Der Zukunftstag findet dieses Jahr wegen der Coronakrise ausschließlich digital statt. Die Landesregierung ruft deshalb Unternehmen und Institutionen dazu auf, am 22. April den Schülerinnen und Schülern in den Jahrgängen 5 bis 9 digitale Angebote zur Berufsorientierung zu machen.
Schon in der Schule könne ein großer Beitrag dazu geleistet werden, dass Schülerinnen und Schüler einen Beruf finden, der ihren Interessen, Potenzialen und Fähigkeiten entspricht, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Dies sei umso wichtiger in einer Zeit, in der andere Wege zur beruflichen Orientierung durch Kontaktbeschränkungen und ähnliche Schutzmaßnahmen nahezu komplett weggebrochen sind. Der Minister appelliere dringend an alle Betriebe und Verwaltungen, sich rege zu beteiligen und Angebote im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu machen – auch in ihrem eigenen Interesse. Diese Angebote könnten auf den Internetseiten www.girlsday.de und www.boysday.de im Bereich „Radar“ eingestellt werden.
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Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar nur leicht angestiegen. Laut der Statistik der Agentur für Arbeit waren in den Kreisen Hildesheim und Peine 11.101 Menschen arbeitslos gemeldet - 159 mehr als im Januar. Die Arbeitslosenquote liege damit bei 6,4 Prozent. Dieser Anstieg falle niedriger aus als sonst, hieß es weiter. Die sonst zu dieser Jahreszeit üblichen saisonalen Einflüsse seien eher gering ausgefallen. Die derzeitige Entwicklung sei durch das Zusammenspiel der Faktoren Witterung und Kurzarbeitergeld in der Coronakrise zu erklären, so Evelyne Beger, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hildesheim.
Bei der Kurzarbeit liege man derzeit wieder auf einem ähnlich hohen Niveau wie im März 2020, hieß es weiter. In Folge der Krise hätten seit April letzten Jahres 4.946 Unternehmen aus dem Agenturbezirk Hildesheim Kurzarbeit angezeigt. Die Anzahl der Beschäftigten, die von einem Arbeitsausfall betroffen sein könnten, liege damit bei 55.424 Personen (gegenüber 1.774 Personen im Jahr davor).
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Ministerpräsident Stephan Weil hat heute das Kabinett darüber informiert, dass Daniela Behrens Nachfolgerin der gestern aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Sozialministerin Carola Reimann werden soll. Er sagte, Behrens sei hoch kompetent, politisch erfahren und trete überzeugend auf. Er kenne sie schon lange und schätze sie sehr - Niedersachsen bekomme mit ihr in schwierigen Zeiten eine hoch engagierte, durchsetzungsstarke Frau an der Spitze des aktuell so besonders wichtigen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.
Behrens war von 2008 bis 2013 Landtagsabgeordnete und war danach vier Jahre lang Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Niedersachsen. Aktuell ist sie Leiterin der Abteilung Gleichstellung im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weil hat die Landtagspräsidentin gebeten, im nächsten Landtagsplenum eine Zustimmung zu ihrer Berufung herbeizuführen.Bis dahin nimmt Innenminister Boris Pistorius die Geschäfte des Sozialministers wahr.
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Das Land Niedersachsen testet jetzt ein neues so genanntes "Waldbrandtanklöschfahrzeug". Innenminister Boris Pistorius übergab jetzt ein solches Fahrzeug auf Unimog-Basis mit einem Löschwassertank von 3.000 Litern und besonderer Waldbrandausstattung für eine dreimonatige Erprobungsphase an den Heidekreis. Pistorius sagte, die großen Waldbrände in Lübtheen, Lieberoser Heide sowie der Moorbrand in Meppen hätten verdeutlicht, dass man noch mehr tun müsse als bisher. Die Beschaffung besonderer Fahrzeuge für die kommunalen Kreisfeuerwehrbereitschaften sei ein essentieller und dringend notwendiger Schritt zur Abwehr der auch in Niedersachsen immer häufiger auftretenden Vegetationsbrände.
Ziel dieser Erprobung ist, ein Fahrzeug für den kommunalen Einsatz zu entwickeln, bei dessen Erwerb die Kommunen durch eine gezielte Förderung des Landes unterstützt werden sollen. Nach dem Heidekreis wird das Fahrzeug, je für drei Monate, in den Kreisen Göttingen, Goslar, Diepholz und Celle getestet. Für die Anschaffung von Fahrzeugen stehen bis 2024 insgesamt zehn Millionen Euro an Fördergeldern bereit.
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Gestern Abend sind unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in der Kästnerstraße in Heinde eingebrochen. Wie die Polizei mitteilt, geschah dies zwischen 19 und 20 Uhr. Der oder die Täter hebelten eine Terrassentür auf und nahmen im Inneren u.a. Bargeld und eine Fotoausrüstung mit. Der Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 6.700 Euro geschätzt.
Zeugen, die Hinweise auf verdächtige Personen, Fahrzeuge oder andere Umstände geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0 50 63 - 9010 beim Kommissariat in Bad Salzdetfurth zu melden.
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