Im Rahmen der Reihe Rosen&Rüben sowie der Kulturregionale startet in Kürze zum ersten Mal das Projekt "Essenszeit". Darin geht es um die ländliche und landwirtschaftliche Lebenswelt sowie das Wissen über regionale Lebensmittel, verbunden mit einem geselligen Austausch, so die Organisatorin Josephine Ziegler.
Ab Ende Juni seien sechs verschiedene Veranstaltungen geplant, mit dem Auftakt am 28. um 18 Uhr auf dem Milchschafhof "Echt Schaf" in Betheln. Man könne dort dann das Melken beobachten und erfahren, wie Käse entsteht. Spätere Veranstaltungen haben z.B. die Themen "Zucker" oder "Wasser".
Der Eintritt ist jeweils frei, und ein Getränk sowie Essen ist inklusive. Die Teilnahme ist für alle sechs Veranstaltungen auf je 20 Personen begrenzt, und der Anmeldeschluss für den Termin in Betheln ist dieser Freitag. Weitere Infos sowie den Link zur Anmeldung gibt es auf der Internetseite www.rosenundrueben.de/essenszeit.
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Der Naturschutzbund Niedersachsen (NABU) warnt davor, vermeintlich hilflose Jungvögel zu retten, indem man sie z.B. in eine Auffangstation bringt. Was auf den ersten Blick oft wie ein Notfall aussieht, gehöre meistens zur normalen Entwicklung vieler Vogelarten, so Bärbel Rogoschik, die Leiterin des NABU-Artenschutzzentrums in Leiferde.
Derzeit seien viele Jungvögel in der sogenannten Ästlingsphase und wirkten deshalb am Boden oft unbeholfen. Ästlinge haben das Nest verlassen, obwohl sie noch nicht richtig fliegen können. Dies sei normal, und diese Tiere würden auch außerhalb des Nests von ihren Eltern versorgt. Würden sie stattdessen mitgenommen und etwa in eine Auffangstation gebracht, ließen sie sich wegen ihrer starken Prägung auf die Eltern kaum füttern - mit oft tragischem Ausgang.
Nur wenn ein Jungvogel noch kein Federkleid hat, verletzt oder apathisch wirkt oder beispielsweise durch Katzen gefährdet ist, sollten Menschen eingreifen, so Rogoschik weiter. Die Tiere könnten in diesem Fall entweder vorsichtig ins Nest oder in ein nahegelegenes Gebüsch gesetzt werden.
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Arbeiten an einer Trinkwasserleitung können sich am kommenden Sonntag auf mehrere östlich gelegene Teile Hildesheims auswirken. Wie die EVI mitteilt, wird konkret eine Leitung in der Senator-Braun-Allee modernisiert. Von 7 bis 17 Uhr könne es dadurch zu Eintrübungen oder Druckschwankungen in Achtum, Bavenstedt, am Daimlerring, in Einum, im Galgenbergs- und Glockensteinfeld, im Stadtfeld sowie in Uppen kommen. Die Qualität des Trinkwassers sei dadurch aber nicht beeinträchtigt - ein Abkochen sei nicht erforderlich.
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Ein soziales Bauprojekt im Kulturgarten des Vereins Woodlands (eigene Schreibweise: WDLNDS) am Güldenfeld zwischen der Nordstadt und Drispenstedt wird von der VR-Stiftung und der Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen mit 25.000 Euro unterstützt. Der Kulturgarten sei ein einzigartiger soziokultureller Ort, der durch jahrelanges ehrenamtliches Engagement auf einer ehemaligen Ackerfläche ohne fließenden Strom und Wasser geschaffen wurde, betonte Bank-Vorstand Volker Böckmann heute bei der Übergabe. Er diene als Begegnungsraum, Experimentierfeld und kulturelle Plattform für die Gemeinschaft.
Mit dem sozialen Bauprojekt sollen Jugendliche aus der Region aktiv in die Gestaltung ihres Lebensraums eingebunden werden: So soll der vordere Veranstaltungsbereich kreativ aufgewertet werden. Der Kulturgarten ist insgesamt ein partizipatives Projekt, so der Verein: So entstehe dort unter anderem ein barrierefreies Container-Dörfchen mit Aufenthaltsbereichen sowie einer Tanzfläche mit Soundanlage und Schallschutz.
Der WDLNDS e.V. hat nach eigenen Angaben knapp 80 Mitglieder. Er entstand dadurch, dass Freunde nach einigen privaten Hauspartys im Dezember 2011 eine erste öffentliche Veranstaltung im Old Inn organisierten. Darauf folgten über die Jahre immer mehr Veranstaltungen, so dass dafür schließlich 2020 der Verein gegründet wurde.
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Marcus Scheiermann, Pfarrer der katholischen Pfarreien Liebfrauen und St. Godehard, wird neuer Domkapitular. Das hat das Domkapitel beschlossen, nachdem Bischof Dr. Heiner Wilmer ihn für das Amt vorgeschlagen hatte, teilt das Bistum mit. Scheiermann trete das neue Amt in der Nachfolge des in den Ruhestand eingetretenen Wolfgang Voges am 24. August an. Dann werde es abends eine Vesper im Dom geben.
Scheiermann ist erst Anfang des Jahres nach Hildesheim gekommen. Zuvor hatte er mehrere Jahre in Bremerhaven gearbeitet - auch als stellvertretender Dechant des dortigen Dekanats. Domdechant Weihbischof em. Heinz-Günter Bongartz sagte zu seiner Ernennung, dass damit die Innenstadtgemeinde und der Dom weiter miteinander kooperieren und an einem Strang ziehen. Scheiermann selbst bezeichnete in einer Reaktion den Hildesheimer Dom als eine der beeindruckendsten Bischofskirchen Deutschlands. Sich als Mitglied des Domkapitels nun dafür einsetzen zu können, sei eine schöne und ehrenvolle Aufgabe.
Das Domkapitel ist eine Gemeinschaft von Priestern, die die feierlicheren Gottesdienste durchführen und den Bischof beraten. Wenn der Bischofssitz vakant wird, wirkt es außerdem bei der Leitung des Bistums mit, entscheidet über die Kandidaten und wählt schließlich den neuen Bischof.
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