Aktualisiert 13:50 Uhr: Weiterer Fall an der Waldorfschule
An der Oskar-Schindler-Gesamtschule auf der Marienburger Höhe gibt es einen zweiten Corona-Fall. Das meldet heute die Stadt. Das Gesundheitsamt des Landkreises hatte den Verdacht bereits gestern der Schule gemeldet, sodass der gesamte 10. Jahrgang heute und morgen von zuhause beschult wird. Laut Schulleitung werden wegen des neuen Falls 38 SchülerInnen und fünf Lehrkräfte in Quarantäne geschickt.
Den ersten Corona-Fall hatte es am 24. September an der Schule gegeben. Laut Schulleitung haben die Tests der Personen, die daraufhin in Quarantäne gegangen sind, keine weiteren positiven Befunde ergeben.
Heute Nachmittag gab darüber hinaus der Landkreis bekannt, dass sich auch eine Lehrkraft der Freien Waldorfschule mit Covid-19 infiziert hat. Die Person ist in Quarantäne, derzeit werden ihre enge Kontakte zurückverfolgt. Die betroffene Klasse und weitere Lehrkräfte wurden vorsichtshalber nach Hause geschickt.
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In Gronau gab es gestern am späten Abend zwei Polizeieinsätze. Laut Bericht wurden die Beamten zunächst gegen 22:30 Uhr wegen einer Ruhestörung zum Parkplatz Lachszentrum gerufen - hier hielten sich vier junge Männer im Alter zwischen 18 und 20 Jahren auf. Diese beleidigten die Polizisten, es wurden Strafverfahren wegen Beleidigung und Trunkenheit im Verkehr eingeleitet - und außerdem Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen der Ruhestörung und der Verweigerung der Angabe von Personalien. Eine Person wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen, alle Anwesenden erhielten Platzverweise.
Um 23:30 Uhr kam es dann in der Junkernstraße noch zu wechselseitigen Körperverletzungen und Beleidigungen zwischen mehreren Personen. Auch hier wurden Strafverfahren eingeleitet, die Besatzungen mehrerer Polizeifahrzeuge aus dem Landkreis kamen zum Einsatz.
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Die Polizei hat nach einem Überfall auf eine Spielhalle in der Alfelder Paulistraße den mutmaßlichen Täter gefasst. Laut Bericht war am frühen Dienstagmorgen ein Mann hereingekommen und hatte eine Angestellte mit einem Messer bedroht. Sie übergab ihm Bargeld und er flüchtete. Die Polizei vor kurz danach vor Ort und begann mit der Spurensuche - wobei ein Mitarbeiter den Verdacht äußerte, ein Mann aus Lamspringe könne der Täter sein.
Dieser Tatverdächtige wurde dann nahe seiner Wohnung im Auto angetroffen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft und dem zuständigen Amtsgericht wurden sein Fahrzeug und seine Wohnung durchsucht und dabei Beweismittel sichergestellt. Gestern kam der Mann vor den Haftrichter.
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Der Haushaltsentwurf der Stadt Hildesheim für die beiden nächsten Jahre sieht nach Jahren der Entschuldung erstmals wieder ein Defizit vor. Das sagten Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und der kommissarische Finanzdezernent Ulf Behnel vor dem Stadtrat. Schuld daran sei die Corona-Pandemie: Sie habe zum stärksten Einbruch des Bruttoinlandprodukts in der Nachkriegsgeschichte geführt und eine Weltwirtschaftskrise ausgelöst, so dass etwa der Bund nun eine Nettokreditaufnahme von fast 100 Milliarden Euro plane und die Neuverschuldung bei rund 218 Mrd. Euro liegen werde.
Für den Entwurf des Hildesheimer Doppelhaushalts bedeute das ein negatives Jahresergebnis von knapp 7,7 Millionen Euro für 2021 und noch einmal 4,2 Mio Euro im Jahr darauf. Im ordentlichen Ergebnis sei das Defizit mit rund 9 Millionen für 2021 und 5,9 Millionen für 2022 sogar noch höher, sagte Meyer.
Somit gelinge es nicht, zum 8. Mal in Folge einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Ohne die Pandemie hätte vielleicht die Möglichkeit bestanden, die Sparvorgaben des Zukunftsvertrags mit dem Land fast zu erfüllen, ergänzte Behnel - nun aber habe sich die Ziellinie deutlich nach hinten verschoben.
Die Ratsfraktionen müssen nun intern über den Haushaltsentwurf beraten. Dabei geht es - wie berichtet - auch um die Frage, ob es einen Doppelhaushalt geben wird wie von der Verwaltung vorgeschlagen oder doch Einzelhaushalte.
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Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer hat bei der Ratssitzung am Montag dafür geworben, für die Jahre 2021 und 2022 einen Doppelhaushalt aufzustellen. Der Vorschlag der Verwaltung sei unter anderem in Hinblick auf die anstehende Kommunalwahl im nächsten Jahr ausgearbeitet worden, erklärte Meyer. Ein Doppelhaushalt entlaste in einem Wahljahr die Verwaltung und erlaube es den neuen Rat, ohne lange Haushaltsplanung die Geschäfte aufzunehmen. Darüber hinaus ermögliche er z.B. eine frühzeitige Ausschreibung von Aufträgen an Unternehmen, was die Kosten senke.
In den Fraktionen fand Meyers Vorschlag wenig Zustimmung. Bereits vor der Sommerpause hatten die Fraktionen signalisiert, eher einen Einzelhaushalt zu bevorzugen. Frank Wodsack sagte als finanzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, die Corona-Pandemie habe diesen Wunsch noch verstärkt. Meyer kritisierte diese Haltung der Fraktionen als starr und forderte sie auf, sich mit dem nun vorgelegten Haushaltsentwurf offen auseinander zusetzen – und sich am besten im November festzulegen.
sk/fx
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