintrachtsprecher Steffen Kumme. Dagegen gebe es bei Eintracht Hildesheim Personalsorgen: Neben dem noch mehrere Wochen fehlenden Max Wasielewski haben sich Georgi Nikolov und Keeper Max Kroll im Heimspiel gegen Burgdorf verletzt. Die Partie wird am Samstag um 19:30 Uhr beim TSV Altenholz angepfiffen.
cw
Im Prozess um den Brandanschlag von Salzhemmendorf sind am dritten Verhandlungstag weitere Details über den 31-jährigen Hauptangeklagten bekannt geworden.
Ein Ermittlungsbeamte vom Staatsschutz beschrieb Tätowierungen des Mannes, der Ende August einen Molotowcocktail in die Flüchtlingsunterkunft im Kreis Hameln geworfen haben soll. Der 31-Jährige trägt demnach ein Wikingerschiff mit einer Odal-Rune auf der Brust sowie einen Wikinger mit einem Totenkopfring auf dem Arm. Die Embleme seien in der Nazizeit von der SS und auch von der in den 1990er-Jahren verbotenen Neonazi-Organisation Wiking-Jugend benutzt worden, sagte der Beamte. Dem Mann wird gemeinsam mit einem 25-Jährigen und einer 24-jährigen Frau versuchter Mordes vorgeworfen. Zum Prozessauftakt hatten die Angeklagten die Tat gestanden, aber eine rechtsextreme Gesinnung bestritten. Der Prozess am Landgericht Hannover wird nächste Woche fortgesetzt.
cw
Seit Donnerstag läuft in der Halle 39 wieder der Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“.
Gestern wurden die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler von der 4. Klasse bis zum Alter von 14 Jahren gezeigt, am heutigen Freitag präsentieren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zwischen 15 und 21 Jahren ihre Arbeiten. Am Nachmittag findet im Audimax der Universität die Siegerehrung statt – den Gewinnern winkt die Teilnahme am Landeswettbewerb.
cw
Die Diakonie Himmelsthür baut in Sorsum ein neues Angebot für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen – also Menschen, die diese Schädigung erst später im Leben erhalten haben, etwa durch einen Schlaganfall oder Unfall. Diese Menschen seien durch einen Schicksalsschlag aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen worden und bräuchten ein besonderes Umfeld.
Zum Projekt gehört ein zweigeschossiges Wohnhaus mit barrierefreien Ein-Zimmer-Wohnungen und eine Tagesförderstätte, in der verloren gegangene Fertigkeiten trainiert werden können. Dieses neue Angebot sei bisher in Niedersachsen einzigartig, so Projektleiter Oliver Opitz, und könne Modellcharakter haben. Es kostet 2,6 Millionen Euro, ein großer Teil davon sind Fördergelder. Wenn der Bau ohne Schwierigkeiten verlaufe, können im Spätsommer nächsten Jahres die ersten Bewohnerinnen und Bewohner einziehen.
fx
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