Ein Fest in einer Kleingartenkolonie an der Senator-Braun-Allee ist am Samstagabend mit einem Polizeieinsatz zuende gegangen: Ein betrunkener Mann soll dem Bericht zufolge nach zu viel Alkoholkonsum ausgerastet sein und mehrere andere Gäste mit einer Schusswaffe bedroht haben. Der 63-Jährige soll dabei gedroht haben, er werde "alle umlegen". Ein Mann konnte den Betrunkenen dann von hinten angreifen und überrumpeln, so dass er seine Waffe verlor.
Der 63-Jährige verließ dann mit seiner Begleiterin den Tatort in Richtung seiner Gartenlaube, während die alarmierte Polizei anrückte. Eine Streife traf ihn noch auf dem Weg an und überprüften seine Personalien, während andere Beamte im Koloniehaus die Ermittlungen aufnahmen und dabei auch die vermutlich scharfe Schusswaffe in Obhut nahmen.
Die Staatsanwaltschaft ordnete die Durchsuchung der Gartenlaube wie auch der Wohnung des 63-Jährigen an. Die Polizei fand dabei noch weitere fünf Waffen und Munition sowie selbst angebauten
Hanf. Der Tatverdächtige musste eine Blutprobe abgeben, gegen ihn laufen jetzt Strafverfahren wegen Bedrohung, Verstoß gegen das Waffengesetz und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.
fx
In Niedersachsen sollen ab nächstem Jahr nicht mehr Millionen männlicher Küken getötet werden. Das sagte Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne). Er gehe davon aus, dass dann möglich sei, bereits im Ei das Geschlecht des Kükens zu bestimmen, sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Entsprechende Sondergenehmigungen für Brütereien sollen dann nicht verlängert werden. Die Geflügelbranche hat angekündigt, das Kükentöten dann einzustellen, wenn es eine praxistaugliche Alternativlösung gebe.
In Niedersachsen werden jährlich etwa 27 Millionen männliche Küken aus Legehennen-Linien direkt nach dem Schlüpfen vergast, weil sie weder Eier legen noch schnell genug Fleisch ansetzen. Bundesweit sollen es mehr als 40 Millionen Tiere sein. Aus der Wissenschaft wurden zuletzt noch Zweifel geäußert, dass die Technik der Geschlechtsbestimmung im Ei schon nächstes Jahr praxisreif ist. Gerald Steiner von der Technischen Universität Dresden sagte, eine flächendeckende Lösung werde es 2017 noch nicht geben - er rechne eher mit 2020.
fx
Die Verhandlungen zur Zukunft des Stadtverkehr Hildesheims gehen heute mit einer weiteren Verhandlungsrunde weiter - gleichzeitig beginnt heute ein fünftägiger Streik der Beschäftigten. Die Stadt Hildesheim teilte Ende letzter Woche mit, dass man Verständnis für die Situation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter habe, sie aber vom Streik absehen sollten. Gerade angesichts der neuen Verhandlungen sollte die derzeitige Situation nicht "auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger ausgetragen" werden, ein Streik sei jetzt aus Sicht der Stadt kontraproduktiv.
Es stehe nicht zur Diskussion, ob und wie viel Geld die Stadtwerke für einen Nachteilsausgleich für die Beschäftigten zur Verfügung stellen sollten. Stattdessen gehe es ausschließlich darum, wie der Stadtverkehr als Unternehmen erhalten werden könne. Entscheidend dafür sei, in welchem Umfang ein privater Unternehmer anstelle der Stadtwerke bereit wäre, solch einen Ausgleich zu gewähren. Nur so werde der Antrag des Stadtverkehrs genehmigungsfähig sein und seine Abwicklung
verhindert. Die Stadt Hildesheim werde weiterhin alles daran setzen, dieses Ziel zu erreichen und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer so wenig wie möglich zu belasten.
fx
Die Suche nach einem Endlager für Atommüll könnte in Deutschland sehr lange dauern. Das sagte der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns E.ON, Dr. Johannes Teyssen, der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Dem gebürtigen Hildesheimer zufolge ist es denkbar, dass es ein besonders komplexes Verfahren bei der Standortsuche geben wird und man nicht einfach ein geeignetes Endlager suche, sondern das beste. Dies würde entsprechend länger dauern.
Teyssen sagte dabei nichts zu konkreten Standorten - die Verantwortung dafür liege beim Staat. E.ON betreibt über sein in Hannover ansässiges Tochterunternehmen E.ON Kernkraft GmbH drei aktive Kernkraftwerke, darunter auch den Druckwasserreaktor in Grohnde. Weitere Kraftwerke sind im Rückbau.
fx
Im Nachgang eines Moscheefests in Peine sind gestern Abend drei Männer aus einer örtlichen Asylbewerberunterkunft angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilt, hatten das Trio und mit ihm noch weitere Personen das Fest besucht. Kurz vor dem Ende hatte es dann einen Streit mit einigen anderen Besuchern gegeben.
Über eine Stunde später fuhren dann im Bereich Schäferstraße/Lehmkuhlenweg mehrere Wagen vor, aus denen nach derzeitigem Ermittlungsstand 12 - 15 Personen ausstiegen und die Asylbewerber unvermittelt angriffen. Dies soll nur wenige Sekunden gedauert haben, dann fuhren die Täter davon. Drei Männer wurden leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Zwei Stunden später gab es eine Auseinandersetzung auf dem Gelände ihrer Unterkunft, die von der Polizei unterbunden wurde. Die Ermittler vermuten einen Zusammenhang zu den Vorfällen auf dem Fest, erwiesen ist dies aber noch nicht.
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