Die von Stadtrat und Kreistag Ende letzten Jahres abgesegnete Fortschreibung des Finanzvertrages zwischen der Stadt und dem Landkreis Hildesheim ist gestern im Rathaus unterzeichnet worden. Er beinhaltet die finanzielle Erstattung der von der Stadt übernommenen Kreisaufgaben bis 2018. Dazu gehören Teile der Grundsicherung, Kosten durch die Trägerschaft von weiterführenden Schulen und das Asylbewerberleistungsgesetz.
Der Finanzvertrag besiegelt auch eine Beteiligung des Landkreises von bis zu 2,5 Mio. Euro im Jahr an den Baukosten für weiterführende Schulen in Hildesheim. Landrat Reiner Wegner bezeichnete ihn ein „angemessenen Kompromiss“, und Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer betonte die erreichte „Kostenentlastung der Stadt“.
jsl/fx
Hildesheims Bürgermeisterin Ruth Seefels ist tot. Wie die Stadt meldet, starb sie im Alter von 60 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit. Seefels habe Hildesheim bei zahlreichen Anlässen mit Engagement und Herz vertreten, so Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. Die Nachricht ihres Todes mache die Stadtverwaltung sehr betroffen. Hildesheim verliere mit ihr eine ganz besondere, warmherzige Persönlichkeit, die sich insbesondere für die Belange der Kultur stark gemacht hat. Auch persönlich habe er sie außerordentlich geschätzt, so Meyer.
Die in Bonndorf im Schwarzwald geborene Seefels war seit November 2011 für die Fraktion der Grünen Mitglied im Hildesheimer Stadtrat und Bürgermeisterin der Stadt. Darüber hinaus war sie Vorsitzende des Ausschuss für Schule/Bildung, Sport und Integration und des Kuratoriums der Friedrich-Weinhagen-Stiftung, Mitglied im Ausschuss für Kultur und Demographie und der Hildesheimer Marketinggesellschaft, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Finanzen, Wirtschaftsförderung und Liegenschaften sowie beratendes Mitglied in den Örtsräten Itzum-Marienburg, Ochtersum und Marienburger Höhe/Galgenberg.
Darüber hinaus war Ruth Seefels Initiatorin, Organisatorin und Vorsitzende des 2012 gegründeten Vereins „KulturLeben Hildesheim“. Ziel des Vereins ist, finanziell benachteiligten Menschen den Zugang zu Kulturveranstaltungen zu ermöglichen. Auf der Empore des Rathauses liegt ab morgen mittag ein Kondolenzbuch aus, in das sich die Bürgerinnen und Bürger eintragen können.
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Ein 61 Jahre alter Hildesheimer hat gestern abend am Pflugstieg nahe des Helios-Klinikums zwei Angreifer in die Flucht geschlagen. Wie die Polizei meldet, war er gegen 21 Uhr auf dem Weg nach Hause, als er zunächst von einem der Männer angerempelt wurde und dann der andere versuchte, ihm die Geldbörse aus der Hosentasche zu ziehen. Der 61-Jährige wehrte sich, und als einer der Angreifer versuchte ihn zu treten verpasste er ihm einen Faustschlag ins Gesicht. Daraufhin flüchtete das Duo ohne Beute.
Der Mann erlitt eine Platzwunde an der Hand, ein Angreifer vermutlich eine größere Gesichtsverletzung. Die Hildesheimer Polizei sucht deshalb nach Zeugen, die jemanden kennen, der seit heute eine solche Verletzung hat – eine genauere Personenbeschreibung liegt nicht vor.
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Unbekannte Täter sind in der Nacht auf Dienstag in ein Textilpflegegeschäft in der Elzer Hauptstraße eingedrungen. Laut Polizeibericht hatten sie vermutlich einen Nachschlüssel dabei. Sie stahlen verstecktes Bargeld, beschädigten den Schließmechanismus einer Waschmaschine und randalierten in dem Geschäft.
Zeugen der Tat werden gebeten sich unter der Telefonnummer 05068-93030 beim Polizeikommissariat Elze zu melden.
fx
Immer mehr Menschen in Europa leiden an der Autoimmunkrankheit Typ-1-Diabetes. Das teilte das Forschungsnetzwerk „INNODIA“ in Hannover mit. Der Projektmanager Thorsten Strube sagte, es sei erschreckend, dass man bislang keine Erklärung dafür habe, warum die Zahl der erkrankten Kinder seit einigen Jahren ansteige. In Deutschland liege sie bei etwa 30.000. Dies sei auch deshalb besorgniserregend, weil die Krankheit noch nicht heilbar sei, erläuterte Projektmanager Strube. Die Betroffenen müssten sich ein Leben lang Insulin spritzen.
Im „INNODIA“-Verbund wollen 33 europäische Forschungseinrichtungen, Universitäten, Pharmaunternehmen und Patientenorganisationen den Ursachen der Krankheit auf den Grund gehen. Die EU unterstützt das Vorhaben für die kommenden sieben Jahre mit insgesamt 36 Millionen Euro. In Hannover ist das Kinder- und Jugendkrankenhaus "Auf der Bult" beteiligt.
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