Mit einem Banner am Rathaus sowie an etlichen städtischen Gebäuden will die Stadtverwaltung in der kommenden Woche ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Rechtsextremismus und Fremdenhass setzen.
Am Rathaus wird ein Transparent mit der Aufschrift „103.634 Bürgerinnen & Bürger aus insgesamt 145 Nationen. Wir setzen auf Integration! In Hildesheim hat Rechts keinen Platz" ausgehängt. Plakate gleichen Inhalts werden in allen städtischen Gebäuden in der Nordstadt und weiteren Verwaltungsgebäuden, in der Flüchtlingsunterkunft, in Kitas und Schulen hängen, so Pressesprecher Helge Miethe. Anlass für die Aktion ist die am 21. März angekündigte Neonazi-Demonstration durch die Nordstadt.
cw
Mit zahlreichen bunt bepflanzten Flächen will die Stadtverwaltung Hildesheim im Jubiläumsjahr besonders fröhlich wirken lassen.
An ersten Flächen am Hindenburgplatz und am Kennedydamm wurden bereits Stauden gesetzt, zudem im gesamten Stadtgebiet über 30.000 Tulpen und Narzissen gepflanzt. Um möglichst viele Blumenbeete zu schaffen, ruft die Stadtverwaltung nun Hildesheimer Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen auf, sich an der Aktion zu beteiligen. Dafür stellt die Stadt Flächen zur Verfügung. Ulrich Schartner, Leiter des Fachbereichs Grün bei der Stadt, betonte, jeder Interessierte sei willkommen. Das Projekt soll möglichst langfristig Bestand haben.
cw
Nach dem heutigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Kopftuchverbot hoffen die niedersächsischen Muslime auf eine Aufhebung des Verbots auch im Bundesland.
Man hoffe auf eine rasche Einigung beim geplanten Staatsvertrag mit dem Land, sagte der türkisch-islamischen Verband "Ditib" dem evangelischen Pressedienst. Den Schulfrieden wolle man nicht gefährden und sich auch nicht dem Bildungsauftrag der Schulen entgegenstellen. Das Gericht in Karlsruhe hatte sich heute gegen ein pauschales Kopftuchverbot für Lehrerinnen ausgesprochen. Es verstoße gegen die Religionsfreiheit, lautete die Begründung. In Niedersachsen dürfen muslimische Lehrerinnen bislang das Kopftuch nur im islamischen Religionsunterricht tragen.
cw
In der Hildesheimer Innenstadt hat ein Auto gestern Vormittag Feuer gefangen.
Laut Polizeiaussagen wurde der Brand durch einen technischen Defekt im Motorraum ausgelöst. Verletzt wurde niemand. Medienberichten zufolge stand der Wagen gegen 11 Uhr an der Kaiserstraße in Flammen. Die Polizei und die Feuerwehr waren aber schnell vor Ort und konnten den Brand löschen. Neben dichtem schwarzen Rauch hätten sich auch etwa 30 Zentimeter große Flammen gebildet, berichtet ein Zeuge.
Die Kaiserstraße war in Richtung Himmelsthür aufgrund des Brandes vorübergehend nur auf einer Spur befahrbar. Der Wagen wurde im Anschluss an die Löscharbeiten abgeschleppt.
bjl
Das neue Hildesheimer welcome- und Welterbe-Center zur Geschichte der Stadt soll am 20. Juni öffnen.
Wie das Stadtmarketing gestern mitteilte, wird ein Besuch von Vertretern der Hildesheimer Partnerstädte als Anlass genutzt, das Center im Tempelhaus offiziell der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ursprünglich war Ende März als Eröffnungstermin vorgesehen. Diese Pläne seien aber zu ehrgeizig gewesen, so Marketing-Chef Lothar Meyer-Mertel. Im Tonkuhle-Gespräch sagte Meyer-Mertel, die Einrichtung solle ein Willkommen und das Aushängeschild der Stadt sein. Es sei nicht nur für Touristen gedacht, sondern auch für Neubürger, für Menschen mit ausländischem Hintergrund, die die Stadt besuchen und für Investoren, die sich für Investitionsmöglichkeiten in Hildesheim interessieren, so Meyer-Mertel.
Die Kosten für den Umbau trägt Gerstenberg als Hauseigentümer. Die Gesamtausstattung wird am Ende 390.000 Euro kosten, davon kommt die Hälfte aus Fördermitteln der Europäischen Union, die andere Hälfte trägt die Stadt Hildesheim.
cw
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