Das Aktionsbündnis "Azubi-Ticket JETZT!" aus DGB-Jugend, Junger Union, Jusos, Grüner Jugend und Jungen Liberalen begrüßt die Ankündigung von Ministerpräsident Stephan Weil und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann, bis zum Sommer ein Konzept für ein Azubi-Ticket vorzulegen. Dies sei ein Schritt in die richtige Richtung, so das Bündnis. Eine regionale Lösung, wie nun von der Landesregierung angekündigt, gehe aber nicht weit genug. Das Aktionsbündnis fordert daher ein landesweites Ticket, mit dem Azubis und Freiwilligendienstleistende über Landkreisgrenzen hinweg Bus und Bahn nutzen können.
Zum Ausbildungsbetrieb und zur Berufsschule müssen nach einer Umfrage des DGBs häufig weite Strecken zurückgelegt werden. Ein landesweites Ticket ermögliche zudem Azubis und Freiwilligendienstleistenden die vielfältige Teilhabe an kulturellen, sportlichen und politischen Ereignissen. Ein solches Ticket solle nicht mehr als einen Euro pro Tag kosten und müsse unbürokratisch und digital zur Verfügung stehen, forderte das Bündnis.
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Die Stadt Hildesheim beginnt heute mit der Grundsanierung des Spielplatzes Lindholz Süd an der Straße Sohldfeld in Ochtersum. Während der Arbeiten, die etwa sechs Wochen dauern sollen, muss der Spielplatz gesperrt werden, teilt Stadtpressesprecher Dr. Helge Miethe mit. Ein Betreten und Überqueren der Spielplatzes ist während dieser Zeit nicht möglich. Der Fußweg entlang des Lärmschutzwalls ist von dieser Sperrung nicht betroffen. Die Beleuchtung im Bereich des Spielplatzes muss aber für den Zeitraum der Arbeiten abgeschaltet werden.
In die vom Ortsrat beschlossene Grundsanierung fließen auch die Ergebnisse einer Kinderbeteiligung ein. Daran haben sich Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren, die im Umfeld des Spielplatzes wohnen. Sie konnten neben eigenen Entwürfen für den Spielplatz auf Spielgeräte aussuchen. Die Sanierung wird voraussichtlich 65.000 Euro kosten.
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Zwei herausragende Veranstaltungen der Hildesheimer Universität werden künftig vom Land Niedersachsen mit rund 200.000 Euro unterstützt. Das teilte der Hildesheimer Landtagsabgeordnete Bernd Lynack mit. Die Gelder aus dem Programm „Zukunftsdiskurse“ sollen den Austausch von Wissenschaft und Gesellschaft zu aktuellen Themen unterstützen. Zum einen wird eine Veranstaltung zur Erkennung von Hatespeech durch künstliche Intelligenzen mit 117.000 Euro gefördert. Zum anderen werden unter dem Titel „GROSSE Erwartungen“ Zukunftsdiskurse aus Sicht der Kulturwissenschaften behandelt. Für diese Veranstaltung sind Fördergelder in Höhe von 80.000 Euro vorgesehen.
Bei Zukunftsdebatten sei die Gesellschaft und die Politik auf den Beitrag der Wissenschaft angewiesen, betont Lynack. Insgesamt wurden in dieser dritten Förderungsrunde des Programms „Zukunftsdiskurse“ rund 1,5 Mio. Euro an 14 verschiedene Projekte vergeben. Die Gelder stammen aus Mitteln der Volkswagen Stiftung.
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Die Stadt Hildesheim und die Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen stellen gemeinsam freies WLAN zur Verfügung. Mit der Stadt habe man einen Partner gewonnen, der beim Aufbau eines städtischen, einheitlichen und zusammenhängenden Netzwerkes über eigene Kanäle das Angebot unterstützt, erklärte Wolfgang Heykena, verantwortlicher Projektleiter bei der Volksbank. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer ergänzt: Dieses Engagement sei eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Die Stadt gewinne durch ein flächenübergreifendes, kostenloses und sicheres WLAN in der Innenstadt zusätzlich an Attraktivität für BürgerInnen und Gäste.
Durch das Start-up Unternehmen „MySPOT Marketing“ als technischer Anbieter konnten bereits gut 100 Standorte in der Region mit der notwendigen Technik ausgerüstet werden. Ende Januar sollen auch der Marktplatz und der Platz an der Lilie abgedeckt sein. Mit dem Aufbau des Netzes wurde bereits vor einem Jahr begonnen.
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Das „Zentrum für Bildungsintegration – Diversity und Demokratie in Migrationsgesellschaften“ der Universität Hildesheim feiert fünfjähriges Bestehen. Seit 2014 forschen und lehren dort Expertinnen und Experten zu Schlüsselfragen der Einwanderungsgesellschaft, teilt die Universität Hildesheim mit. Die aktuellen Ergebnisse von PISA dokumentierten, dass das wichtigste Ziel der Bildungspolitik der vergangenen Jahre verfehlt wurde, sagt Professorin Viola B. Georgi, Erziehungswissenschaftlerin und Leiterin des Forschungszentrums. Kinder aus Einwandererfamilien seien davon besonders betroffen.
Im Fokus der Forschung stehen neben interkultureller Schul- und Unterrichtsentwicklung und Mehrsprachigkeit auch Bildungsungleichheit und Integration durch Sport und transkulturelle Musikbildung. 15 Doktorandinnen und Doktoranden befassen sich in ihrem Dissertationen mit bildungspolitischen Fragestellungen. Gefördert wird das Zentrum über Landesmittel des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur. Die offizielle Feierstunde findet am 29. Januar um 16 Uhr im Atrium im Forum am Universitätsplatz statt.
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Ein Projekt der Universität Hildesheim lädt von Donnerstag bis Samstag zu einem „Plattenkamera Interventions-Spiel“ an den Angoulêmeplatz. In einem Pop-Up-Store in der Bernwardstraße 2 soll dann...