Eine mögliche Bewerbung um den Titel "europäische Kulturhauptstadt" im Jahr 2025 hat gestern abend für Streit im Hildesheimer Stadtrat gesorgt. Es war der einzige umstrittene Punkt bei der Verabschiedung des Haushalts für 2016 - er wurde mit den Stimmen der Mehrheitsgruppe von SPD, Grünen und dem Ratsherrn Regel sowie der Unabhängigen abgelehnt.
Die Gruppe CDU und FDP hatte beantragt, für eine neue Arbeitsgruppe Mittel bereitzustellen, die komplett gegenfinanziert waren. Es sollte demnach darum gehen, die Möglichkeiten der Stadt im kulturellen Bereich auszuloten und den Schwung aus dem Jubiläumsjahr 2015 zu nutzen. Auch Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer sprach sich für ein solches Vorgehen aus: Man brauche ein Ziel, und weil viele Kulturschaffende in Hildesheim ausgebildet würden gebe es auch einen Hebel, an dem man ansetzen könne.
Die SPD-Fraktionsvorsitzende Corinna Finke begrüßte zwar die Initiative der neuen Arbeitsgruppe, wollte dies aber nicht im Haushalt verankert sehen. Man werde abseits des Haushalts gerne an Möglichkeiten für die hiesige Kulturszene mitarbeiten. Grünen-Fraktionschef Ulrich Räbiger zitierte hohe Aufwendungen anderer Ausrichterstädte für die Kulturhauptstadt: Hildesheim könne sich das, gerade auch angesichts des laufenden Zukunftsvertrags mit dem Land, nicht leisten.
fx
Fördergelder des niedersächsischen Kulturministeriums kommen auch der freien Theaterszene in Hildesheim zu Gute. Das Theaterhaus erhält den Höchstförderbetrag von 40.000 Euro, wie das Ministerium mitteilt. Dies sei eine Grundförderung unter anderem für Mieten und Gehälter, die das Bestehen der Institution sicher, so Anika Kind vom Theaterhaus zu Tonkuhle.
In diesem Jahr werden elf Spielstätten und Theatergruppen, sowie 35 Produktionen mit insgesamt 800.000 Euro gefördert. Wie Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) angibt, werden besonders interkulturell angelegte Stücke gefördert.
jsl/fx
In der vergangenen Nacht ist eine 27-Jährige auf der Sedanstraße von einer Gruppe von vier männlichen Personen angegangen worden. Wie die Polizei berichtet, war die Frau auf dem Weg über die Goslarsche Straße Richtung Park von der Gruppe verfolgt worden. Einer der jungen Männer zerrte von hinten an ihrer Kleidung und Tasche.
Da die Frau Gegenwehr leistete, flüchtete die Gruppe vom Tatort, ohne etwas zu entwenden. Die Überfallene rief daraufhin einen Freund an, der die Polizei informierte. Leider konnte keine genaue Personenbeschreibung abgeben werden. Wer die Situation um kurz nach Mitternacht Nähe Sedanstraße beobachtet hat, ist dazu aufgerufen sich bei der Polizei Hildesheim zu melden.
jsl
Die Region Hildesheim präsentiert sich auch in diesem Jahr wieder auf der Tourismusmesse „Reisen Hamburg“. Gemeinsam mit Bad Salzdetfurth, dem Fagus-Werk Alfeld und dem Van der Valk Hotel wirbt Marketing Hildesheim für die touristischen Attraktionen in und um Hildesheim. Die Reisen Hamburg ist Norddeutschlands größte Messe für Urlaub, Kreuzfahrt, Caravaning und Rad. Sie beginnt morgen und geht bis Sonntag. Hildesheim ist bereits zum 5. Mal auf der Messe vertreten.
cw
Der Hildesheimer Stadtrat hat gestern abend den Haushalt für dieses Jahr verabschiedet. Er sieht, verglichen mit den Vorjahren, eine weitere Steigerung der Einnahmen vor. Durch die noch laufenden Gespräche mit dem Land über die Zuwendungen an die Stadt ist das endgültige Ergebnis aber noch nicht klar.
Da Hildesheim inzwischen wieder über 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner hat, sinken die Zuwendungen durch das Land planmäßig um mehrere Millionen Euro. Dies könnte ein neues Loch in den Haushalt reißen. Die laufenden Gespräche haben das Ziel, das zu verhindern. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer sagte, er sei weiter hoffnungsvoll für eine baldige Lösung.
fx
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