Die Hildesheim Invaders erwarten zum Spiel gegen den Rekordmeister im American Football, die New Yorker Lions aus Braunschweig, am Samstag einen neuen Besucherrekord. Wie Teamsprecher Thomas Goepfert gegenüber Tonkuhle sagte, seien schon jetzt bereits über 2.000 Tickets verkauft worden - der bisherige Besucherrekord liege bei 1.300 Menschen, die das letzte Saisonfinale auf dem Invaders-Homefield mitverfolgt hatten.
Das Friedrich-Ebert-Stadion fasse fast 5.000 Menschen, die Zahl werde man aber nicht erreichen, so Goepfert. Es sehe aber dennoch so aus, als stehe das "größte Football-Spektakel" an, dass es in Hildesheim je gegeben habe. Das Spiel gegen die Lions beginnt am Samstag um 16 Uhr. Die Invaders waren mit der neuen Saison in die erste Liga der German Football League aufgestiegen und haben am letzten Samstag ihr Debutspiel gegen die Düsseldorf Panther klar gewonnen. Die Lions haben bereits zweimal gespielt und in beiden Partien hohe Siege eingefahren - sie sind seit 1994 durchgehend in der ersten Liga und haben bereits zehnmal die Meisterschaft, den "German Bowl", gewonnen.
fx
Bis zu 150 Fahrradfahrerinnen und -fahrer haben gestern an einer so genannten "Critical Mass" in Hildesheim teilgenommen. Sie versammelten sich gegen 19 Uhr am Huckup und starteten dann zu einem Korso durch die Stadt. Die Aktion sollte ein Zeichen für den Radverkehr in Hildesheim setzen, dessen Förderung von vielen als ungenügend angesehen wird. Unterstützer waren unter anderem der ADFC, die neue Initiative "Hildesheim will Fahrrad fahren" und auch hiesige Fahrradhändler.
Die Aktionsform der "Critical Mass" wurde in den USA ins Leben gerufen und ist heute weltweit verbreitet - in vielen Städten findet sie regelmäßig statt. Durch das Auftreten in großer Zahl soll gerade gegenüber der Politik verdeutlicht werden, welche Bedeutung der Radverkehr hat - gerade vor Wahlen wie in diesem Jahr in Niedersachsen. Eine Critical Mass ist keine angemeldete Demonstration - sie wird stattdessen über einen Paragraphen der Straßenverkehrsordnung abgedeckt, der Radfahrerinnen und Radfahrern in größerer Zahl das Fahren im Verbund erlaubt.
fx
Der Landvolk-Vizepräsident Albert Schulte to Brinke hat die Lage auf dem Milchmarkt aus Erzeugersicht als katastrophal bezeichnet.
Für das Landvolk Niedersachsen sprechend lehne er die immer wieder ins Gespräch gebrachte Mengendiskussion als Bevormundung und absoluten Alleingang innerhalb der EU entschieden ab, heißt es in einer Mitteilung. Man sehe die Ursachen der aktuellen Milchpreismisere in globalen Ursachen, unter anderem dem Russlandembargo. Auf derart global verursachte Krisen könne man regional nicht reagieren, kritisiert Schulte to Brinke die Vorschläge zu einer Mengenreduzierung innerhalb Deutschlands oder Niedersachsens. Konkrete Direkthilfen müssten die finanzielle Liquidität auf den Höfen absichern und zeitgemäße langfristige Absicherungsinstrumente gegen erneute Marktkrisen müssten ausgebaut werden, heißt es.
bjl
Die Investitionen der Metallbranche in den Stadtort Hildesheim stagnieren. Das geht aus einer Standortanalyse hervor, die der Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall durchgeführt hat.
Dafür wurden insgesamt 39 Betriebe befragt. Die Analyse zeigt, dass fast drei Viertel dieser Betriebe nicht weiter in den Standort Hildesheim investieren, obwohl es ihnen wirtschaftlich gut geht. Als einen der Hauptgründe gaben die Befragten Unternehmen Nachwuchs- und Fachkräftemangel an. Der künftige Leiter der Geschäftsstelle der NiedersachsenMetall in Hildesheim, Werner Fricke, bezeichnete diese Ergebnisse als alarmierend.
bst/bjl
Zum Fronleichnamsfest am heutigen Donnerstag wird es eine katholische Prozession durch die Hildesheimer Innenstadt geben.
Wie das Bistum mitteilt, beginnt zunächst um 18 Uhr eine Messe im Dom – danach wird Bischof Norbert Trelle die Prozession zunächst zur Kreuzkirche, dann zu St. Andreas und schließlich zurück zum Domhof führen. Begleitet von Messdienern und Fahnenträgern werden Trelle, Weihbischof Heinz-Günter Bongartz und Domkapitular Wolfgang Voges den Leib Christi in Form einer Hostie durch die Straßen tragen.
Vor dem Dom bieten dann Mitarbeiter des Sozialen Mittagstisches Guter Hirt Gegrilltes und Getränke gegen eine Spende an - der Erlös kommt der Arbeit im Guten Hirten zu Gute.
fx
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