Der Hildesheimer Stadtrat hat zwei von drei geplanten Standorten für die Unterbringung von Geflüchteten in Wohncontainern endgültig und einen unter Vorbehalt beschlossen. Endgültig beschlossen wurde über einen Teil des Parkplatzes am Südfriedhof sowie einen Teil des Busparkplatzes an der Robert-Bosch-Straße im Hildesheimer Wald. Auf Antrag der Mehrheitsgruppe aus SPD, Grünen und PARTEI wurde der Beschluss über den Pferdeanger - den dritten von der Verwaltung vorgeschlagenen Standort - dagegen unter Vorbehalt gestellt. Hier sollen noch alternative Möglichkeiten am Lerchenkamp, an der Pappelallee und am Philosophenweg geprüft werden. Darüber soll im Februar vorm Rat berichtet werden. Hintergrund des Vorbehalts ist, dass die Ratsleute die Nordstadt nach Möglichkeit wenig belasten wollen, da dort schon besonders viele Geflüchtete untergebracht sind.
Jede der Unterbringungen soll Platz für maximal 130 Personen bieten, für die Planungskosten stehen insgesamt 420.000 Euro zur Verfügung.
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Das Sturmtief Zoltan soll an diesem Donnerstag auch über die Region Hildesheim hinwegziehen. Der Deutsche Wetterdienst warnt deshalb überregional vor teils schweren Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 90 km/h, entsprechend der Windstärke 10 - in Schauernähe müsse auch mit orkanartigen Böen gerechnet werden. Diese Warnung von www.dwd.de gilt zunächst bis in die Nacht auf Freitag.
Zoltan wird im Laufe des Tages von Nordwesten kommend an der Nordseeküste erwartet. Bereits gestern kam es in Hamburg zu ersten Überschwemmungen. Für den Harz besteht außerdem eine Warnung vor ergiebigem Dauerregen - in Staulagen werden demnach Mengen von über 100 Liter pro Quadratmeter erreicht, und die Böden seien bereits gesättigt. Siehe dazu auch unsere Meldung von heute über die Lage an den Harz-Talsperren.
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Die in Hildesheim ansässigen Harzwasserwerke bereiten sich auf mögliche Hochwasser in der nächsten Zeit vor. An den Weihnachtstagen sei mit Niederschlagsmengen zwischen 100 und 180 Millimetern zu rechnen, weshalb man sich für hohe Zuflüsse an den Talsperren rüste, sagte der kaufmännische Geschäftsführer Lars Schmidt. Die Talsperren seien bereits jetzt besonders hoch und überdurchschnittlich gefüllt. Um ausreichend Stauraum für ein mögliches Hochwasser zu schaffen, werde schon jetzt mehr Wasser abgelassen als üblich.
Die Harzwasserwerke sind der größte Wasserversorger in Niedersachsen. Mit ihrem Verbundsystem aus Talsperren, Grundwasserwerken und Leitungen beliefern sie weite Teile von Niedersachsen und Bremen mit Trinkwasser, das zu rund 75 Prozent aus Quellen im Harz stammt.
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Nach einer vergleichbaren, aber deutlich kleineren Demo gestern sind auch heute Morgen zahlreiche Trecker und auch Fahrzeuge aus dem Handwerks- oder Transportbereich als Protestzug durch Hildesheim gefahren. Beobachter sprachen von rund 70 Fahrzeugen insgesamt, die auf verschiedenen Wegen in die Stadt gekommen waren und gegen 8 Uhr den Berliner Kreisel befuhren, wodurch es vorübergehend zu Staus kam. Gründe für diesen Protest sind von Seiten der Landwirtschaft u.a. die Abschaffung von Subventionen, aber auch steigende Kosten insgesamt.
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Im Rahmen größerer Ermittlungen wegen Drogenhandels sind gestern neun Wohn- und Geschäftsgebäude durchsucht worden - eines in Sarstedt, der Rest in Hannover. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Hildesheim gemeinsam mitteilen, richten sich die Ermittlungen wegen "gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen" zunächst gegen einen 44-Jährigen aus Sarstedt und dann auch gegen zwei 21 und 32 Jahre alte Männer aus dem Raum Hannover. Bei den Durchsuchungen wurden über sieben Kilogramm Marihuana, Verpackungsmaterial, ein vierstelliger Geldbetrag, eine scharfe Schusswaffe plus Munition und auch eine Vielzahl von Datenträgern beschlagnahmt.
Außerdem wurde in einer Wohnung in Hannover ein 25 Jahre alter Mann ohne Wohnsitz in Deutschland angetroffen, der durch das Fenster flüchten wollte, jedoch auf dem Balkon einer Nachbarwohnung festgenommen wurde. Er ist nun in Untersuchungshaft. Unterstützt wurden die Hildesheimer Ermittler bei den gestrigen Maßnahmen von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei, Diensthundeführern sowie Spezialkräften des Landeskriminalamtes, insgesamt rund 90 Beamtinnen und Beamte waren im Einsatz.
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