Der in Hannover stationierte Rettungshubschrauber Christoph 4 ist letztes Jahr zu 1.153 Einsätzen geflogen. Dies sei ein Rückgang um rund 200, teilt die Johanniter-Unfall-Hilfe mit, die den Hubschrauber betreibt. Der Notfallsanitäter Marc Lüpkemann erklärt den Rückgang auch damit, dass Notfallsanitäter*innen jetzt größere Kompetenzen zur Gabe von Schmerzmitteln erhalten hätten. Zudem suche die neue standardisierte Notrufabfrage in der Rettungsleitstelle der Berufsfeuerwehr Hannover genauer aus, wann der Hubschrauber gebraucht werde.
Christoph 4 fliegt vom Dach der Zentralen Notaufnahme der Medizinischen Hochschule Hannover mit bis zu 260 Kilometern pro Stunde Einsätze in Hannover und den umliegenden Landkreisen, darunter auch Hildesheim. Seine Haupteinsatzgebiete sind weiterhin Verkehrsunfälle, Stürze aus großer Höhe, Reitunfälle, Schädel-Hirn- sowie Wirbelsäulenverletzungen, Schwerstbrandverletzte, Notfälle mit Kindern, Herzinfarkte und Schlaganfälle.
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Der Landkreis Hildesheim hat angekündigt, dass die seit September 2022 als Notunterkunft für geflüchtete Menschen genutzte Sporthalle der Schulrat-Habermalz-Schule Ende März geschlossen und nach den Sommerferien wieder für den Schul- und Vereinssport genutzt werden wird. Gegenwärtig seien von den 80 Plätzen dort noch 44 belegt, so der Kreis, und die Geflüchteten könnten in privaten Wohnraum umziehen. Nach der Schließung als Unterkunft würden vor Ort noch Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.
Landrat Bernd Lynack sagte, er freue sich sehr, der Schule und den Vereinen die Sportstätte nach einer sehr langen Phase des Verzichts wieder zurückgeben zu können. Dies schränke die Kapazitäten der bestehenden Großunterkünfte nicht ein, und sei für alle Seiten eine wirkliche Entlastung. Er bedanke sich bei allen, "die diese schwierige Zeit mitgetragen und viel Geduld aufgebracht haben“, so Lynack.
Damit gebe es ab dann keine Sporthalle von Schulen in der Trägerschaft des Landkreises mehr, in der Geflüchtete untergebracht sind. Grund zur Entspannung in der Unterbringungskrise sei dies allerdings nicht: Es würden weiterhin und kurzfristig Unterbringungsmöglichkeiten gesucht - besonders gefragt sei privater Wohnraum.
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In Zusammenhang mit der Auseinandersetzung in Asel, bei der am Morgen des 10. Dezember auch Schüsse auf ein Auto abgefeuert wurden, hat es heute Durchsuchungen in Hildesheim und Harsum gegeben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, wurden dabei insgesamt acht Wohn- und Geschäftsobjekte durchsucht. Ziel war, Beweis- und Tatmittel sicherzustellen, insbesondere einen Schlagstock und die Schusswaffe. Die Ermittlungen richten sich demnach gegen einen 25-Jährigen, der die Schüsse abgegeben haben soll, und vier weitere Männer im Alter von 22 bis 32 Jahren.
Die Ermittler beschlagnahmten laut Bericht unter anderem Mobiltelefone sowie mehrere Schlagwerkzeuge, darunter einen nach dem Waffengesetz verbotenen Schlagring. Außerdem wurden mehrere Schreckschusswaffen, eine geringe Menge Drogen sowie mehr als 200 Kilo unversteuerter Shisha-Tabak im Wert von ca. 14.000 Euro aufgefunden - eine scharfe Schusswaffe aber nicht.
Am 10. Dezember soll es zunächst in der Nacht zu einem Streit in einem Hildesheimer Club gekommen sein. Ein 26 Jahre alter Mann wurde danach von Bekannten nach Asel gefahren und dort von mehreren Männern angegriffen und verletzt. Als die Bekannten des 26-Jährigen mit dem Auto zurückkehrten, fielen die Schüsse, und ein Insasse des Wagens wurde dabei mutmaßlich durch Scherben einer zerstörten Seitenfensterscheibe verletzt.
Die Ermittlungen gehen weiter.
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Zur Zeugnisvergabe am morgigen Mittwoch gibt es wieder eine Telefonhotline der Landesämter für Schule und Bildung. Von 10 bis 17 Uhr können sich dort Schülerinnen und Schüler sowie Eltern Rat und Hilfe von Experten der Schulpsychologie holen, teilt das Lüneburger Landesamt mit. Die Nummer laute 0531 - 484 3311, und alternativ gebe es auch die E-Mail-Adresse
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Die schon lange für den Straßenverkehr gesperrte Dammtorbrücke ist seit heute auch für Fuß- und Radverkehr gesperrt. Damit entfällt die Möglichkeit, den dortigen Gehweg an der alten Mauer entlang zu nutzen, um die Baustelle zu umrunden, teilt die Stadt mit. Stattdessen müssten der Gehweg entlang der Innerste und die Brücken am Inselcafé genutzt werden.
Hintergrund der Sperrung sind die vorbereitenden Arbeiten für die Abdeckung der historischen Brücke, die unter der Dammstraße gefunden worden war. Dafür müsse ein größerer "Gründungsschlitz" angelegt werden, der für den Einsatz der Lastverteilungsplatte erforderlich ist, die dann über das historische Bauwerk gelegt wird. Um dies möglich zu machen, müsse auch ein Betonmast der Straßenbeleuchtung entfernt werden, und damit sei der bisherige Gehweg bis auf Weiteres nicht mehr nutzbar.
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