Das Roemer- und Pelizaeusmuseum hat Ergebnisse einer Untersuchung zur Herkunft eines Amulettgewands bzw. so genannten Kriegshemds vorgestellt. Dieses Kleidungsstück war 1906 in die Ethnologische Sammlung des Museums gelang und stammt aus Kamerun, so die Provenienzforscherin Dr. Sabine Lang. Es sei wahrscheinlich, dass das Hemd gewaltsam erworben worden ist: Gustav Pelizaeus, Bruder des RPM-Begründers Wilhelm Pelizaeus, habe in einem Brief geschrieben, dass das Kriegshemd einem Herrscher des Volks der Wute aus Ngila in Zentralkamerun gehört habe und vom Kolonialoffizier Hans Dominik erbeutet worden sei - einem Mitglied der sogenannten „Schutztruppe“, die in den deutschen Kolonien Afrikas die Interessen des Kaiserreichs durchsetzte.
Der kamerunische Experte Dr. Richard Tsogang Fossi habe in Ngila zur Herkunft des Gewands geforscht und erfahren, dass derartige historische Gewänder bis heute wichtige Machtobjekte und Sinnbilder für Geschichte und Kultur der Wute sind. Das Kriegshemd im RPM ist im oberen Teil mit mehr als 170 ledernen Amulettkapseln besetzt, die Koransprüche auf Papier enthalten. Es sollte den Träger im Kampf vor feindlichen Geschossen schützen, und es soll mit spiritueller Kraft aufgeladen sein.
Aktualisiert 240312: Der für Mittwoch geplante Vortrag fällt krankheitsbedingt aus und wird nachgeholt, der entsprechende Absatz in der Meldung ist gelöscht.
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Über das Internet laufen ab heute die Anmeldungen für das OlympiaCamp dieses Jahres. Es findet vom 22. bis 26. Juli statt und soll 700 Kindern einen aktiven Einblick in zwei Dutzend Sportarten ermöglichen, so das Organisationsteam. Es betont, dass das Absenden des entsprechenden Formulars noch keinen Anspruch auf eine Teilnahme bedeute - gingen wie in den vergangenen Jahren mehr Anmeldungen ein als Plätze vorhanden sind, würden die Plätze unter Aufsicht einer Jury ausgelost.
Die Erziehungsberechtigten können bei der Anmeldung drei favorisierte Sportarten für ihr Kind auswählen. Die Teilnahme im regulären Camp, das täglich von 8 bis 17 Uhr läuft, kostet für das erste Kind 179, für das zweite Kind 169 und jedes weitere Kind 159 Euro. Außerdem gibt es ein MiniCamp mit täglichem Ende um 13 Uhr, das 129 Euro kostet.
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Nach längerer Schließung ist heute die Kantine im Kreishaus an der Marie-Wagenknecht-Straße wieder voll eröffnet worden. Sie wird nun vom AWO Trialog integrativ betrieben, als Nachfolge der Lebenshilfe, der früheren Betreiberin. Schon seit einigen Wochen hatte der neue Betreiber ein kleineres Angebot etwa an Brötchen verkauft.
Ab heute ist sie montags bis freitags je von 7 bis 15 Uhr auch für Besuchende von außen geöffnet, mit warmer Küche von 11 bis 14:30 Uhr. Es gibt dann täglich je ein Tagesgericht, ein vegetarisches Gericht, eine Suppe und ein Pastagericht sowie ein durchgehend verfügbares saisonales Gericht zur Auswahl, zu Preisen beginnend mit 3,50 Euro für eine Suppe bis 12,50 Euro.
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Bei der Wette zwischen Fridays For Future und der Hildesheimer Stadtverwaltung sind am Wochenende rund 75 Tonnen Müll gesammelt und am Andreasplatz abgegeben worden - und damit deutlich mehr als die angestrebten 50 Tonnen. Zwischen 500 und 600 Menschen haben sich an der Aktion beteiligt, sagten Luca Littmann und Lele Kell vom Organisationsteam.
Die Stadt werde deshalb als ihren Wetteinsatz eine Fläche entsiegeln und begrünen, bestätigte Stadtbaurätin Andrea Döring. Drei Flächen in der Ost- und Weststadt kämen dafür in Frage, davon werde nun eine nach einer näheren Untersuchung ausgewählt. Dabei gehe es darum, ob sie sich als Blühwiese eigne. In jedem Fall handele es sich um eine mehrere hundert Quadratmeter große Fläche im Verkehrsbereich, also etwa nicht mehr genutzte Gehwege.
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Der Deutsche Städtetag verlangt mehr Spielraum für Städte und Gemeinden, um gegen die so genannten Elterntaxis vorzugehen. Sein Präsident Markus Lewe sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, dass die Kommunen in Abstimmung mit Schulen und Eltern entscheiden wollten, was sinnvoll ist. Vor vielen Schulen bundesweit entstehe morgendlich ein Verkehrschaos, das für alle Beteiligten unübersichtlich und teils gefährlich sei.
Die Kommunen wüssten am besten, wie das Verkehrsgeschehen vor Ort entspannter geregelt werden könne. Derzeit aber müssten sie mit viel Aufwand eine konkrete Gefahrenlage nachweisen, um handeln zu können, so Lewe, hauptberuflich Oberbürgermeister von Münster. Hier müsse es eine bundesweite und rechtssichere Lösung geben.
Das Land Nordrhein-Westfalen hatte im Februar einen Vorstoß in diese Richtung gemacht: Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) erliess einen Erlass, der den Kommunen ermöglicht, Straßen vor Schulen zu den Stoßzeiten am Morgen und Nachmittag kurzzeitig für den Autoverkehr zu sperren.
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