Die Hildesheimer Polizei sucht mögliche Zeugen einer Körperverletzung, die sich gestern Nachmittag in der Peiner Straße zugetragen haben soll. Ein 45 Jahre alter Radfahrer habe gemeldet, dass er dort gegen 17:15 Uhr langsam auf dem Fußweg entlanggefahren sei und unabsichtlich offenbar einen unbekannten Mann leicht berührte, der an einem Kiosk stand. Dieser habe den 45-Jährigen daraufhin vom Rad gestoßen, ihm mehrere Schläge gegen den Kopf verpasst und das Rad auf die Straße geworfen. Dann soll der Angreifer in Begleitung einer Frau in Richtung Vogelweide verschwunden sein.
Besagter Mann soll etwa 35 Jahre alt und 1,85 Meter groß sein, mit einer Brille und kurzen blonden Haaren, und einen grünen Rucksack dabeigehabt haben. Seine Begleiterin wurde als bis zu 30 Jahre alt und etwa 1,60 Meter groß
beschrieben. Sie soll lange schwarze Haare haben und sei mit Krücken unterwegs gewesen. Wer den Vorfall beobachtet hat, wird gebeten, sich unter 0 51 21 - 939 115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.
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Auf der Landstraße zwischen Breinum und Östrum nahe Bodenburg ist es heute vormittag zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Wie die Polizei mitteilt, kam der 19 Jahre alte Fahrer eines VW Polo auf feuchter Fahrbahn in einer Kurve ins Rutschen. Daraufhin drehte sich der Wagen, prallte mit der hinteren linken Fahrzeugseite gegen einen Straßenbaum und blieb schließlich schließlich auf dem angrenzenden Geh- und Radweg liegen.
Neben dem Fahrer saßen eine 16-Jährige und zwei 15 und 17 Jahre alten jungen Männer im Wagen. Alle wurden durch den Aufprall verletzt, die beiden Männer auf der Rückbank schwer. Rettungswagen brachten sie nach Hildesheim ins Krankenhaus. Am Auto entstand Totalschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro.
Als Unfallursache zieht die Polizei neben zu hoher Geschwindigkeit auch Betäubungsmittelkonsum in Betracht. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Da dem Rettungsdienst eingeklemmte Personen gemeldet wurden, waren schließlich rund 50 Einsatzkräfte aus den umliegenden Gemeinden vor Ort. Ein zunächst angeforderter Rettungshubschrauber wurde abbestellt. Die Landstraße war bis 12:15 Uhr gesperrt.
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Die zuletzt angekündigten Kürzungen der Öffnungszeiten im Gronauer Freibad sind zum größten Teil zurückgenommen worden. Wie die Samtgemeinde Leinebergland mitteilt, habe man dies unter größten Anstrengungen erreicht.
So sei das Freibad nun heute sowie am Samstag und Sonntag regulär geöffnet, und danach voraussichtlich ebenfalls. Nur am morgigen Freitag öffne das Bad erst um 12 Uhr. Sollten diese Zeiten wider Erwarten doch nicht eingehalten werden können, werde die Gemeinde darüber umgehend informieren.
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Das Kunstmuseum Schloss Derneburg hat für September eine Ausstellung mit Werken der New Yorker Künstlerin Katherine Bradford angekündigt. Ihre erste museale Einzelausstellung in Deutschland zeige ab dem 23. September leuchtende und traumartige Werke, die Farbfeldmalerei mit Figuration verschmelzen, teilte das Museum mit. Bradford zeige in oft skurrilen Kompositionen „einen introspektiven Blick auf die komplexen Kräfte des Denkens und der Emotionen, die die menschliche Erfahrung ausmachen“. Ihre Ausstellung mit mehr als einem Dutzend Gemälden trage den Titel „Angst vor Schuhen“.
Das Schloss Derneburg ist seit 2006 im Besitz des Milliardärs und Kunstsammlers Andrew Hall und beherbergt seitdem die „Hall Art Foundation“. Dies ist eine Stiftung, die neben Halls eigener Sammlung regelmäßig Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst zeigt, darunter auch Europa- oder Deutschlandpremieren amerikanischer Künstlerinnen und Künstler.
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Die Hildesheimer Staatsanwaltschaft hat vor der Jugendkammer des Landgerichts im so genannten Gullydeckelfall Anklage gegen drei junge Männer erhoben. Zentraler Tatvorwurf ist, in einer Nacht im August letzten Jahres zwei je 24 Kilogramm schwere Gullyabdeckungen von einer Brücke auf die A7 geworfen zu haben. Die Staatsanwaltschaft legt zwei damals 18- und 20-Jährigen einen versuchten Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr zur Herbeiführung eines Unglücksfalls in zwei rechtlich zusammentreffenden Fällen, sowie einen versuchten Mord in Tateinheit mit einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr zur Herbeiführung eines Unglücksfalls in vier rechtlich zusammentreffenden Fällen zur Last. Der dritte Angeklagte - zur Tatzeit 17 Jahre alt und somit noch nicht volljährig - soll ihnen Beihilfe geleistet haben.
Der Klage nach sollen die beiden Älteren den Plan gefasst haben, die Gullydeckel von der Brücke zu werfen, und diese dann in Harsum gestohlen und in ein Auto verladen haben, in dem auch der Jugendliche saß. Auf der Brücke soll dann erst der damals 18-Jährige einen der Deckel auf die Süd-Fahrbahn geworfen haben. Dieser traf ein Auto mit zwei Insassen und verletzte diese schwer. Dann soll der Ältere den anderen Deckel auf die entgegengesetzte Fahrbahn geworfen haben - dieser wurde später von vier Fahrzeugen überfahren und beschädigte diese.
Das Auto der Angeklagten wurde vor der Tat von mehreren Überwachungskameras in Harsum erfasst, was die Polizei auf die Spur des Trios brachte. Sie wurden Mitte April festgenommen, die beiden zur Tatzeit Volljährigen sind seitdem in Untersuchungshaft. Der Jugendliche hat laut Anklage darüber hinaus Angaben gemacht, die den Tatvorwurf stützen. Außerdem nennt diese eine Vielzahl von Zeugen, mehrere Sachverständige sowie zahlreiche weitere Beweismittel.
Der Staatsanwaltschaft nach soll es den beiden älteren Angeklagten darauf angekommen sein, Kollisionen hervorzurufen. Die Folgen ihres Handelns - darunter auch tödliche Verletzungen - hätten sie erkannt und zumindest billigend in Kauf genommen, womit das Mordmerkmal der Heimtücke erfüllt sei. Der Jugendliche soll zwar mehrfach Vorbehalte geäußert, aber das Duo dann doch begleitet und auf der Brücke offenbar beim Ausladen der Gullydeckel geholfen haben.
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