Am Montag ist eine Seniorin aus Nordstemmen Opfer eines Trickdiebstahls geworden. Laut Bericht hatte zunächst gegen 12:30 Uhr ein unbekannter Mann an ihrer Haustür geklingelt und sich als Händler auf der Suche nach Gegenständen aus Gold vorgestellt. Sie verkaufte ihm daraufhin etwas, ohne ihn ins Haus zu lassen.
Offenbar aber diente dieser Kontakt dazu, festzustellen, ob noch weitere lohnenswerte Beute im Haus war, denn um 14 Uhr stand dann ein anderer Mann bei der Frau vor der Tür. Er täuschte Kaufinteresse an verschiedensten Gegenständen vor. Die Frau führte ihn durch einige Räume, und dann gab er vor, sein Auto holen zu wollen - kam aber nicht wieder. Stattdessen bemerkte die Seniorin, dass Schmuck im vierstelligen Wert verschwunden war, und rief die Polizei.
Beide Männer haben eine nord- bis mitteleuropäische Erscheinung und sprechen hochdeutsch. Der "Schmuckkäufer" ist bis zu 60 Jahren alt und etwa 1,75 Meter groß, mit grauen Haaren. Der zweite Mann ist 30 bis 40 Jahre alt und bis 1,80 Meter groß, mit dunklen Haaren und einem dunklen Vollbart. Zumindest einer von ihnen soll mehrere goldene Ketten getragen haben.
Zeugen, denen die Tatverdächtigen in Nordstemmen im Wohngebiet rund um die Marienbergstraße, den Mainteweg, die Schloßstraße oder die Calenberger Straße aufgefallen sind, und/oder die Angaben zu ortsfremden Autos machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0 51 21 - 939 115 mit der Inspektion Hildesheim in Verbindung zu setzen.
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In der letzten Nacht zwischen 22 und 6 Uhr ist es in der Karl-Binder-Straße in Bockenem zum Diebstahl einer Rüttelplatte gekommen, die zum Feststampfen von Straßenbelägen genutzt wird. Sie war laut Polizeibericht auf dem Parkplatz des Sportplatzes abgestellt. Die noch unbekannten Täter haben auch versucht, in die dortigen Baucontainer zu gelangen, was aber scheiterte.
Die Rüttelplatte hat einen Wert von etwa 9.000 Euro. Aufgrund ihrer Größe und des Gewichtes von über 600 Kilogramm muss sie mit einem Fahrzeug abtransportiert worden sein. Mögliche Zeugen des Diebstahls werden gebeten, sich beim Kommissariat Bad Salzdetfurth unter 0 50 63 - 90 10 zu melden.
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Gestern Mittag ist ein 34 Jahre alter Mann in der Hildesheimer Innenstadt vor der Polizei geflüchtet, konnte aber schnell gefasst werden. Laut Bericht lag gegen ihn ein Haftbefehl vor, weil er letzte Woche unentschuldigt einer Gerichtsverhandlung ferngeblieben war.
Zwei Beamtinnen und ein Beamter sahen ihn in der Goslarschen Straße und sprachen ihn an, weil sie um den Haftbefehl wussten. Daraufhin rannte der Mann davon und kreuzte dabei die Fahrbahn - dort schon auf der anderen Seite wurde er eingeholt und festgehalten, wobei er heftigen Widerstand leistete. Er verbrachte die letzte Nacht in einer Polizeizelle und wurde heute in ein Gefängnis gebracht.
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Im Bosch-Werk für Elektromotoren im Hildesheimer Wald gibt es weiterhin Sorge um die Zukunft des Standorts. Das berichtete Anfang der Woche erstmals die Hildesheimer Allgemeine Zeitung mit Bezug auf den dortigen Betriebsrat. Dessen Vorsitzender Stefan Störmer sagte, die Konzernleitung habe sich zuletzt mit konkreten Zielen für das Werk zurückgehalten, und die Zahl der Auszubildenden fürs nächste Jahr sei stark zusammengestrichen worden. Dies könnten Anzeichen für Pläne sein, den Standort in absehbarer Zeit zu schließen.
Von Seiten des Konzerns gab es dazu die Stellungnahme, dass man aktuell weiter plane, in Hildesheim Komponenten für die Elektromobilität herzustellen, und dass man die Sorgen der Beschäftigten ernst nehme. Auch werde es bis zum Jahr 2027 keine betriebsbedingten Kündigungen geben.
Am 20. März hatte es bundesweit einen von der IG Metall organisierten "Bosch-Aktionstag" gegen Personalabbau im Konzern gegeben. In Hildesheim hatten daran rund 1.600 Beschäftigte teilgenommen.
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Am Freitag startet um 16 Uhr der 8. Hildesheimer Firmenlauf. Wie die Stadt mitteilt, wird deshalb wie in den Vorjahren die Straße Hohnsen auf Höhe des Sees für bis zu drei Stunden gesperrt. Der Firmenlauf umfasst drei Strecken unterschiedlicher Länge, die den Hohnsen mehrfach queren.
Die Stadt empfiehlt, den Bereich zu umfahren, und für die Anfahrt den Bus zu nutzen - die Zahl der Parkplätze an den Sportplätzen und am Park- and Ride-Parkplatz Philosophenweg seien begrenzt, und der Platz am "Ahoi" stehe nicht zur Verfügung. Im gleichen Zusammenhang betont die Stadt, dass das Parken im Innerste-Überlaufbecken aus Naturschutzgründen verboten ist - dort trotzdem abgestellte Fahrzeuge würden kostenpflichtig abgeschleppt.
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