Die Gemeinwesenarbeit in der Nordstadt, etwa durch das Projekt "Nordstadt.Mehr.Wert", braucht in Zukunft weitere Finanzierer. Der Stadtentwicklungsausschuss sprach sich in seiner letzten Sitzung für eine Förderung von 25.000 Euro für dieses und 50.000 Euro für nächstes Jahr aus - jeweils die Hälfte davon müsse aber refinanziert werden. Dies entspricht einer Halbierung der städtischen Zuschüsse.
Grünen-Ratsherr Ulrich Räbiger sagte, es liefen bereits Gespräche, die fehlenden Gelder durch weiterer Förderer hereinzuholen. So hätten sich etwa Wohnungsbaugesellschaften, die in der Nordstadt viele Häuser haben, sehr aufgeschlossen gezeigt. Verträge gebe es aber noch nicht.
Stadtteil-Manager Frank Auracher sagte, es sei wichtig, dass der Rat über seine Zuschüsse beschließe: Die Sicherheit darüber mache Gespräche mit weiteren, potentiellen Förderern erst möglich.
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Die Hildesheimer Stadtverwaltung soll Möglichkeiten prüfen, um den Haltepunkt für Fernbusse auf den ZOB oder zumindest in die Nähe des Hauptbahnhofs zu verlegen.
Das hat der Stadtentwicklungsausschuss am Mittwoch beschlossen. Einige Ratsleute kritisierten am jetzigen Halt vor dem Goethegymnasium an der Goslarschen Straße, dass es dort weder einen Unterstand noch sanitäre Einrichtungen gebe. Zudem würden die Busse teils von der Straße aus beladen, was Probleme mit der Verkehrssicherheit schaffe.
CDU-Ratsherr Dr. Ulrich Kumme verwies auf einen Ratsentschluss aus dem Jahr 2014: Damals war bereits im Vorfeld des ZOB-Umbaus entschieden worden, dort auch einen Halteplatz für Fernbusse unterzubringen. Gleichzeitig müsse man aber auch eine Lösung im Einvernehmen mit den Fernbus-Betreibern finden. Eine angekündigte Verlegung dürfe nicht dazu führen, dass Hildesheim dann nicht mehr angefahren wird. Das Unternehmen "MeinFernbus FlixBus" hatte auf Nachfrage betont, man sei mit dem Haltepunkt Goslarsche Straße sehr zufrieden.
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Die weitere Restaurierung und Modernisierung des Fagus-Werks in Alfeld wird vom Bund mit 1,3 Millionen Euro gefördert.
Damit geht die Auszeichnung "Nationales Projekt des Städtebaus" einher, teilte jetzt ein Sprecher mit. Das Fagus-Werk sei damit eine von 46 Einrichtungen in Deutschland, die unter diesem Programm mit insgesamt 150 Millionen Euro gefördert werden. Das Geld soll auf drei Jahre verteilt werden. 2016 solle unter anderem eine barrierefreie Toilettenanlage eingerichtet und die Fassade restauriert werden. Das Fagus-Werk wurde 2011 zum UNESCO-Welterbe ernannt. Seit letztem Jahr gibt es in der auch heute noch betriebenen Schuhleistenfabrik bereits ein neues Besucherzentrum.
fx
Ein falscher Polizist hat am Dienstagvormittag in der Leunisstraße eine Rentnerin bestohlen und dabei Schmuck im Wert von etwa 1.000 Euro sowie Bargeld in noch unbekannter Höhe erbeutet.
Der Polizei zufolge hatte sich der Mann als Polizist ausgegeben, der in einem Einbruchsfall ermittle. Unter Umständen sei auch die Wohnung der Frau betroffen. Gemeinsam mit dem Trickdieb überprüfte die Rentnerin daraufhin sämtliche Wertgegenstände und Bargeldbestände. Nachdem der angebliche Polizist die Wohnung wieder verlassen hatte, bemerkte die Frau den Verlust von Schmuck und Geld. Die Polizei bittet nun mögliche Zeugen, die den Dieb in der Leunisstraße oder näheren Umgebung gesehen haben könnten, um Hinweise. Der Täter soll etwa 35 Jahre alt, 1 Meter 70 groß und schlank sein und dunkle Haare haben. Hinweise werden unter der Nummer 939-115 entgegengenommen.
cw
Der Bereich Leiharbeit und Werkverträge soll künftig stärker reguliert werden als bisher. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ mit Blick auf Gespräche zwischen der Bundesregierung und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). So hat Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) bereits einen Gesetzentwurf mit schärferen Auflagen vorgelegt, der jedoch bei den Arbeitgebern auf Widerstand stoße.
Besonders die Fleischindustrie ist zuletzt stark in den Blickpunkt geraten, weil hier besonders viel mit Werkverträgen gearbeitet wird, um die Bezahlung zu drücken. Osteuropäer würden dort wie Scheinselbstständige arbeiten – mit einer Bezahlung weit unter dem Mindestlohn für Arbeitnehmer, mit zudem täglich rund vier unbezahlte Überstunden, so der DGB. Das Bundeswirtschaftsministerium will deshalb gezielt in dieser Branche die Beratungsangebote für Beschäftigte ausbauen.
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