Bischof Wilmer sieht Aufarbeitung von Missbrauch weiter als zentrale Aufgabe – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Der scheidende Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer sieht die Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt weiterhin als Aufgabe mit hoher Priorität für die katholische Kirche. Er stehe zu seinem Satz aus dem Jahr 2018, dass der Machtmissbrauch in der DNA der Kirche liege, sagte er diesen Montag. Überall, wo Menschen in Gruppen zusammen sind, gebe es die Gefahr, dass Macht missbraucht wird. Die laufende dritte Aufarbeitungsstudie für das Bistum Hildesheim werde nächstes Jahr ihren Abschluss finden und dann auch seine Amtszeit umfassen. Er habe sich bei seinem Amtsantritt in Hildesheim nicht vorstellen können, dass es dieses Ausmaß auch an Vertuschung und an Vergehen an Menschen gegeben habe, so Wilmer. 

Der 65-Jährige wird am kommenden Samstag mit einem ökumenischen Gottesdienst im Mariendom verabschiedet und tritt am 21. Juni sein neues Amt als Bischof von Münster an.

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