Ein Mann aus Hildesheim ist Opfer des sogenannten "Love Scamming" geworden. Das meldet die Polizei. Dabei bauen Betrüger eine emotionale Bindung zu ihrem Opfer auf, um es dann um Geld zu bringen. In diesem Fall nahm eine Frau über eine Plattform der sozialen Medien Kontakt zu dem Hildesheimer auf. Sie gab an, in Frankreich zu wohnen, und verlagerte den Austausch schnell auf einen Messengerdienst.
Sie erzählte dem Mann, nach dem Tod ihres Vaters dringend Geld zu brauchen, unter anderem für eine Testamentseröffnung. Auch der angebliche Anwalt der Französin meldete sich per E-Mail und forderte die Begleichung seiner Kosten. Der Hildesheimer überwies in Folge in den letzten Wochen mehrmals Geld auf verschiedene Konten, bis er Unstimmigkeiten feststellte und schließlich Anzeige erstattete.
Die Polizei rät, in solchen Fällen sehr vorsichtig vorzugehen - gerade wenn eine Online-Bekanntschaft sehr schnell intensive Gefühle äußert. Man sollte keine persönlichen Informationen weitergeben und zudem auch die Profilbilder oder Namen der Person recherchieren.
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Die Polizei warnt insbesondere im Raum Alfeld vor sogenannten Schockanrufen. Gestern sind mehrere solcher Anrufe gemeldet worden, heißt es in einer Mitteilung. Dabei geben sich die Anrufenden z.B. als Familienmitglieder in einer Notlage aus, die dringend Geld brauchen - etwa weil sie nach einem angeblichen Unfall eine Kaution zahlen müssen, um einer Inhaftierung zu entgehen. In anderen Fällen rufen angebliche Polizeibeamte an und fragen nach Vermögen und Wertgegenständen, weil angeblich Diebe es darauf abgesehen haben. In Folge kommt dann ein falscher Beamter vorbei, um diese Gegenstände "zur sicheren Verwahrung" abzuholen.
Die Polizei rät ausdrücklich, solche Telefonate unverzüglich zu beenden. Die echte Polizei frage nie nach solchen Dingen. Auch sollten Familienangehörige insbesondere ältere Menschen über die Gefahren solcher Schockanrufe aufklären. In den gestern gemeldeten Fällen hätten die Seniorinnen und Senioren vorbildlich gehandelt, indem sie einfach auflegten und den Anruf meldeten.
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Mit einem Heimsieg über den TV Gelnhausen hat Handball-Drittligist HC Eintracht Hildesheim sich die Teilnahme am Finale um den Aufstieg in die zweite Bundesliga gesichert. Das Team schlug den TV heute Abend in der Volksbank Arena 34:30. Der HC musste das Spiel mit vier oder mehr Toren Vorsprung gewinnen, weil er das Hinspiel in Gelnhausen letztes Wochenende 27:30 verloren hatte.
Die Gäste aus der Nähe von Frankfurt lieferten der Eintracht eine erst sehr knappe Partie - in der ersten Spielhälfte lagen beide Teams zwischenzeitlich vorn, und zur Halbzeitpause stand es 15:14 für Hildesheim. Der für den Sieg wichtige Abstand von vier Toren wurde erst in der 42. Minute zum ersten Mal erreicht, und Gelnhausen verkürzte den schon auf sechs Tore angewachsenen Vorsprung kurz vorm Abpfiff noch einmal auf vier.
Die Eintracht wird nun im Aufstiegsfinale am kommenden Freitag auswärts und dem Samstag der Folgewoche daheim auf den HC Oppenweiler/Backnang treffen, der sich in seinem Halbfinale gegen den HC Empor Rostock durchsetzte. Das zweite Finale bestreiten der MTV Braunschweig und die HSG Krefeld-Niederrhein.
Ergänzt 250526: Austragungsorte der Finalspiele
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In der letzten Nacht ist bei Hoheneggelsen ein Wohnmobil abgebrannt. Wie die Polizei meldet, war es auf einem Lagerplatz westlich des Bahnhofs abgestellt. Eine Autofahrerin sah gegen 4:35 Uhr den Feuerschein und rief die Feuerwehr. Diese war zwar schnell vor Ort, konnte die vollständige Zerstörung des Fahrzeugs aber nicht mehr verhindern. Der entstandene Sachschaden wird auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt.
Das Kommissariat Bad Salzdetfurth hat den Brandort beschlagnahmt und ermittelt nun zur Brandursache, wobei auch eine Spezialgruppe aus Hildesheim zur Spurensicherung vor Ort war. Wer in der Sache Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth unter 0 50 63 - 90 10 in Verbindung zu setzen.
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Beamte der Hildesheimer Autobahnpolizei haben gestern in zwei Fällen die Weiterfahrt eines Fahrzeugs untersagt. So fiel einer Streife am Vormittag nahe des Autohofs Bockenem ein Sprinter auf, so der Bericht, der stark überladen war: Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen brachte er über 4,3 Tonnen auf die Waage. Der 33 Jahre alte Fahrer aus Polen musste den Wagen nicht nur stehenlassen, sondern auch eine Zahlung als sogenannte Sicherheitsleistung entrichten.
Am frühen Abend dann meldete sich ein 24-Jähriger französischer Student, heißt es weiter, der zuvor in Hildesheim ein Auto gekauft hatte. Bei der Überführung nach Frankreich aber beendete ein technischer Defekt die Fahrt schon an der Hildesheimer Börde, und er wusste nicht was er nun tun sollte. Die Autobahnpolizei konnte ihm zwar sagen, wie er nun weiter vorgehen sollte, musste aber auch eine Strafanzeige wegen Kennzeichenmissbrauchs einleiten und die Weiterfahrt untersagen: Der junge Mann wollte den Wagen mit französischen Kurzzeitkennzeichen nach Frankreich bringen, was rechtlich gesehen eine nicht erlaubte Fernzulassung darstellt, so der Bericht abschließend.
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