Bei den Bauarbeiten für das Senioren-Wohnhaus "Argentum" in Elze ist ein Kuhgerippe aus dem 17. Jahrhundert freigelegt worden. Die Kreiswohnbau Hildesheim sprach als Bauherrin von einem historischen Fund. Das Gerippe der trächtigen Kuh sei komplett in sehr gutem Zustand erhalten. An der Stellung der Beine sei zu erkennen, dass die Kuh offensichtlich in die Grube gelegt worden sei. Der Fund wird nun zum Landesamt für Denkmalpflege geschickt.
Der Bau des "Argentum" verzögert sich zunächst um etwa einen Monat - die Kreiswohnbau hofft jedoch, dass der Verzug im Verlauf der weiteren Arbeiten wieder aufgeholt werden kann. Das Haus an der Elzer Hauptstraße soll im Herbst fertiggestellt werden. Es umfasst dann 17 Zwei- und Dreizimmer-Wohnungen mit Angebot der Tagespflege, sowie unter anderem ein Ärztezentrum und einen Friseur.
fx
Bei der letzten Sitzung des Kirchenkreistages Hildesheimer Land-Alfeld ist auch über einen möglichen Beitritts von Peine zum Kirchenkreisverband Hildesheim gesprochen worden. Einem Bericht nach soll Ende März eine Entscheidung darüber fallen.
Die Landeskirche hat seit längerem das Ziel, die Zahl der Kirchenkreisämter zu verringern, und sieht für Peine eigentlich eine Fusion mit Gifhorn und Wolfsburg vor. In Peine selbst aber sieht man eine deutlich größere Verbundenheit mit Hildesheim. Im Zuge eines Beitritts würden 24 Mitarbeiter nach Hildesheim wechseln, und der hiesige Kirchenkreisverband auf rund 190.000 Gemeindemitglieder anwachsen. Superintendent Christian Castel betonte, der Zusammenschluss würde nur die Verwaltung und das Diakonische Werk betreffen. Die Kirchenkreise an sich blieben autonom.
fx
Das Land Niedersachsen investiert rund eine Million Euro in die Unesco-Welterbestätten im Harz: Das Bergwerk Rammelsberg, die Oberharzer Wasserwirtschaft und die Altstadt von Goslar. Mit der Förderung sollen Informationszentren in Goslar, Clausthal-Zellerfeld und im Kloster Walkenried geschaffen werden, und darüber hinaus noch ein weiteres, mobiles Zentrum. Alle vier sollen als Herzstück ein Landschaftsmodell des Harzes bekommen. Damit könnten sich dann die Besucherinnen und Besucher einen Überblick zum Welterbe und seiner Geschichte verschaffen.
Außerdem soll ein neues Wegenetz zu Bau- und Bodendenkmalen leiten. Wirtschaftsminister Olaf Lies sagte, die Attraktionen im Harz seien schon da - das Ziel sei nun, sie für die Touristen noch zugänglicher zu machen.
fx
Die Kreiswohnbau Hildesheim errichtet im Neubaugebiet "Sonnenkamp" am Ostrand von Sarstedt 12 neue Reihenhäuser. Wie das Unternehmen mitteilt, haben die Häuser eine Wohnfläche von etwa 100 bis 120 Quadratmetern, die Grundstücksgrößen liegen zwischen 160 und 280 Quadratmetern. Sie werden von einem Massivhaus-Anbieter aus Isernhagen gebaut und zwischen 244.000 und 290.000 Euro kosten.
Zielgruppe sind vor allem junge Familien mit Kindern, so die Kreiswohnbau weiter. Das Unternehmen, das dem Landkreis Hildesheim und den dortigen Städten und Gemeinden gehört, ist nach eigenen Angaben das größte Wohnungsbauunternehmen im Kreisgebiet, mit etwa 4.250 verwalteten Wohnobjekten.
fx
Die Universität Hildesheim erhält vom Land Niedersachsen Fördergelder für die Forschung zur Inklusion in der frühen Kindheit. Hiesige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bauen laut Uni am „Kompetenzzentrum Frühe Kindheit“ die entsprechende Grundlagenforschung aus. Sie dokumentieren in empirischen Studien das Geschehen in Kindertagesstätten und den Übergang der Kinder in die Grundschule.
Es gebe bisher kaum Untersuchungen darüber, wie die Inklusion im Alltag der Kitas umgesetzt werde, hieß es von der Uni. Der entsprechende Forschungsverbund am Kompetenzzentrum erhält nun bis 2020 insgesamt 1,3 Millionen Euro. Die dort gewonnenen Erkenntnisse sollen möglichst schnell in die Praxis gelangen – in die Wissenschaft, die Politik, die Kinder- und Jugendhilfe und in die Bildungseinrichtungen.
fx