Die "Spezialisierte Kontrollgruppe Krad" der Polizeidirektion Göttingen hat am gestrigen Sonntag gezielt Motorräder am Weinberg bei Nette sowie am Roten Berg nahe Diekholzen kontrolliert. Beide Orte sind wegen ihrer Serpentinen seit Jahren beliebte Anlaufpunkte für Motorradfahrende aus der Region und teils weit darüber hinaus, was neben Ärger von Anwohnenden auch vergleichsweise häufige und teils schwere Unfälle zur Folge hat.
Zwischen 11 und 17 Uhr seien so insgesamt 30 Maschinen kontrolliert worden, heißt es im Bericht. Bei Mängeln habe man es in den meisten Fällen bei mündlichen Verwarnungen belassen können, es habe aber auch Ausnahmen gegeben. So seien in drei Fällen so erhebliche Mängel festgestellt worden, dass die Betriebserlaubnis dadurch erlosch, und die in zwei Fällen zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit geführt hätten. Deshalb sei den Besitzern die Weiterfahrt untersagt worden. Gegen einen Fahrer sei zudem wegen einer Manipulation am Endschalldämpfer ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet worden.
Abschließend heißt es im Bericht, dass in der laufenden Motorradsaison weitere solcher Kontrollen folgen werden.
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Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat angesichts einer guten Entwicklung bei den Übernachtungszahlen im Kreisgebiet ihre Forderung nach mehr Geld für Beschäftigte im Gastgewerbe erneuert. So habe es im Landkreis Hildesheim 2023 rund 655.400 Übernachtungen gegeben - in Hotels, Pensionen oder auch Ferienwohnungen. Das entspreche einem Anstieg um 8,7 Prozent, und im Schnitt seien die Gäste 2,2 Tage im Kreisgebiet geblieben.
Dabei habe sich die Branche "noch längst nicht" vom Rückgang der Beschäftigtenzahlen während der Corona-Pandemie erholt, und mache stattdessen wegen des Personalmangels weiter Abstriche im Angebot, so Gewerkschaftssekretär Michael Belamon. Dabei sei diese Probleme oft hausgemacht, denn gute Leute bekomme die Branche nur über gute Löhne. Die NGG Hannover werde in diesem Jahr mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga Niedersachsen) über einen neuen Tarifvertrag verhandeln und habe dafür bereits Forderungen, darunter ein Einstiegslohn von 3.000 Euro und 200 Euro mehr für Auszubildende in jedem Jahr.
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Die beiden jeweils von SPD und Grünen geführten Mehrheitsgruppen im Stadtrat und Kreistag haben sich auf eine Lösung in der Frage der künftigen Berufsschulstandorte in Hildesheim verständigt. Diese sieht vor, dass an der Steuerwalder Straße künftig die Walter-Gropius-Schule (WGS) und Werner-von-Siemens-Schule (WvSS) zusammenziehen, und die derzeit noch dort untergebrachte Hermann-Nohl-Schule (HNS) auf ein Grundstück nahe des neuen Gefahrenabwehrzentrums im Stadtfeld zieht, sagte der Chef der SPD-Stadtratsfraktion, Stephan Lenz, gegenüber Radio Tonkuhle.
Dazu solle die Stadt Hildesheim dem Landkreis - dem Betreiber der Berufsschulen - per Erbpacht zwei Drittel der Grundstücksfläche überlassen, die ursprünglich für einen Erweiterungsbau der WvS in der Von-Thünen-Straße vorgesehen war. Die HNS solle dann Zug und Zug das dortige Gebäude der WvSS übernehmen. Um das Stadtfeld verkehrlich nicht zu überlasten, solle sowohl die Fahrrad- als auch Busanbindung vor Ort deutlich verbessert werden. Die durch den Umzug der WvSS aus der Rathausstraße frei werdende Fläche solle für innenstädtischen Wohnraum genutzt werden, insbesondere sozialen Wohnraum.
Um dieses Modell der Mehrheitsgruppen umzusetzen, müssen im Stadtrat und im Kreistag entsprechende Beschlüsse fallen. Die Frage der Berufsschulstandorte wird in Hildesheim schon lange diskutiert, weil alle bisherigen genannten Standorte sanierungsbedürftig sind. Der Landkreis rechnet mit einem viele Jahre dauernden Prozess, mit Investitionen in Höhe von rund 100 Millionen Euro.
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Gestern Abend haben Diebe das Innerstebad in Sarstedt heimgesucht. Wie die Polizei meldet, wurden zwischen 18 und 19:20 Uhr im Umkleidebereich vier Spinde aufgebrochen. Aus einem wurde eine Geldbörse gestohlen, einer war leer, und bei zwei weiteren verschwand offenbar nichts. Der Gesamtschaden wird auf 420 Euro geschätzt. Hinweise in der Sache nimmt die Polizei Sarstedt unter 0 50 66 - 98 50 entgegen.
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Die FDP-Bundespolitikerin und Spitzenkandidatin für die Europawahl, Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, hat gestern Abend beim Jahresempfang des Hildesheimer Bischofs Dr. Heiner Wilmer SCJ zu einer besseren Gesprächskultur aufgerufen. Sie sagte vor 300 geladenen Gästen im Dom, die Gesprächskultur sei bei vielen "sehr abgerissen“. Es sei wichtig, Dinge einzubetten, zu erklären und eine Streitkultur im besten Sinne beizubehalten - und dazu gehöre auch, gegen Hass und Diskriminierung Position zu beziehen. Man müsse politischer leben, Gegenwind aushalten, und dürfe dabei nicht zulassen, dass Menschen ausgegrenzt werden. Weitere Themen Strack-Zimmermanns waren u.a. der Krieg in der Ukraine und die Frage von Waffenlieferungen und der Klimawandel - die derzeitige Zeit sei eine der Transformation.
Auftakt des Jahresempfangs war gestern eine Vesper im Dom. Bischof Wilmer erinnerte sich dabei daran, wie er vor langer Zeit in New York das deutsche Wort "Mensch" gehört habe, das über das Jiddische ins amerikanische Englisch eingegangen ist. Als "real Mensch" würden solche bezeichnet, die Brücken bauten für andere, und die ein echtes Interesse an ihrem Gegenüber hätten. Er sei sehr dankbar für diesen Ausdruck: "A real Mensch" schenke Hoffnung.
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