Ab morgigen Mittwoch beginnt in Einum der Umbau der Bushaltestelle "Schmiede". Wie die Stadt Hildesheim mitteilt, wird sie barrierefrei. Dies werde voraussichtlich sechs bis acht Wochen in Anspruch nehmen, wobei die Arbeiten in vier Teilabschnitten erfolgen. Dabei werde auch die Querung der Dirk-Aue-Straße mit taktilen Leiteinrichtungen versehen. Hierzu werde die Alte Heerstraße / Bundesstraße 1 vor Ort jeweils halbseitig gesperrt und der Verkehr per Ampel geregelt. Die Busse des Stadt- und Regionalverkehrs halten in der Bauzeit an einer Ersatzhaltestelle, die etwa 100 Meter in Richtung Stadt eingerichtet wird.
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Wie schon letzte Woche hat es auch heute Abend in Hildesheim zwei Demonstrationen zum Thema Corona gegeben, an denen jeweils rund 200 Menschen teilnahmen. Wiederum wie letzte Woche begann um 17 Uhr eine angemeldete Demonstration unter dem Motto "Unsere Stadt hat Querdenken satt" auf dem südlichen Andreasplatz, die störungsfrei verlief.
Um 18 Uhr versammelte sich dann eine andere Menschenmenge auf dem nördlichen Andreasplatz und begann umgehend einen Gang durch die Innenstadt. Die Polizei wies per Durchsage auf die Maskenpflicht hin, die ihrer Angabe nach von 80 Prozent der Teilnehmenden eingehalten wurde - Verstöße wurden demnach auf Video festgehalten und werden nachträglich geahndet. Der Gang dieser Gruppe traf wiederholt auf Gegendemonstranten, wobei die Polizei in einem Fall nach einer Auseinandersetzung eine Person des Ortes verwies. Als die Gruppe schließlich am Marktplatz eintraf, löste sie sich auf.
In Alfeld gab es am Abend eine ebenfalls nicht angemeldete Versammlung mit rund 80 Teilnehmenden, bei der die Polizei in zehn Fällen wegen fehlender Masken Ordnungswidrigkeitenverfahren einleitete. Alle weiteren Versammlungen im Kreisgebiet verliefen den Angaben nach störungsfrei. Insgesamt waren über 100 Beamtinnen und Beamte im Einsatz.
Die Landkreise in Niedersachsen haben unterdessen ein Ende der sogenannten "Spaziergänge" gegen die Corona-Maßnahmen gefordert. Der sprunghafte Anstieg der Inzidenzzahlen sollte auch die Letzten wachrütteln, sagte der Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages, Hubert Meyer. Die Landkreise als Versammlungs- und Gesundheitsbehörden erwarteten, dass die unangemeldeten Versammlungen von Querdenkern und anderen Protestierern aufhören und das Versammlungsrecht respektiert werde.
Für „kindisch anmutende Katz-und Maus-Spiele“ sei die Lage viel zu ernst, so Meyer. Wer öffentlich für seine Meinung eintreten möchte, solle das mit offenem Visier tun, eine Versammlung anmelden und sich an die Regeln halten. Die seit fast zwei Jahren an den Grenzen der Belastbarkeit arbeitenden Gesundheitsbehörden forderten ein Mindestmaß an Respekt vor der Rechtsordnung ein - wer dazu nicht bereit sei, müsse konsequent zur Verantwortung gezogen werden.
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Die Zahl der bekannten Corona-Fälle im Kreisgebiet liegt am heutigen Montag bei 828 und damit 118 Fälle über dem Wert vom Freitag. Das geht aus der neuesten Statistik des Kreises hervor. Demnach wurden seit Freitag 233 Neuinfektionen registriert, einer der höchsten Werte bisher. Die Zahl der Menschen in stationärer Krankenhausbehandlung lag dagegen mit 23 nur noch halb so hoch wie vor einer Woche.
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Die Mieten in Hildesheim sind im letzten Jahr moderat angestiegen. Das zeigt eine Analyse des Internetportals immowelt.de auf Basis dort gelisteter, vermehrt nachgefragter Angebote im Bestand in der Größe 40 bis 120 Quadratmeter. Diese Analyse zeigt einen Mittelwert von 7,50 Euro pro Quadratmeter gegenüber 7,30 Euro für das Vorjahr, was einer Veränderung von drei Prozent entspricht. Hildesheim liegt damit unter 80 untersuchten Städten im Mittelfeld. Eine Stagnation der Mieten gab es demnach etwa in Düsseldorf (10,70 Euro), Hannover (8,80 Euro) oder Salzgitter (5,50 Euro), Rückgänge in Erfurt und Reutlingen (je -3%), und höhere Anstiege z.B. in Münster und Leverkusen (je +8 Prozent).
Insgesamt gesehen habe sich der Preisansteig der letzten Jahre stark verlangsamt, heißt es weiter: In den teuren Großstädten scheine die Grenze des Bezahlbaren erreicht. Viele Mieter seien vermutlich nicht mehr bereit, noch höhere Preise zu bezahlen, und die Vermieter passten sich dementsprechend an. Hinzu komme, dass durch die Corona-Pandemie und die Möglichkeit von Homeoffice viele Menschen in den Speckgürtel der Metropolen oder in kleinere Städte ziehen.
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Eine für die Weihnachtszeit eingerichtete Seelsorge-Hotline der evangelischen Landeskirche Hannover und des katholischen Bistums Hildesheim in Kooperation mit dem NDR ist auf große Resonanz gestoßen. Über die bis zum 2. Januar geschaltete Nummer sei insgesamt mehr als 84 Stunden lang telefoniert worden, so das Zentrum für Seelsorge und Beratung der Landeskirche - fast zehn Stunden mehr als im Jahr zuvor.
Die Experten am Telefon hätten danach von vielen sehr berührenden und nicht selten auch schwierigen Gesprächen zu Einsamkeit, Trauer, Verbitterung, Wut, Depression, Krankheit, Konflikten und Erschöpfung im Pflegeberuf berichtet, sagte die Projektleiterin, Pastorin Anita Christians-Albrecht. Bei vielen Anrufenden seien zudem eine durch die Pandemie verstärkte Perspektivlosigkeit sowie Ängste aufgrund der bedrohlich wirkenden Corona-Zahlen zu spüren gewesen. 47 lutherische, reformierte und katholische Seelsorger nahmen die Anrufe entgegen, die meisten Gespräche dauerten dabei zwischen 20 und 35 Minuten.
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