Die neue Fahrbahndecke des Schwarzen Weges in Bavenstedt soll noch am Tage ihres Einbaus für den Verkehr freigegeben werden. Wie die Stadt mitteilt, wird am morgigen Dienstag die alte Decke abgefräst und am Mittwoch die neue eingesetzt. Die Vollsperrung vor Ort soll dann noch am Abend aufgehoben werden, wenn der Asphaltbeton abgekühlt ist. Den Mittwoch über wird deshalb auch die Wackenstedter Straße nicht erreichbar sein. Der sonstige Verkehr wird weiterhin über die Maybachstraße, Bavenstedter Hauptstraße und Wankelstraße umgeleitet.
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Die Hildesheimer Autobahnpolizei hat für dieses Wochenende drei Einsätze gemeldet.
So wurde am Samstagabend der Wagen eines 24-jährigen Hildesheimers im Stadtgebiet für eine Kontrolle angehalten. Trotz angebrachter Kennzeichen entpuppte sich der Wagen als nicht zugelassen, woraufhin der Fahrer zu fliehen versuchte, und dabei auch einen Schlagring wegwarf, den er dabei hatte. Gegen ihn wird nun wegen Fahrens ohne Erlaubnis, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Kennzeichenmissbrauch ermittelt.
In der folgenden Nacht wurde ein Transporter auf der A7 in Richtung Hamburg gestoppt, der offensichtlich überladen war. Auf der Waage zeigte sich dann ein Gesamtgewicht von etwas über 4,5 Tonnen und damit über eine Tonne mehr als zugelassen. Der Fahrer des gewerblichen Gütertransports konnte außerdem keine Unterlagen über Lenk- und Ruhezeiten vorlegen, so dass ihm schließlich die Weiterfahrt zunächst untersagt wurde - nach rund fünf Stunden waren die Mängel dann behoben. Hier läuft ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, und wegen der Gesamtumstände kommt auf den Fahrer ein "empfindliches Bußgeld" zu, so der Bericht - und auch sein Arbeitgeber werde zur Verantwortung gezogen.
Am Sonntagabend dann wurde auf der A7 in Südrichtung ein unsicher fahrender LKW mit unbeleuchtetem Sattelauflieger gemeldet. Die Autobahnpolizei kontrollierte ihn an der Hildesheimer Börde und stellte einen technischen Defekt fest, der vor Ort behoben werden konnte. Allerdings war der LKW am Sonntag um 20:15 Uhr auf der Autobahn unterwegs und verstieß damit gegen das Sonn- und Feiertagsfahrverbot, so dass auch hier die Weiterfahrt untersagt und ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet wurde.
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Die HAWK hat an ihren drei Standorten Hildesheim, Holzminden und Göttingen ihr Projekt "HAWK Business Campus" (HBC) gestartet. Damit werden schon bestehende Aktivitäten im Bereich Gründungen verstärkt, heißt es in einer Mitteilung. Der HBC entstehe sowohl als tatsächliche Räumlichkeiten, die bis zum Sommer fertig sein sollen, als auch als Digitaler Campus im Internet. So werden etwa in Hildesheim im Gebäude Hohnsen 1 in einem "Gründungsraum" Arbeitsplätze, Beratungsecken und auch ein Bereich für die Multimedia-Produktion von etwa Social-Media-Beiträgen eingerichtet. Dazu werden ein Netzwerk aufgebaut, Veranstaltungen geplant und die drei Standorte jeweils personell betreut - für jeden gibt es zwei Professoren, die jeweils Lehre, Beratung und Vernetzung koordinieren.
Das Gesamtziel ist, Start-up-Gründungen an der HAWK einfacher zu machen und zugleich die Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik standortübergreifend zu stärken, heißt es weiter. In Folge soll eine nachhaltige Gründungskultur auf regionaler Ebene entstehen. Finanziert wird das auf drei Jahre angelegte Projekt aus Mitteln der EU sowie des Landes, die Gesamtkosten liegen bei fast 2,4 Millionen Euro.
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Die Hildesheimer Autobahnpolizei hat letzte Woche bei einer Kontrolle eines Kleintransporters mehrere Straftaten aufgedeckt. Laut Bericht geschah dies letzten Mittwoch gegen 22:30 Uhr am Anschluss Hildesheim. In einem Ford Transit mit Fahrtrichtung Hannover saß ein 39-Jähriger aus Hamburg am Steuer, der seinen bulgarischen Führerschein vorzeigte. Hier ergab die Überprüfung nicht nur, dass die bulgarischen Behörden diese Fahrerlaubnis entzogen haben, sondern auch, dass der Führerschein zur Fahndung ausgeschrieben war - der 39-jährige hatte ihn vor drei Jahren als verschwunden gemeldet, ihn tatsächlich aber behalten, um bei Kontrollen eine gültige Fahrerlaubnis vorzutäuschen. Da der Mann aufgrund verschiedener Delikte schon zuvor mehrere Fahrverbote hatte, erwartet ihn nun eine "empfindliche Strafe", so der Polizeibericht.
Der Mitfahrer des Mannes, ein 27-jähriger, wies sich mit einem bulgarischen Personalausweis aus, der sich dann als Fälschung herausstellte. Eine danach vorgelegte Meldebescheinigung gab ebenfalls Anhaltspunkte für eine Fälschung, so dass sich der Mann auf der Polizeidienststelle erkennungsdienstlich behandeln lassen musste. Dabei zeigte sich, dass er türkischer Staatsbürger und wegen eines abgelehnten Asylantrags ausreisepflichtig ist. Die Staatsanwaltschaft ordnete seine Festnahme an und schaltete die Ausländerbehörde ein, darüber hinaus läuft nun ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und illegalen Aufenthalts.
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Am heutigen Montag startet für Radio Tonkuhle die Verbreitung über DAB+. Der Sender ist damit mit entsprechenden Geräten digital und rauschfrei empfangbar. Das Signal wird dabei über den Multiplex Hannover auf dem Kanal 8C ausgestrahlt, was auch eine deutliche Vergrößerung des Sendegebiets gegenüber dem UKW-Gebiet auf 105,3 Mhz bedeutet. Sobald die Ausstrahlung gestartet ist, kann Radio Tonkuhle nach einem Sendersuchlauf mit dem DAB+-Gerät empfangen werden.
Der DAB+-Start wurde von der Niedersächsischen Landesmedienanstalt in Zusammenarbeit mit den Firma Milling Broadcast Services und Media Broadcast ermöglicht. Ihr stellvertretender Direktor, Dr. Klaus-Jürgen Buchholz, bezeichnete die Empfangbarkeit von Bürgerradios über DAB+ als einen wichtigen Schritt für mehr Meinungsvielfalt und mediale Teilhabe. Dadurch werde die Sicht- und Hörbarkeit bürgerschaftlichen Engagements enorm gestärkt. Außerdem stelle die Wahl der DAB+-Plattform sicher, dass die Programme der gemeinnützigen und nicht kommerziellen Radios in Niedersachsen nun gut auffindbar sind.
Ergänzt 11 Uhr: Zweiter Absatz
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