Ein 75 Jahre alter Mann ist gestern gegen 14:40 Uhr in der Sprengerstraße in Hildesheim beraubt worden. Wie die Polizei meldet, war er gerade mit seinem Fahrrad aus der Struckmannstraße gekommen und abgestiegen, als sich ein Mann von der Straßenseite aus näherte. Dieser riss dem Senior dessen hochwertige, goldene Armbanduhr vom Handgelenk, wobei er ihn leicht verletzte, und flüchtete dann durch den Klingeltunnel.
Der Mann soll Anfang 20 Jahre alt, bis 1,75 Meter groß, schlank und von südosteuropäischer Erscheinung sein mit dunklem Teint. Er hatte wulstige Lippen und schwarze krause Haare und trug eine lange, schwarze Hose und ein weißes T-Shirt. Die Polizei sucht unter der Hildesheimer Telefonnummer 939-115 Hinweise zu dem Mann und bittet insbesondere auch eine Frau, die dem Senior danach zur Hilfe kam, sich zu melden.
fx
An diesem Sonntag wollen MotorradfahrerInnen aus der Region erneut mit einer Protestfahrt gegen Fahrverbote demonstrieren. Bereits Anfang Juni hatten sich über 700 Biker an einer ersten Protestfahrt beteiligt, teilt die Initiative „Demo gegen Fahrverbote Hildesheim“ mit. Diesmal werden 1000 Teilnehmende erwartet. Auch der Landtagsabgeordnete Markus Brinkmann hat sich angekündigt und will sich vor Ort zu dem Thema äußern.
Die Motorradfahrer wenden sich mit ihrem Protest gegen eine Forderung des Bundesrates, ein Fahrverbot für Motorradfahrer an Sonn- und Feiertagen , sowie eine Beschränkung bei Neuzulassungen auf 80 Dezibel einzuführen. Die Demonstration beginnt am Sonntag um 10 Uhr an der Halle 39. Alle Spenden und finanziellen Unterstützungen, die die Initiative bei ihren Demonstrationen einnimmt, sollen dem Verein Regenbogen zugute kommen.
sk
Ab morgen gilt in Niedersachsen ein Beherbergungsverbot für Personen aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf in Nordrhein-Westfalen. Hintergrund sind die dortigen Ausbrüche des Corona-Virus, teilte die Landesregierung heute mit, die Verordnung gelte zunächst bis zum 5. Juli.
Betreiberinnen und Betreibern von Beherbergungsstätten wie Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätzen ist es damit nicht mehr erlaubt, Personen unterzubringen, die ihren ersten Wohnsitz oder ständigen Aufenthalt in beiden Kreisen haben. Ausnahmen seien jedoch möglich, wenn ein ärztliches Zeugnis einen negativem Test auf Covid-19 bescheinigt.
Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann sagte, es sei wichtig, eine dynamische Entwicklung des Infektionsgeschehens wie im März zu verhindern, als das Virus unter anderem aus Skigebieten massiv nach Niedersachsen eingetragen wurde. Man wolle aber nicht, dass die Menschen aus den besonders betroffenen Kreisen stigmatisiert werden - deshalb stehe einem Urlaub in Niedersachsen mit einem ärztlichen Zeugnis nichts im Wege.
fx
Der Autozulieferer SEG Automotive will seinen Standort im Hildesheimer Wald zu großen Teilen schließen. Wie das Unternehmen bekanntgab, sind hier etwa 500 Stellen betroffen. SEG gehört zu einer chinesischen Gruppe und ging vor zwei Jahren aus der ehemaligen Starter- und Generatorenproduktion von Bosch hervor. Die Firma beschäftigt weltweit rund 7.000 Menschen, rund 1.100 Stellen sollen wegfallen. Grund dafür sei die Corona-Krise, hieß es - es gebe einen starken Auftragsrückgang, von dem sich die Autoindustrie über mehrere Jahre nicht erholen werde.
Die Schließung in Hildesheim soll bis Ende nächsten Jahres geschehen, die Arbeitnehmervertreter und Behörden müssen dem Unternehmen nach noch zustimmen. Viele hiesige Mitarbeiter hätten aber wegen der Übernahme vor zwei Jahren noch einen Anspruch, zum Bosch-Konzern zurückzukehren.
fx
Am späten Dienstagabend ist es in der Martin-Luther-Straße erst zu einem mündlichen Streit gekommen, der dann zu einer tätlichen Auseinandersetzung anwuchs. Laut Polizeibericht war ein 28-Jähriger mit dem 48 Jahre alten Inhaber einer Gaststätte in Streit geraten, weil er sein Auto auf deren Parkplatz abstellen wollte. Beide fingen schließlich an, sich zu schlagen, trennten sich danach aber zunächst.
Zwischenzeitlich sammelten sich weitere Personen auf der Martin-Luther-Straße, darunter Angehörige des Jüngeren. Dann gerieten die Männer erneut aneinander, wobei der Gaststätteninhaber mit einer Gehstütze in Richtung des 28-jährigen geschlagen haben soll, aber stattdessen offenbar dessen Mutter traf.
Als die Polizei eintraf, waren 20 - 30 Personen vor Ort, einige davon sehr aufgebracht. Die Einsatzkräfte beruhigten die Lage. Gegen die beiden Kontrahenten wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
fx
Mit diesem Montag übernimmt die HiMobil-Zentrale am Alfelder Bahnhof auch Beratung sowie Ticketverkauf für den Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn. Wie es in der Ankündigung heißt, liegt dies an...
Die HAWK hat sich mit einer Auszeichnung bei der Sparkasse für deren Engagement im sogenannten Deutschlandstipendium bedankt. Diese unterstützt das Projekt seit nunmehr zehn Jahren und hat in der...
Die aktuellen Planungen für den Wasserkamp stellen kurz vor einer geplanten Entscheidung im Stadtrat zum Monatsende die Entscheidungsfähigkeit der Stadtpolitik auf die Probe. Der...
Angesichts der für morgen angekündigten Sperrung der Ortsdurchfahrt Föhrste und der unerwarteten Sperrung der Leinebrücke in Freden betont die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, dass die...
Der Marktkauf am Cheruskerring in der Hildesheimer Nordstadt ist Ende letzter Woche zweimal das Ziel von Einbrechern geworden. Wie die Polizei mitteilt, geschah der erste Einbruch am frühen...
Am Freitagabend hat ein Jugendlicher versucht, das Kart-Center am Cheruskerring zu berauben. Wie die Polizei meldet, betrat er kurz nach 19:30 Uhr maskiert den dortigen Thekenbereich, bedrohte eine...
Eine alte Handgranate offenbar britischer Herkunft ist gestern nahe der JoWiese von spielenden Kindern gefunden und noch am Abend unter Aufsicht von Experten gesprengt worden. Wie die Feuerwehr...
In der Nacht auf Samstag ist in Neuhof ein 30 Jahre alter Mann wegen eines mutmaßlichen Tötungsdelikts festgenommen worden. Laut Bericht von Polizei und Staatsanwaltschaft hatte zunächst eine...