Mehr als 300 junge Erwachsene in Niedersachsen haben am Mittwoch ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) begonnen. Die Jugendlichen würden in mehr als 200 Einrichtungen eingesetzt, teilte eine Sprecherin des Umweltministeriums mit. Dazu gehörten regionale Umweltzentren, ökologische Bildungsstätten oder biologische Forschungsstationen. Dort könnten die Ehrenamtlichen unter anderem Informationsbroschüren erstellen, Führungen anbieten, Ausstellungen betreuen oder Kinder- und Jugendumweltgruppen unterstützen. Das FÖJ sei eines der wichtigsten Instrumente der außerschulischen Umwelt-Bildungsarbeit in Niedersachsen, hieß es. Seit seiner Gründung im Jahr 1987 hätten landesweit mehr als 5.000 Jugendliche an dem Programm teilgenommen und sich für den Umweltschutz eingesetzt. In diesem Jahr gab es den Angaben zufolge mehr als 1.000 Bewerberinnen und Bewerber.
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In Niedersachsen wendet sich das Bündnis „#noNPOG“ gegen das geplante neue niedersächsische Polizeigesetz. Wie auch Bayern und Nordrhein-Westfalen stellen sich in Niedersachsen viele Menschen gegen die Verschärfungen des Polizeigesetzes. Der Entwurf der Landesregierung sehe einen massiven Abbau an Grund- und Freiheitsrechten der Bevölkerung vor, so das Bündnis. Dagegen wehren sie sich. Viele Vereine, Parteiorganisationen, Gewerkschaften sowie Gruppen und Einzelpersonen haben sich dem Bündnis bereits angeschlossen. Geplant wird derzeit eine Informations- und Mobilisierungskampagne gegen das Gesetzesvorhaben mit dem Höhepunkt einer landesweiten Großdemonstration am 8.September in Hannover. Im Vorfeld werden in vielen niedersächsischen Städten am 18.8.2018 dezentrale Aktionstage und weitere Informationsveranstaltungen stattfinden. Weitere Informationen finden sie unter www.nonpog.de.
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Das Förderprogramm deBühne des Theaterhaus Hildesheim e.V. geht in die nächste Runde. Das Theaterhaus unterstützt im Rahmen seiner Hausreihe drei jungen Gruppen bei ihrem ersten Schritt in das Arbeiten unter professionellen Freien Bedingungen. Die ausgewählten Gruppen realisieren eine Produktion und werden dabei finanziell, ideell und beratend durch das Theaterhaus-Team unterstützt und begleitet. Dabei geht es um die Entwicklung von Konzepten, die Antragstellung, die Organisation von Proben- und Aufführungsräumlichkeiten, Ausstattung und personelle Unterstützung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Projektabrechnung.
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Informationen zur Ausschreibung: www.theaterhaus-hildesheim.de/index.php/theaterhaus/projekte/hauseigene-projekte/debuehne/340-debuehne-2018-2019-ausschreibung
Die Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung will ab dem 18. August an Krebs erkrankten Kindern und ihren Eltern Mut machen. 45 Radfahrer, die alle im Kindes- und Jugendalter an Krebs erkrankt waren, legen in einer Woche rund 600 Kilometer von Bielefeld nach Erfurt zurück und machen dabei auch am 19. August Station in Hildesheim. Die Fahrt solle zeigen, dass auch nach einer Krebserkrankung sportliche Höchstleistungen möglich seien. Dabei besuchen die Teilnehmer zehn kinderonkologische Kliniken und Behandlungszentren, wie die Stiftung ankündigte. Bielefeld ist nach 2012 zum zweiten Mal Ausgangspunkt der Regenbogenfahrt, die seit 1993 jährlich veranstaltet wird.
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Die Gruppe "Freiräume Hildesheim" hat das vor zwei Wochen von ihr besetzte Bleistifthaus verlassen. In einer Mitteilung heißt es, man habe das Haus nicht als Aktionsfläche weiterbetreiben können, nachdem gestern Strom und Wasser abgestellt wurden - zudem sei mit der Strafanzeige der Universität zum ersten Mal ein "ernstzunehmendes Drohszenario" aufgebaut worden. Man wolle deshalb die eigene Energie nicht in eine vielleicht ein- bis zweitägige Verlängerung der Besetzung investieren, sondern in andere Aktionen.
Die Gruppe zieht ein positives Fazit ihrer Besetzung, mit der für die Schaffung weiterer, selbstverwalteter Räume für frei Kultur demonstriert werden sollte. Man habe eine Diskussion angestoßen und viel Aufmerksamkeit dafür geschaffen. Zugleich habe man im Rückblick die eigene Organisation selbstkritisch hinterfragen: Gerade mit einem Plenum aus ständig wechselnden Personen sei es schwierig, beständige Entscheidungen zu treffen und nach außen zu kommunizieren.
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