Das Bistum Hildesheim gerät wegen eines weiteren mutmaßlichen Missbrauchsfalls erneut in Bedrängnis.
Nach Recherchen des Westdeutschen Rundfunks (WDR) geht es dabei um die Mutter der 20-Jährigen, deren Fall Ende vergangenen Jahres für Schlagzeilen gesorgt hatte. Die Frau soll dem Sender gegenüber von sexuellen Übergriffen durch den inzwischen suspendierten Priester Peter R. in ihrer Jugend berichtet haben. Ihre Tochter hatte sich im Jahr 2010 an das Bistum gewandt, ohne zu wissen, dass offenbar auch ihre Mutter von dem Mann missbraucht worden war. Dem Bistum zufolge sei die Vermutung, auch die Mutter des Mädchens könnte Missbrauchsopfer gewesen sein, zwar schon im Jahr 2010 geäußert, aber erst im September 2015 konkretisiert worden. Zudem habe sich die Frau nicht mit dem Bistum in Verbindung gesetzt. Das Bistum habe die Information jetzt im Januar zur Prüfung an die Staatsanwaltschaft weitergereicht.
cw
Das Land Niedersachsen will die durch Amtshilfe geschaffenen Unterbringungsplätze für Flüchtlinge in Kommunen um die Hälfte reduzieren. Wie das Innenministerium mitteilte, soll dies bis Ende März geschehen. Man sei sich der angespannten Situation vor Ort bewusst.
Um möglichst alle Flüchtlinge zum Winter in geeigneten Quartieren unterbringen zu können, hatte das Land im Oktober die Kommunen um Amtshilfe gebeten. Derzeit gibt es laut Innenministerium rund 13.600 solcher Plätze.
fx
Die Stadt Hildesheim erinnert mit einer Gedenkveranstaltung am heutigen Nachmittag an die Opfer des Nationalsozialismus. Ab 17 Uhr spricht dazu im großen Saal des Rathauses der ehemalige Leiter der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel über die Verfolgung der Zeugen Jehovas. Dazu gibt es szenische Lesungen von Schülerinnen und Schülern des Goethegymnasiums und eine musikalische Umrahmung durch das Violoncello-Ensemble der Musikschule. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen.
Der 27. Januar ist seit 1996 ein bundesweiter Gedenktag. Er bezieht sich auf den 27. Januar 1945: An diesem Tag befreite die Rote Armee die drei Vernichtungs- und Konzentrationslager bei Auschwitz.
fx
Die Zukunft des Hildesheimer Familienbüros ist weiterhin ungewiss.
Weil es sich bei der Beratungsstelle um eine freiwillige Leistung der Stadt handelt, hatte die Politik sie aus Spargründen auf den Prüfstand gestellt.
Ursprünglich hatte bis Ende 2015 feststehen sollen, inwiefern die eine Vollzeitstelle notwendig ist. Jetzt gibt es den Antrag, den Betrieb wie bisher bis Ende 2017 weiterlaufen zu lassen und in dieser Zeit eine inhaltliche und zeitliche Prüfung vorzunehmen. Die Stadtverwaltung sieht vor allem wegen der dort angesiedelten zentralen Betreuungsbörse einen erhöhten Bedarf. Das Familienbüro wurde 2009 als städtische Anlaufstelle zu Fragen rund um das Thema Familie eingerichtet. Von den ursprünglich drei Vollzeitstellen ist nur noch eine erhalten. Das Thema ist heute abend im Finanzausschuss.
cw
Der Trog der Struckmannstraße in der Hildesheimer Südstadt wird von morgen bis nächste Woche Donnerstag tagsüber gesperrt. Grund sind Grünarbeiten, teilt die Stadt mit.
Wegen Platzmangel würden dort zahlreiche Bäume langsam absterben und Totholz bilden. Dies gefährde den Verkehr. Deshalb sollen binnen einer Woche die dortigen Eichen, Buchen und Bergahorn freigestellt und der Strauchwuchs zurückgeschnitten werden. Damit werde der Erhalt und die Entwicklung dieser Grünanlage nachhaltig gefördert. Die Sperrung der Trogstrecke beginnt jeweils morgens um 8 Uhr und endet bis 17 Uhr.
fx
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