Zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochmorgen haben Einbrecher zwei Kitas in Asel und Harsum heimgesucht. Wie die Polizei meldet, versuchten sie in Asel, in die Kita am Bache einzudringen, konnten jedoch weder Fenster noch Türen aufhebeln. So entstand zwar leichter Sachschaden, ins Innere gelangten sie jedoch nicht.
In Harsum dagegen konnten sie in die Kita in der Osterfeldstraße eindringen, indem sie ein Fenster aufhebelten. Sie durchsuchten dann diverse Schränke nach Diebesgut und entkamen mit einer geringen Menge Bargeld.
Hinweise zu beiden Fällen nimmt die Polizei in Sarstedt unter der Telefonnummer 0 50 66 - 98 50 entgegen.
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Der Wertstoff-Sammelplatz am Gronauer Weg in Banteln wird wegen bevorstehender Bauarbeiten kurzfristig aufgelöst. Das teilt die Samtgemeinde Leinebergland mit. Als Ersatz solle deshalb ab sofort der Sammelplatz am Bahnhof genutzt werden. Dieser werde künftig zweimal pro Woche geleert, um die zusätzlichen Altglas- und Altpapiermengen aufnehmen zu können.
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Das Hildesheimer Aktionsbündnis gegen Gewalt an Frauen ruft für den morgigen Freitag zu einem Schweigemarsch gegen Femizide auf - also gegen Morde an Frauen. Zum Hintergrund schreibt das Bündnis, dass aktuellen Statistiken nach letztes Jahr von 255.000 Opfern häuslicher Gewalt in Deutschland zwei Drittel Frauen waren, und in Niedersachsen sei die Zahl der Fälle häuslicher Gewalt um acht Prozent angestiegen auf fast 27.000 Fälle. Im Jahr davor seien bundesweit 133 Frauen und 19 Männer durch ihre Partner oder Ex-Partner getötet worden.
Daniela Trilling vom Sozialdienst katholischer Frauen sagte, dass der Schweigemarsch von Trauerplakaten begleitet werden solle, die den Femizid-Opfern gedenken. Hinter jedem Namen stehe eine Frau, die nicht rechtzeitig Hilfe gefunden hat. Treffpunkt sei morgen um 15 Uhr der Hildesheimer Bahnhofsvorplatz, dann solle der Marsch zum Marktplatz führen.
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Forscherinnen der Universität Hildesheim beraten die „Tagesschau“-Redaktion in Sachen einfache Sprache. Das teilt die Uni angesichts des Starts der "Tagesschau in Einfacher Sprache" mit. Von Montag bis Freitag werde so künftig eine Sendung mit wichtigen Meldungen des Tages produziert, die beim Sender „tagesschau24“ läuft und auch in der ARD-Mediathek und auf YouTube abrufbar ist. Darin würden zentrale Fakten mehrfach wiederholt und Zusammenhänge mehr betont.
Zum Hintergrund schreibt die Uni, dass Studien nach fast 17 Millionen Erwachsene in Deutschland nicht hinreichend lesen und schreiben können - und Informationsangebote seien für diese Menschen oft schwierig zu verstehen. Deshalb solle die Beratung der „Tagesschau“-Redaktion einen Beitrag zur Teilhabe an der Informationsgesellschaft leisten, so die Wissenschaftlerin Dr. Isabel Rink. Sprache sei Teilhabe, und hier erfolge eine Öffnung in die breite Gesellschaft hinein.
Korrigiert 240614: Dr. Rink ist mittlerweile nicht mehr Geschäftsführerin der Forschungsstelle Leichte Sprache, wie in der ersten Version dieser Nachricht so betitelt
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Gegen den 1988 verstorbenen ehemaligen Hildesheimer Bischof Heinrich Maria Janssen gibt es neue, gravierende Anschuldigungen. Wie das Bistum mitteilt, werfen ihm drei Betroffene schweren sexuellen Missbrauch über einen Zeitraum von mehreren Jahren vor. Sie waren in dieser Zeit zwischen acht und zwölf Jahren alt. Die Taten sollen sich sowohl im als auch außerhalb des Bistums ereignet haben - genauere Angaben wolle man derzeit aus Gründen des Betroffenenschutzes nicht machen.
Die betroffenen Personen hätten sich an unabhängige Expertinnen und Experten für Verdachtsfälle von sexualisierter Gewalt gewandt, und der Bischöfliche Beraterstab, ein mehrheitlich aus unabhängigen Mitgliedern bestehendes Gremium, habe vor einer Woche in einer Sitzung die Plausibilität der Vorwürfe festgestellt.
Bischof Dr. Heiner Wilmer, der an dieser Sitzung teilnahm, sagte, er sei "schockiert und fassungslos angesichts der neuen Vorwürfe gegen Bischof Janssen sowie der Schwere der geschilderten Taten." Seine Gedanken seien bei den Menschen, die von diesen Verbrechen betroffen sind. Er habe als Reaktion einen Tag später das Domkapitel zusammengerufen, und einen weiteren Tag später den Diözesanpastoralrat informiert. In beiden Gremien seien dann erste Konsequenzen angesichts der neuen Meldungen beraten worden.
Weihbischof und Domdechant Heinz-Günter Bongartz sagte, das Domkapitel prüfe, inwieweit eine Umbettung von Heinrich Maria Janssen aus der Bischofsgruft im Dom möglich ist. Die Gruft sei ab sofort blickdicht verschlossen, und davor gebe es einen Aufsteller mit erläuterndem Text, der über die Vorwürfe gegen Janssen informiert.
Das Bistum Hildesheim hat bereits eine neue Studie zur Aufdeckung sexualisierter Gewalt und anderer Formen physischer und psychischer Gewalt in der Diözese für den Zeitraum von 1945 bis 2024 ausgeschrieben. In einer vorigen Studie waren 2021 keine weiteren Hinweise für durch Bischof Janssen selbst verübte sexualisierte Gewalt gefunden worden. Sofern die drei jetzt bekannten weiteren Betroffenen damit einverstanden sind, werde das Bistum die neuen Meldungen in Bezug auf Bischof Janssen den Fachleuten vorlegen, die mit der aktuell ausgeschriebenen Aufarbeitungsstudie beauftragt werden.
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