Die Universität Hildesheim ist Teil einer neuen Kooperation mit einer Verlagsgruppe und einem Entwickler von Künstlicher Intelligenz mit dem Ziel, komplexe Informationen zum Thema Gesundheit wie etwa zu Medikamenten in Einfache Sprache zu übersetzen. Wie die Uni jetzt mitteilt, wird dieses Projekt mit dem Namen "KI-GesKom" (kurz für "KI-gestützte Gesundheitskommunikation in Einfacher Sprache") ab Mai vom Land Niedersachsen mit 120.000 Euro unterstützt. Projektpartner der Uni sind dabei das Münchner KI-Unternehmen SUMM AI und die Wort & Bild-Verlagsgruppe, die unter anderem die "Apotheken Umschau" vertreibt. Auf deren Internetseite werden schon seit 2019 doppelt fachlich geprüfte Texte in "Einfacher Sprache Plus" angeboten.
Zusammen wolle man wissenschaftlich fundierte, technisch ausgereifte und praxistaugliche Maßstäbe in der KI-gestützten Gesundheitskommunikation setzen. Ziel sei, durch eine Künstliche Intelligenz erstellte Texte in Einfacher Sprache wissenschaftlich zu prüfen und damit Standards für barrierefreie Angebote mittels KI zu schaffen. Das von SUMM AI zur Verfügung gestellte KI-Werkzeug soll komplexe medizinische und pharmazeutische Inhalte in das besonders leicht verständliche Sprachniveau „Leichte Sprache Plus“ übersetzen und diese Inhalte so für Menschen zugänglich machen, die Kommunikationseinschränkungen oder Verständnisschwierigkeiten haben. Man setze damit einen "technischen Quantensprung in Sachen verständlicher Gesundheitsinformationen" um, so die Geschäftsführerin von SUMM AI, Flora Geske.
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Der Deutsche Tierschutzbund hat vor der derzeit größeren Gefahr von Wildunfällen gewarnt. Im April und Mai seien Tiere wie etwa Rehe, Igel, Marder, Wildschweine oder Kaninchen durch die Suche nach geeigneten Lebensräumen und die Paarungszeit aktiver als sonst und legten größere Wegstrecken zurück - mit der Folge, dass sie häufiger Straßen überqueren müssen. Weil viele Wildtiere besonders in der Dämmerung und in der Nacht aktiv sind, komme es besonders häufig während des morgendlichen Berufsverkehrs zu Wildunfällen. Deutschlandweit seien allein 2022 rund 265.000 Wildunfälle registriert worden, am häufigsten mit Rehen. Die Dunkelziffer dürfte dabei enorm sein, so der Leiter des Wildtierreferats, James Brückner.
Um solche Unfälle zu vermeiden, sollte insbesondere in Risikogebieten wie in der Nähe von Feldern und Wäldern die Geschwindigkeit angepasst und besonders vorausschauend gefahren werden - oft folgten einem am Straßenrand auftauchenden Tier noch weitere. Sehe man Wild am Straßenrand, könne man versuchen, es durch lautes Hupen aufmerksam zu machen und vom Straßenrand zu vertreiben. Die Scheinwerfer aufzublenden sei dagegen kontraproduktiv, weil das grelle Licht die Tiere verwirren kann, sodass sie stehen bleiben und so oft erst richtig in Gefahr geraten. Nach einem Wildunfall müsse umgehend die Unfallstelle abgesichert und die Polizei informiert werden. Jeder Fahrzeugführer habe die ethische und gesetzliche Verpflichtung, sich um ein angefahrenes Tier zu kümmern, so Brückner.
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Die Freizeitkarte der ILEK-Börderegion um die Ortschaften Harsum, Algermissen, Sehnde und Hohenhameln soll überarbeitet werden. Wie die Börderegion mitteilt, fasst diese Karte die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region zusammen und umfasse dabei auch vier attraktive Fahrradrouten vor. Nun solle diese Karte auf den neuesten Stand gebracht und dabei auch um zwei neue Routen namens "10. Längengrad Ost" und "Hofladenroute" erweitert werden. Dabei könnten alle Interessierten mitmachen, insbesondere die Beteiligung von Personen z.B. mit sehr guter Ortskenntnis oder passionierten Radfahrer*innen sei gewünscht.
Der Arbeitskreis Freizeit der Börderegion hat dafür ein Treffen für Montag, den 29. April angesetzt. Es beginnt um 17.30 Uhr im Klimazentrum in Bolzum (Boltessemerstraße 2) - alle Interessierten seien dazu herzlich eingeladen, hieß es abschließend - man bitte dabei um eine Anmeldung bis zum 26. April bei Carlice Berestant (E-Mail:
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Handball-Drittligist HC Eintracht Hildesheim hat für die kommende Saison einen neuen Spieler verpflichtet. Der 20 Jahre alte Rückraumrechte Luca Hopfmann werde zum 1. Juli vom Zweitligisten EHV Aue nach Hildesheim wechseln, teilt der Verein mit. Trainer Daniel Deutsch sagte, Hopfmann sei ein junger, athletischer Linkshänder, der aktuell bereits Zweitliga-Erfahrung sammelt und eine ausgezeichnete Grundausbildung aus der Leipziger Handballschule mitbringt. Mit ihm und Florian Billepp stünden damit für die rechte Rückraumposition in der kommenden Spielzeit zwei Linkshänder zur Verfügung.
Die Eintracht ist weiterhin Tabellenführer der Drittliga-Staffel Nord-West vor dem TV Emsdetten. Beide Teams haben die Unterlagen für einen Zweitliga-Aufstieg eingereicht. Zunächst stehen für Hildesheim aber noch reguläre Partien gegen Melsungen II, Spenge, HAndball Lippe II, Ahlen und Fredenbeck an, bevor die Aufstiegsrunde beginnt. Dort würde das Team zuerst auf eine Mannschaft der Staffel Nord-Ost treffen - entweder Empor Rostock oder den MTV Braunschweig.
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Nach den Verzögerungen bei der schriftlichen Abitur-Prüfung im Fach Politik-Wirtschaft wegen eines Einbruchs in einer Schule in Goslar letzte Woche hat Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg heute erste Konsequenzen gezogen. Es sei und bleibe ärgerlich, dass dieser Einbruch dazu geführt hat, dass die Abitur-Prüfung nicht wie ursprünglich geplant stattfinden konnte. Der weit überwiegende Teil der Schulen habe in dieser besonderen Situation mit Besonnenheit und Umsicht reagiert und die Herausforderung gut gemeistert. Dennoch sei diese Situation für alle Beteiligten anstrengend und unbefriedigend gewesen, und die Bewältigung dieser besonderen Lage sei dennoch an den Schulen sehr unterschiedlich und zum Teil nicht optimal verlaufen. Hierdurch hätten nicht alle Prüflinge eine Wahlfreiheit gehabt, und einige sogar die verworfene Klausur geschrieben. Sie bedauere das aufrichtig, so Hamburg.
Deshalb gebe es die Möglichkeit einer freiwilligen Wiederholung der Prüfung für die diejenigen, die am Tag der Prüfung keine Wahlmöglichkeit hatten. In diesem Fall werde die Note der Wiederholungsklausur gewertet und die andere Klausur gelte als nicht geschrieben. Die Prüflinge, denen ihre Schule die zuvor öffentlich gewordenen Abituraufgaben zur Bearbeitung ausgeteilt hatte, müssten leider die Klausur mit neuen Aufgaben wiederholen. Und da erfahrungsgemäß Prüflinge den schon bekannten Nachschreibtermin 8. Mai wegen Krankheit nicht wahrnehmen können werden, gebe es nun einen zweiten Nachschreibtermin mit dem 5. Juni, ebenfalls mit zentralen Aufgaben.
Der Landesschülerrat kritisierte unterdessen heute das Ministerium für sein Krisenmanagement. Es sei sehr problematisch, dass das Ministerium sich lange Zeit bedeckt gehalten hat und sich erst jetzt geäußert hat. Dass es kein eingeübtes Verfahren für eine Situation gibt, in der kurzfristig neue Prüfungsaufgaben zur Verfügung gestellt werden können, sei nicht hinnehmbar - eine solche Situation hätte erwartet und erprobt werden müssen. Die Konsequenzen, die nun für zukünftige Abiturprüfungen gezogen werden, müssten ab sofort gelten und nicht erst nächstes Jahr. Der Rat sehe das Kultusministerium außerdem in der Pflicht, sich weiterhin über einen Nachteilsausgleich Gedanken zu machen und spätestens dann, wenn abzusehen ist, dass es einen schlechteren Notenschnitt gibt, dort Maßnahmen parat zu haben.
Als konkrete Konsequenz aus den Geschehnissen der letzte Woche fordert der Landesschülerrat die Möglichkeit für alle Schüler*innen, das Politik-Abitur zu wiederholen. Wenn diese sich am Donnerstag sehr kurzfristig entschieden haben, noch am gleichen Tag zu schreiben, aber nachträglich oder im Laufe der Klausur gemerkt haben, dass dies eine falsche Entscheidung war, sehe es der Rat nun als notwendig an, dass diesen Schüler*innen die Möglichkeit erteilt wird, am 08. Mai die Politikabiturklausur auf Wunsch noch einmal zu schreiben, so der stellvertretende Vorsitzende Matteo Feind.
Ergänzt 240417: Letzter Absatz mit neuen Infos vom Landesschülerrat
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