Die Stadt Hildesheim plant eine größere Informationsveranstaltung zur möglichen Bewerbung als „Kulturhauptstadt Europas 2025“. Laut Mitteilung soll es darum gehen, nach vielen Monaten mit Vorgesprächen und Untersuchungen einen möglichst großen Teil der Bevölkerung mit einzubeziehen. Die Stadt will deshalb den Sachstand öffentlich vorstellen. Die Veranstaltung soll am Donnerstag, dem 9. Februar, um 17 Uhr im großen Sitzungssaal des Hildesheimer Rathauses stattfinden.
Der weitere Weg einer Bewerbung geht dann über den Stadtrat, den Kreistag und die Gemeinderäte: Sie müssen Position beziehen und dann gegebenenfalls beschließen, mit den konkreten Vorbereitungen einer Bewerbung zu beginnen.
fx
Rund ein Viertel der für Schulkantinen zubereiteten Mahlzeiten wird nicht gegessen, sondern landet auf dem Müll. Das ergab eine Untersuchung des Forschungsprojekts „Refowas“. Es arbeitet mit der Universität Stuttgart, dem Max Rubner-Institut und der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zusammen. Wissenschaftler untersuchten dabei Speisereste aus elf Kantinen von Ganztagsschulen. Wenn man die Ergebnisse hochrechne, entstünden für alle Ganztagsschulen rund 29.000 Tonnen Lebensmittelabfälle pro Jahr – oder 22 Kilogramm pro Schülerin und Schüler. Es entstehe so ein Wertverlust von rund 57,8 Millionen Euro.
Der Studie nach erzeugen auch vergleichbare Schulen unterschiedliche Abfallmengen. Die Küchen und Caterer hätten oft kaum einen Überblick darüber, was übrig bleibe. Auch wüssten sie oft nicht, wie viele Schüler und Lehrer tatsächlich am Essen teilnähmen, und kochten deshalb sicherheitshalber zu viel.
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In Niedersachsen werden dieses Jahr über rund 38 000 Haushalte für den so genannten „Mikrozensus“ befragt. Das teilt das Landesamt für Statistik mit. Dafür seien rund 160 Interviewerinnen und Interviewer unterwegs, um diese amtliche Befragung vor Ort durchzuführen. Es gehe dabei zum Beispiel um die Frage, wie viele Einpersonenhaushalte es in Niedersachsen gebe oder wie die Erwerbssituation der Bevölkerung sei. Die Ergebnisse des Mikrozensus sind laut Landesamt eine wichtige Grundlage für politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entscheidungen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden nach einem Zufallsverfahren ausgewählt, ein Prozent niedersächsischen Gesamtbevölkerung wird befragt. Für den Mikrozensus gilt Auskunftspflicht, die Beantwortung einiger bestimmter Fragen ist allerdings freiwillig. Die Befragung ist absolut vertraulich und die Daten werden nur für statistische Zwecke verwendet.
fx
Heute Morgen hat es in der Hagemannstraße in Hildesheim gebrannt. Wie die Feuerwehr mitteilt, hatten Anwohner eine dichte Rauchentwicklung unterhalb des Dachgeschosses wahrgenommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle hatten die Bewohner das Haus bereits verlassen und befanden sich in Sicherheit. Die Feuerwehrkräfte hatten die Flammen schnell unter Kontrolle, Verletzte gab es nicht.
Wie es zu dem Brand kam, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Polizei. Während der Löscharbeiten musste die Hagemannstraße komplett für den Verkehr gesperrt werden.
kk
Bischof Trelle hat sich anlässlich des Holocaustgedenktages für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung ausgesprochen. Während einer Gedenkveranstaltung in Hannover forderte er am Sonntag die Bevölkerung dazu auf, aktiv gegen jede Form von Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus vorzugehen.
Als besonders besorgniserregend empfinde er, dass allgemeine Anfeindungen als eine Art Befreiungserfahrung gedeutet würde. Trotz dieser besorgniserregenden Beobachtungen äußerte Trelle die feste Hoffnung, dass die Gesellschaft in Zukunft noch offener und toleranter werde.
kk