Nach einigen Jahren ohne eigenes Bürgerradio geht morgen um 10 Uhr in Hannover der Sender Leibniz.fm auf der Frequenz 106,5 Megahertz sowie über DAB+ und im Stream offiziell in den Live-Betrieb. Seit Juli ist auf der Frequenz eine Testschleife zu hören. Leibniz.fm wird wie Radio Tonkuhle von einem Verein getragen, ist nichtkommerziell und finanziert sich zum größten Teil durch einen Anteil der GEZ-Gebühren, ergänzt durch selbst eingeworbene Mittel.
Musikalisch setze man vor allem auf Indie-Pop und Alternative sowie lokale Musikschaffende, teilt der Verein mit, und man wolle mit einer faktenbasierten Berichterstattung, in der unterschiedliche Meinungen ihren Platz finden, eine hörbare publizistische Ergänzung zu bestehenden Medien der Landeshauptstadt sein.
Auf der Frequenz 106.5 MHz war von 1999 von 2009 Radio Flora als Bürgerradio zu hören. Der Sender verlor laut der Niedersächsischen Landesmedienanstalt wegen mangelnder Akzeptanz die Lizenz und besteht seitdem als Internetradio weiter. Darauf folgte 2009 Radio Leinehertz, dem 2019 wegen finanzieller Missstände die Lizenz entzogen wurde. Anfang 2021 wurde Leibniz.fm als Verein gegründet, und erhielt schließlich im Februar diesen Jahres die Lizenz.
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Nach einem gewalttätigen Überfall auf einen 34-Jährigen am Hildesheimer Hauptbahnhof in der Nacht zum 1. März hat die Polizei zwei Tatverdächtige ermittelt und in Untersuchungshaft genommen. Das teilen Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mit. Man sei den beiden 22 und 25 Jahre alten Männern durch intensive Ermittlungen auf die Spur gekommen - dabei seien u.a. auch Aufnahmen einer Überwachungskamera ausgewertet worden.
Ihnen wird vorgeworfen, ihr Opfer in der Straße Altes Dorf am Hintereingang des Hauptbahnhofs zur Herausgabe von Geld und Wertgegenständen aufgefordert zu haben. Als der 34-Jährige dies nicht tat, sollen sie ihn mit Schlägen und Tritten traktiert haben, bis er fliehen konnte. Die Vorwürfe gegen das Duo lauten entsprechend auf versuchten Raub in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Einer von ihnen verweigert bisher die Aussage, und der andere hat gegenüber dem Haftrichter nur die gefährliche Körperverletzung eingeräumt, so der Bericht abschließend.
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Für Menschen, die Bürgergeld beziehen, gibt es Unterstützungsmöglichkeiten bei der Anschaffung von Schulbedarf. Darauf weist die Hildesheimer Caritas anlässlich des heutigen Schulbeginns hin. Der Schulstart werde für immer mehr Familien zur finanziellen Herausforderung, heißt es in der Mitteilung: Die Kosten etwa für Ranzen, Hefte, Taschenrechner und vielleicht sogar Tablets seien deutlich gestiegen.
Die entsprechenden Zuschüsse für Menschen im Bürgergeld-Bezug reichten nicht ansatzweise, so Caritas-Referentin Antje Braun. Vielen betroffenen Eltern sei aber nicht bekannt, dass seit 2021 Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen nach SGB II und XII bei Jobcentern bzw. Sozialämtern einen Antrag auf Mehrbedarf zur Beschaffung von Schulbüchern und Arbeitsheften stellen können. Dies gelte für alle Publikationen mit einer ISBN-Nummer.
Darüber hinaus biete auch die Caritas Unterstützung für Familien mit Schulkindern. So gebe es den Sozialfonds des Landkreises - in den Beratungsstellen des Caritasverbandes, der Arbeiterwohlfahrt und des Diakonischen Werkes könnten Familien mit geringem Einkommen bis zu 100 Euro Zuschuss für die Einschulung beantragen.
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Für fast 1.000 Hildesheimer Kinder beginnt an diesem Samstag ihre Schulzeit. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, gebe es dieses Jahr im Stadtgebiet 978 ABC-Schützen. Der größte Teil davon gehe mit 86 Kindern an die Ganztagsgrundschule Nord, nur hier würden fünf Klassen neu eingerichtet. 80 Kinder oder mehr - in je vier Klassen - gehen dann an die Grundschulen Alter Markt, Moritzberg und Ochtersum sowie an die Ganztagsschule Drispenstedt, und die kleinste Gruppe ist eine neue Klasse mit 20 Kindern an der Grundschule St. Nikolaus in Drispenstedt.
Das Land Niedersachsen teilt unterdessen mit, dass die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler mit dem heute beginnenden neuen Schuljahr um rund 900 auf 898.000 steigt. Von diesen seien 82.000 Erstklässlerinnen und Erstklässler. Noch bis 2034 werde ein weiterer Anstieg bis auf mehr als eine Million Schülerinnen und Schüler erwartet, so das Kultusministerium, erst danach würden die sinkenden Geburtenzahlen in den Schulstatistiken spürbar.
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Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) sucht Teilnehmende für eine bundesweite Online-Umfrage. Konkret gesucht würden dafür Beschäftigte im Agrarbereich, die bei der Arbeit ständig mit Tieren zu tun haben, also in der Tierhaltung oder Tierzucht. Die Umfrage sei anonym, und es gehe um Arbeitsbedingungen, Löhne, Belastungen und auch um die Zufriedenheit im Job, so die regionale Gewerkschaftschefin Stephanie Wlodarski. Zentrale Fragen seien, ob Beschäftigte genug Zeit haben, um sich vernünftig um die Tiere zu kümmern, und wie groß der Arbeitsdruck im Stall ist.
Die Umfrage des gewerkschaftsnahen PECO-Instituts sei bis zum 14. September online erreichbar, die Teilnahme dauere rund eine Viertelstunde.
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