Anlässlich des heutigen „Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung“ fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen höhere Ausgleichsabgaben für Unternehmen, die keine oder zu wenige Beschäftigte mit Behinderung haben. Die Abgabe dafür müsse verdoppelt werden, sagte der Vorstandsvorsitzende Dirk Swinke.
So seien Unternehmen verpflichtet, fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze mit Menschen mit Behinderung zu besetzen, und müssten im Falle des Nichterfüllens eine Ausgleichsabgabe zwischen 140 und 720 Euro im Monat zahlen. Trotzdem erfüllten nur 37 Prozent der niedersächsischen Unternehmen die Quote. Dies zeige, dass die Abgabe nicht hoch genug sei und die Unternehmen sich „freikaufen“.
Dadurch, dass Menschen mit Behinderung oft außen vor gelassen werden, gingen dem Arbeitsmarkt dringend benötigte Arbeitskräfte verloren, so Swinke, und das sei gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ein fataler Fehler. Arbeitgeber sollten stattdessen Menschen mit Behinderung als Beschäftigte mit unverzichtbaren Qualifikationen wahrnehmen. Auch brauche es bessere Beratungsangebote für Unternehmen, die Menschen mit Behinderung einstellen möchten.
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Zwischen Samstagabend 18 Uhr und Sonntagmittag sind unbekannte Täter in die Räume des Thomas Philipps Schnäppchenmarkts in der Straße Am Bahnhof in Bockenem eingedrungen. Laut Bericht wurde dafür ein mit Gittern gesichertes Seitenfenster gewaltsam geöffnet.
Aus dem Inneren wurden diverses Feuerwerk gestohlen, weiteres Diebesgut war zunächst nicht bekannt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Wer in der Sache Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 0 50 63 - 90 10 in Verbindung zu setzen.
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Aktualisiert 241204: Der Fall hat sich laut Polizei aufgeklärt. Ein Bekannter des Besitzers hat das gestohlen geglaubte Holz verarbeitet und verkauft - im Einverständnis des Besitzers, aber ohne diesen zuvor zu informieren. Damit ist der Fall abgeschlossen, wir haben die alte Meldung deshalb gelöscht.
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Neue im Internet veröffentlichte Karten zeigen für ganz Deutschland das Gefahrenpotenzial durch Starkregen. Wie der Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mitteilt, können damit nun alle Interessierten die Lage etwa für ihr Wohnhaus, ihren Parkplatz oder auch ihren Weg zur Arbeit einsehen.
Die Karten seien für alle Bundesländer auf der Internetseite geoportal.de zu finden, unter der Rubrik „Klima und Wetter“ und dann „Starkregen“. Dort könnten verschiedene Kartenebenen ein- und ausgeblendet werden. Für Starkregen gebe es eine Ansicht für ein sogenanntes „außergewöhnliches Ereignis“ mit etwa 70 Millimeter Niederschlag pro Stunde, und eine für ein „extremes Ereignis“ mit 100 Millimetern – das entspreche etwa dem Inhalt von zehn Gießkannen auf einem Quadratmeter Fläche.
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Mit dem Dezember hat die Anmeldephase für Plätze in den städtischen Kindertagesstätten fürs Kita-Jahr 2025/26 begonnen. Wie die Stadt Hildesheim mitteilt, läuft diese bis Ende Februar. Bis dahin müssen demnach alle Kinder, die ab dem 1. August nächsten Jahres eine Krippe, einen Kindergarten oder einen Hort besuchen sollen, angemeldet werden - und auch die Kinder, die schon vor August einen Platz benötigen, oder die etwa von einer Krippe in einen Kindergarten oder von dort in einen Hort wechseln sollen. Die Adresse dafür ist www.hildesheim.kitaav.de.
Bei Kindern, die aufgrund einer Beeinträchtigung einen Integrationsplatz brauchen, stünden Julia Dettmar und Vivien Bosum aus dem Fachbereich Soziales und Senioren als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung (E-Mail:
Wichtig sei in jedem Fall, dass sich die Eltern vor einer Anmeldung sorgfältig über die jeweiligen Kitas informieren. Wer dies nicht über das Internet tun könne, könne sich ans Familienbüro der Stadt wenden (Markt 2, Telefon 05121 301-4545,
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