Bei der evangelischen hannoverschen Landeskirche entwickelt sich ein Problem mit den Klingelbeuteln. Wie ein Pressesprecher sagte, nähmen mittlerweile viele Banken Münzgeld nur noch gegen Gebühr an - dies könne auch Einnahmen aus dem Klingelbeutel oder Sammelbüchsen treffen. Die Gemeinden seien verpflichtet, die Gelder aus der Kollekte umgehend zur Bank zu bringen und dabei dem vorgesehenen Spendenzweck zuzuführen. Die Landeskirche suche jetzt nach Wegen, wie dies auch künftig auf unkomplizierte und flexible Weise geschehen könne. Im Einzelfall müssten die Pfarrerinnen und Pfarrer vor Ort eine Regelung mit den jeweiligen Banken aushandeln.
Hintergrund des Problems ist eine Verordnung der EU. Banken müssen seit Anfang 2015 mit Spezialgeräten prüfen, ob Hartgeld echt und unbeschädigt ist. Die Sparda-Bank Hannover hatte in dieser Woche erklärt, als erste deutsche Bank in 23 ihrer 25 Filialen überhaupt kein Münzgeld mehr anzunehmen oder auszugeben. Bei der Sparkasse und den Volksbanken der Region Hildesheim ist die Münzgeldverweigerung bisher kein Thema.
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Das Projekt „NeSt - Network for Studying Health and Care“ der HAWK bekommt 162.000 Euro an Fördergeldern von Landesministerium für Wissenschaft und Kultur. Es ist als eines von sechs geförderten Projekten am HAWK-Standort Göttingen angesiedelt. Ziel von „NeSt“ ist, Geflüchtete und Migranten bei ihrem Weg zu gesundheitsbezogenen Studiengängen zu unterstützen. Viele Flüchtlinge strebten in medizinische Studiengänge, in denen es aber nur geringe Aufnahmekapazitäten für Menschen aus dem Ausland gebe, sagte Dr. Frauke Drewes. Man wollen ihnen zeigen, dass es im Gesundheitsbereich aber auch viele Alternativen gebe.
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Eine oder mehrere unbekannte Personen haben vermutlich in den Wochenend-Nächten etliche Farbschmierereien in Algermissen begangen. Wie die Polizei meldet, wurden Werbebanner, Verkehrszeichen,
Wegweiser, Zäune und Mauern mit Farbe besprüht. Besonders betroffen ist der Bahnhof, die Heerstraße und die Schlesische Straße, aber z.B. auch der Sportplatz des SV Algermissen.
Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch nicht absehbar, dürfte aber laut Polizei bei mehreren tausend Euro liegen. Wer in der Sache Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnumer 0 50 66 - 98 50 beim Kommissariat in Sarstedt zu melden.
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Das Verwaltungsgericht Hannover hat in einem Eilverfahren entschieden, dass eine Kommune keine Auftrittsverbote für Zirkusse mit Wildtieren aussprechen darf. Dies geschah auf Antrag eines Zirkusbetriebs, der im April Station in Hameln machen will. Der dortige Stadtrat hatte im Juni letzten Jahres entschieden, dass kommunale Flächen nur noch für Zirkusse ohne Wildtiere wie Raubkatzen, Bären oder Affen zur Verfügung gestellt werden sollen.
Laut Verwaltungsgericht war dieser Beschluss rechtswidrig. Die Frage eines Verbots wildlebender Tiere im Zirkus könne nur vom Bundesgesetzgeber geregelt werden. Das Hamelner Verbot untersage deshalb auf kommunaler Ebene, was bundesrechtlich erlaubt sei. Die Stadt muss nun binnen zwei Wochen neu entscheiden und dabei die Rechtsauffassung des Gerichts berücksichtigen.
In Hildesheim gab es letztes Jahr ebenfalls eine Ratsinitiative zum Verbot von Wildtier-Zirkussen, diese wurde aber von der Stadt mit Verweis auf die ungeklärten rechtlichen Fragen aufgeschoben.
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Das Lokale Bündnis für Familie will im Frühjahr zum achten Mal Geschäfte, Betriebe und Vereine in Hildesheim mit dem Gütesiegel für Familienfreundlichkeit und Barrierefreiheit auszeichnen.
Die Zertifizierung verdeutliche, dass eine familienfreundliche Gestaltung der Lebenswelt ein besonderes Anliegen der Stadt Hildesheim sei, heißt es in einer Mitteilung. Eine zahlreiche Beteiligung an der Initiative vergrößere auch das Bewusstsein für diese Themen. Vom Abbau alltäglicher Barrieren könnten sowohl ältere als auch jüngere Menschen profitieren, heißt es weiter.
Die Ausschreibung läuft noch bis zum 10. Februar und ist unter www.hi-familie.de zu finden. Eine Jury wird über die Vergabe der Auszeichnung entscheiden - verliehen wird sie am 13. März durch Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer.
bjl