Bei einem schweren Verkehrsunfall am frühen Samstagmorgen ist auf der Bundesstraße 1 bei Schellerten ein Mann verletzt worden.
Der 27-Jährige kam der Polizei zufolge aus ungeklärter Ursache von der Straße ab. Sein Ford Focus stieß mit der vorderen rechte Seite gegen einen Baum, so dass der Innenraum auf der Beifahrerseite bis zur Mittelkonsole eingedrückt wurde. Der Fahrer konnte sich selber befreien. Er kam mit Gesichtsverletzungen und Prellungen in ein Hildesheimer Krankenhaus. Weil er nach Alkohol roch, wurde eine Blutprobe genommen. Seinen Führerschein zog die Polizei ein. Die B1 musste für rund eine Stunde gesperrt werden.
cw
Ministerpräsident Stephan Weil hat den Tag der Niedersachsen in Hildesheim als „wunderschönes“ Fest gelobt.
Zum Abschluss seines Besuch am Sonnabend sagte Weil, hier werde deutlich, wie bunt, vielfältig und fröhlich Niedersachsen sei. Für ihn sei es auch vorstellbar, dass das Landesfest des Ehrenamtes in größeren Städten durchgeführt werde. Zugleich habe es sich bisher bewährt, mit dem „Tag der Niedersachsen“ in kleineren Formaten unterwegs zu sein. Hildesheim ist von den bisherigen Ausrichterstädten die größte. Zum Festumzug heute Nachmittag endete auf den meisten Bühnen das Programm, am Abend gibt es auf der Steingrube noch eine After-Show-Party. Der „Tag der Niedersachsen“ soll künftig alle zwei Jahre stattfinden.
cw
In der Nacht auf Samstag ist in der Orleansstraße ein Mann mit einem Messer lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei meldet, war der 20 Jahre alte Mann von Bewohnern eines Hauses auf dem Gehsteig gefunden worden. Er hatte eine offensichtliche Stichverletzung in der Brust, war aber zunächst noch ansprechbar.
Nach dem Transport ins Krankenhaus wurde der Mann sofort notoperiert. Ob der Schwerverletzte inzwischen außer Lebensgefahr ist, ist derzeit nicht bekannt. Die Polizei hat sofort intensive Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen. Dabei wird zunächst von einem versuchten Tötungsdelikt ausgegangen.
fx
Auch am zweiten Abend des "Tags der Niedersachsen" in Hildesheim sind gestern wieder zeitweise Teile der Innenstadt wegen Überfüllung abgesperrt worden. Polizei und Sicherheitsdienste riegelten nach 21 Uhr Marktplatz und Lilie ab, nachdem die Menschenmenge vor den Bühnen dort zu groß geworden war. Auch vor der Bühne am Kennedydamm gab es zeitweise kaum noch ein Durchkommen. Bereits am Freitag abend hatte es an beiden Stellen einen riesigen Andrang gegeben. Zu größeren Zwischenfällen kam es allerdings nicht.
fx
Mitglieder der Gruppe „Antimilitaristische Aktion Hildesheim“ haben am Samstag in der Innenstadt mit Straßentheaterimprovisationen und Flugblättern die Umsetzung des „Tags der Niedersachsen“ kritisiert.
Das Fest werde „Fest des Ehrenamtes“ genannt. Stattdessen dominierten bei den Ausstellern aber Werbestände für staatliche Institutionen und Konzerne, so die Gruppe in einem Schreiben. Auch die Anwesenheit von kritischen NGOs und tatsächlich ehrenamtlichen Akteuren könne nicht darüber hinwegtäuschen, dass Staat und Wirtschaft diese Veranstaltung instrumentalisierten. Darauf aufmerksam zu machen sei Anlass der Aktionen gewesen. Die Stadt Hildesheim reagierte als Veranstalterin gelassen: Man lebe in einer Demokratie, so Sprecher Helge Miethe.
cw
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