Die Gewerkschaft VBE - Verband Bildung und Erziehung - hat vor einer weiteren Verschlechterung bei der Unterrichtsversorgung gewarnt. Aktuelle Daten der Kultusministerkonferenz zeigten, dass sich der Lehrkräftemangel verschärfe und zugleich die Anzahl der Referendare fürs Lehramt unaufhaltsam sinke, heißt es in einer Mitteilung. Habe es vor vier Jahren noch 3.300 Referendare in Niedersachsen gegeben, seien es letztes Jahr nur noch 2600 gewesen. Dazu werde über unattraktive Studienbedingungen geklagt wie auch über den Einstieg in den Schuldienst, der als „Praxisschock“ erlebt werde.
Statt sich dem Problem zu stellen, erkläre das niedersächsische Kultusministerium den Rückgang mit einem bundesweiten Trend, so der VBE-Landesvorsitzende Franz-Josef Meyer. Man fordere deshalb schon lange eine grundlegende Reform der Ausbildung von Lehrkräften mit lebensnahen Inhalten und mehr Schulpraxis im Studium, eine professionelle Begleitung durch Mentoren während des Vorbereitungsdienstes und eine begleitende Fortbildung mit reduziertem Unterricht beim Berufseinstieg. Die Studien-Abbruchsquoten von bis zu 50% seien der Beleg für die Notwendigkeit einer solchen Kurskorrektur.
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Hildesheims Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer hat erneut gefordert, den dritten Autobahnanschluss für Hildesheim schnellstmöglich umzusetzen. Er sagte vor dem Stadtrat, nach dem Ende des langen Prüfungsverfahrens durch den Bundesrechnungshof bestehe in der Sache nun endlich Planungssicherheit - das habe auch ein Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums bestätigt.
Damit sei ein wichtiges Etappenziel für den Anschluss Hildesheim-Nord endlich erreicht. Die nächsten Schritte seien eine Entwurfsplanung, danach eine Genehmigungsplanung und schließlich das straßenrechtliche Planungsfeststellungsverfahren. Die Stadt werde sich dabei weiterhin aktiv mit einbringen, da der Prozess sonst noch länger dauern würde.
Der dritte Anschluss sei als Erstes für die Menschen in Drispenstedt von großer Bedeutung, die mittlerweile seit Jahrzehnten darauf warten, und er sei auch entscheidend für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Stadt, weil ohne ihn später keine weiteren Ansiedlungen im Norden Hildesheims möglich seien.
Die Stadt könne es sich nicht leisten, dass dieses Projekt immer wieder "unter den großen Aktenstapel kommt", so Meyer abschließend - er bitte deshalb alle Parteien, das Thema bei allen Gelegenheiten sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene zu platzieren.
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Gestern Vormittag sind in Hildesheim zwei auf E-Scootern fahrende Personen bei Unfällen verletzt worden.
Laut Bericht wurde zunächst gegen 8:30 Uhr ein 53 Jahre alter Mann auf der Ehrlicherstraße von einem Auto erfasst, als dessen Fahrerin nach links in die Zeppenfeldtstraße abbiegen wollte. Der Mann stürzte und kam anschließend leicht verletzt in ein Krankenhaus.
Etwa zwei Stunden später kam es zu einem ähnlichen Unfall im Einmündungsbereich Schützenallee / Am Pferdeanger. Hier bog ein 78-jähriger Autofahrer mit seinem Pkw aus dem Pferdeanger nach rechts auf die Schützenallee ab und kollidierte dabei mit einem 31-jährigen Mann aus Rodorf, der mit dem E-Scooter stadtauswärts unterwegs war. Auch dieser wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
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Zwischen dem letzten Freitag und Montag haben Unbekannte die Eingangstür eines Kirchen-Nebengebäudes in der Straße Am Mönchehof in Alfeld beschädigt. Laut Bericht wurden dort zunächst einige Holzbretter abgeschraubt und dann mehrere Glaseinsätze zerstört. Ob und was für ein Werkzeug dafür genutzt wurde, ist unbekannt. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf 2.000 Euro geschätzt, ins Innere sind der oder die Täter aber offensichtlich nicht gelangt.
Mögliche Zeugen, die am vergangenen Wochenende verdächtige Personen in dem Bereich bemerkt haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Kommissariat Alfeld unter Telefon 0 51 81 - 80 73 0 in Verbindung zu setzen.
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Gestern Nachmittag ist in der Hildesheimer Nordstadt ein Mann bei einem Unfall auf einem Firmengelände zwischen Steuerwalder Straße und Münchewiese ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilt, hatte dort nach derzeitigen Ermittlungsstand ein 46 Jahre alter Sarstedter einen Lkw seines Arbeitgebers repariert, und war dabei zwischen Fahrgestell und Führerhaus eingeklemmt und tödlich verletzt worden. Wie das geschah, ist noch unklar.
Kollegen hatten sofort den Rettungsdienst verständigt. Nachdem die Feuerwehr ihn befreit hatte, konnte ein Notarzt aber nur noch den Tod des Mannes feststellen. Neben Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei waren auch Mitarbeiter des Gewerbeaufsichtsamtes vor Ort. Heute gehen die Ermittlungen weiter.
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