Das Landesmuseum in Hannover plant für dieses Jahr sechs neue Ausstellungen. Wie die Direktorin Dr. Katja Lembke sagte, gehe es unter anderem um die Themen Einwanderungspolitik, die Rückkehr des Wolfes und die Darstellung des Alters in der Kunst. Den Anfang mache dabei eine Schau namens „Nackt und bloß. Lovis Corinth und der Akt um 1900“. Corinth ist ein deutscher Vertreter der impressionistischen Malerei.
Anfang April startet dann die Ausstellung „Immer bunter. Einwanderungsland Deutschland“ über die Geschichte der Gastarbeiter- und Einwanderungspolitik. Dabei wird unter anderem ein 18 Meter langes Boot ausgestellt, mit dem Flüchtlinge über das Mittelmeer gefahren sind. Für diese Ausstellung sucht das Museum derzeit Menschen mit Migrationshintergrund, die sich mit ihren eigenen Geschichten einbringen wollen.
Eine weitere Schau beginnt dann Mitte Mai unter dem Motto "Der Wolf. Ein Wildtier kehrt zurück."
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Der Hildesheimer Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer hat 2016 beim Neujahrsempfang der Stadt heute im Rathaus als schwieriges Jahr bezeichnet, in dem aber viel für die Stadt erreicht wurde. Er nannte dabei etwa den umgestalteten Bahnhofsvorplatz, der durch das jetzt entstehende Hotel noch weiter aufgewertet werde. Außerdem erwähnte Meyer die Rettung des Stadtverkehrs, Investitionen in Kitas und Schulen sowie die starke Nachfrage nach Flächen in den Gewerbegebieten, was zu neuen Arbeitsplätzen führe. Es sei ein Riesenerfolg für Hildesheim, dass der Ausbau des Stichkanals nun beschlossen ist, und der dritte Autobahnanschluss werde weiteres Potential freilegen und mehr Wohlstand in der Region generieren.
Viele Aufgaben und Herausforderungen des letzen Jahres bestünden weiter, darunter die Integration von geflüchteten Menschen oder die Überlegungen um eine Bewerbung Hildesheims als europäische Kulturhauptstadt im Jahr 2025. Großereignisse in diesem Jahr seien unter anderem das 40-jährige Jubiläum der Partnerschaften mit Gelendzhik und Angoulême, die Special Olympics ab Ende August und der 650. Geburtstag der Schützengesellschaft von 1367 mit verschiedenen Veranstaltungen.
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Die Politik will stärker gegen Hass-Kommentare im Internet vorgehen. Medienberichten zufolge haben sich Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) und Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) entsprechend verständigt. So müssten Unternehmen wie Facebook und Twitter künftig leicht zugängliche Beschwerdestellen vorhalten und binnen 24 Stunden auf Eingaben reagieren. Geschehe dies nicht, drohten ihnen empfindliche Strafzahlungen. In den kommenden Wochen würde außerdem ausgewertet, ob und wie schnell strafbare Inhalte gelöscht würden. Wenn dies zu wenig passiere, müsse man dringend rechtliche Konsequenzen ziehen.
Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hatte im Vorfeld ein Mindeststrafmaß für Hasskommentare gefordert. Dies nehme Staatsanwaltschaften und Richtern die Möglichkeit, Strafverfahren wegen vermeintlicher Unerheblichkeit von vornherein niederzuschlagen. Was Politiker an Verleumdungen, Beschimpfungen und unmittelbarer Gewaltandrohung erlebten, sei in keiner Weise hinnehmbar, so Lammert. Besonders empörend sei, dass solche Aktivitäten regelmäßig folgenlos bleiben - selbst wenn der Absender namentlich bekannt sei.
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Handball-Drittligist Eintracht Hildesheim hat heute Abend den HSC Bad Neustadt in eigener Halle klar mit 31:20 bezwungen und damit seine Position als Tabellenführer unterstrichen. Nach einem verhaltenen Start war die Eintracht insbesondere in der zweiten Halbzeit des Spiels überlegen und konnte eine 13:9-Führung zur Pause schnell ausbauen. Erfolgreichster Eintracht-Werfer war Kapitän Robin John mit 10 Treffern.
Hildesheim bleibt damit Tabellenführer der 3. Liga Ost vor dem TV Großwallstadt und dem HC Elbflorenz aus Dresden. Nächster Gegner ist am Freitag auswärts die HSG Burgwedel und am 29. Januar daheim das Tabellenschlusslicht TV Kirchzell.
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Das Landgericht Hildesheim hat in zweiter Instanz die Klage eines Reisenden gegen seine Reiseversicherung abgewiesen. Er war in Chile überfallen und ausgeraubt worden, wobei er auch seinen Pass und seine Flugtickets verlor. Durch neue Tickets und den neuen Pass entstanden ihm Kosten von 1.800 Euro. Diese wollte er von der Versicherung zurückerstattet haben, da nach den Versicherungsbedingungen "erhebliche Schäden am Eigentum" abgedeckt waren.
In erster Instanz hatte das Amtsgericht Elze dem Kläger weitgehend recht gegeben, woraufhin die Versicherung den Fall vors Landgericht brachte. Dies entschied nun anders. Dabei sei entscheidend, dass durch den Diebstahl von Pass und Tickets kein erheblicher, unmittelbarer Schaden am Eigentum des Mannes entstanden war, weil der reine Sachwert dieser Papiere gering sei. Die 1.800 Euro seien Folgekosten, und die seien nicht mitversichert gewesen - anders als zum Beispiel Wertgegenstände.
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