In Alfeld finden ab nächster Woche erstmals sogenannte "Thermografiewanderungen" statt. Damit sollen mittels einer Spezialkamera Energieverluste an Häusern sichtbar gemacht werden, heißt es in der Ankündigung der Stadt, die dafür mit der Verbraucherzentrale und der Klimaschutzagentur des Landkreises kooperiert.
Bürgermeister Bernd Beushausen sagte, das Thema Wärmeenergie & Einsparpotentiale werde so auf anschauliche Weise praktisch vorgestellt, mit Fragen wie etwa, ob Fenster dicht sind oder wo im Haus die meiste Heizwärme verlorengeht. Die abendlichen Termine mit einer Länge von etwa 2 1/2 Stunden sollen jeweils mit einer Präsentation als Einführung starten, und im Anschluss zu ausgewählten Gebäuden in der näheren Umgebung führen.
Die Termine mit Start jeweils um 18 Uhr sind:
27. Februar: Alfeld, Rathaus, Großer Sitzungssaal
6. März: Föhrste, Feuerwehr, Mörick 14
13. März: Gerzen, Feuerwehr, Am Sportplatz 8
20. März: Warzen, Dorfgemeinschaftshaus, Wardostraße 3
Interessierte müssen sich bis zum 25. Februar anmelden per Mail an
Einen vergleichbaren Termin für maximal 15 Teilnehmende gibt es auch in Sarstedt nächste Woche Freitag um 17 Uhr. Dieser beginnt an der Rathaustreppe. Hier bittet die Klimaschutzagentur des Landkreises um Anmeldung bis Mittwoch unter
Ergänzt 250220: Infos aus Sarstedt, letzter Absatz & Überschrift.
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Wegen Grünschnitt wird der Innerste-Radweg von der Straße Hohnsen in Richtung Süden bis zur Brücke „Rother Stein“ morgen und übermorgen jeweils ab 7:30 Uhr gesperrt. Das teilt die Stadt Hildesheim mit. Morgen soll die Sperrung bis 15 Uhr andauern und am Freitag bis voraussichtlich 12 Uhr.
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Die Polizei sucht mögliche Zeugen eines Heckenbrands in Diekholzen. Laut Bericht war die Hecke gestern auf einem Grundstück am Ulmenweg aus ungeklärter Ursache in Brand geraten, wodurch auch ein Zaun, eine Komposttonne und ein Wasserbehälter beschädigt wurden. Das Feuer war gegen 13:30 Uhr von einem Anwohner entdeckt worden, wie hoch der entstandene Sachschaden ist steht nicht fest. Wer in der Sache Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter 0 51 21 - 939 115 mit der Polizei Hildesheim in Verbindung zu setzen.
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Die Bezahlkarte für Asylbewerber soll in Hildesheim ab April oder Mai ausgegeben werden. Das sagte Sozialdezernent Malte Spitzer im Rat auf eine Anfrage der Linksfraktion. Spitzer betonte dabei, dass dies ein "Umsetzungsthema" sei: Die Stadt handele sozusagen als verlängerter Arm des Kreises, und durch die Vorgaben der Bundesgesetzgebung gebe es in der Sache kaum Spielraum. Die Stadtverwaltung sei derzeit mit der Umstellung des Verfahrens beschäftigt. Die Karten würden dann im persönlichen Gespräch übergeben, wobei es zahlreiche Informationsangebote geben werde, die aber teils noch in Arbeit sind - etwa eine Internetseite, die noch beim Land Niedersachsen in Arbeit ist.
Die Bezahlkarte, mit der die Empfänger grundsätzlich 50 Euro pro Monat als Bargeld abheben können, wurde letztes Jahr beschlossen - mit Verweis auf eine gewollte Vereinfachung der bisherigen Modelle, und den Wunsch, Geldüberweisungen ins Ausland zu verhindern. Kritiker wie etwa die Linkspartei oder die Landesarmutskonferenz sehen die Karte als ein rein populistisches und diskriminierendes Instrument: Weder gebe es belastbare Zahlen darüber, dass Überweisungen ins Ausland tatsächlich in größerem Stil stattfinden, noch würden dadurch Verwaltungen entlastet.
Von der Stadt Hannover hieß es dazu gestern, dort müssten etwa 250 Karten zurück- und 1.000 Karten neu ausgegeben werden. Die Umstellung von der bisherigen "Social Card" erfordere den Einsatz von rund zehn Sachbearbeitungen für die Dauer eines Monats, und da der Stadt kurzfristig kein zusätzliches Personal zur Verfügung stehe, werde es zwangsläufig längere Bearbeitungszeiten und eine höhere Belastung der Mitarbeitenden geben. Und da es gerichtlich festgelegt die Möglichkeit gebe, die Bargeldobergrenze in einer Ermessensentscheidung zu erhöhen, rechne die Stadt mit einem erhöhten Widerspruchs- und Klageaufkommen.
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Mit den steigenden Temperaturen erwachen in der nächsten Zeit die ersten Amphibien aus dem Winterschlaf und gehen auf Wanderung. Deshalb mahnen sowohl Umweltverbände als auch Verwaltungen zu besonderer Vorsicht im Straßenverkehr. So teilt die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises mit, dass es auch dieses Jahr im Kreisgebiet wieder viele Maßnahmen zum Schutz der Tiere geben wird. Diese seien dringend notwendig, weil deren Zahl kontinuierlich abnehme und sie besonders gefährdet sind: So würden sie den aufgewärmten Asphalt der Straßen oft für eine Verschnaufpause nutzen, und das helle Licht der Scheinwerfer versetze sie als nachtaktive Tiere zudem in eine Schreckstarre.
Menschen im Auto sollten deshalb generell auf die Gefahrenschilder „Achtung Krötenwanderung“ achten, und in diesen Bereichen die Geschwindigkeit auf 30 km/h reduzieren. Bei höheren Geschwindigkeiten würden sonst auch die Amphibien getötet, die nur am Straßenrand sitzen, wenn der Strömungsdruck der Autos die inneren Organe der Tiere zum Platzen bringt.
Sperrungen gebe es im Kreisgebiet für die Zeit der Amphibienwanderung, die bis Anfang Mai dauern könne, auf zwei Strecken in der Gemeinde Holle: Auf der überörtlichen Verbindungsstraße zwischen Derneburg und Sottrum und zum Anderen auf der K 308 auf freier Strecke zwischen der L 497 in der Gemarkung Nienhagen und der Einmündung der K309 in der Gemarkung Sillium. Diese beiden Sperrungen seien zeitlich auf die Nachtstunden zwischen 19 und 5 Uhr bzw. ab Beginn der Sommerzeit von 20 bis 6 Uhr begrenzt.
Darüber hinaus wird in Alfeld die Straße „Antonianger“ im Bereich des Gymnasiums Alfeld zwischen der Zufahrt zum Schulparkplatz und der Zufahrt zur Sporthalle gesperrt.
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