Auch in Hildesheim gibt es zwei bekannte Fälle einer Erpressung mithilfe des Computerprogramms „Locky“. Das meldet die Polizei.
Das Programm verschlüsselt die Daten auf der Festplatte und blendet dann meist eine Kontaktadresse ein: Nur bei Zahlung einer bestimmten Geldsumme, oft als Bitcoins, erhalte man einen Schlüssel, um die Daten wieder freizugeben. „Locky“ kommt meist als getarnter E-Mail-Anhang auf den eigenen Computer. Die Polizei rät deshalb, wichtige Daten regelmäßig extern zu sichern, nur Dokumente aus zuverlässigen Quellen zu öffnen und außerdem ein aktuelles, professionelles Antivirenprogramm zu nutzen.
Im Falle einer Infektion rät die Polizei zunächst von einer Zahlung ab – in jedem Fall aber sollte eine Strafanzeige erstattet werden.
fx
Klaus Schäfer wird den Platz von Ruth Seefels im Hildesheimer Stadtrat übernehmen.
Das sagte er gegenüber Tonkuhle. Schäfer ist Fraktionsgeschäftsführer der Grünen im Kreistag und Vorsitzender des Kreisvorstands der Partei. In Hildesheim ist er auch durch andere Projekte bekannt, etwa den Verein „Hildesheimer Geschichtswerkstatt“.
Die Bürgermeisterin Ruth Seefels war letzte Woche nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Sie war 2011 für die Grünen in den Rat gewählt worden.
fx
Der niedersächsische Landesfrauenrat hat beklagt, dass die Situation geflüchteter Frauen in vielen Flüchtlingsunterkünften nach wie vor schwierig sei.
Der Rat schreibt in einer Mitteilung, dass viele Frauen aus Angst vor Übergriffen bekleidet schliefen und sich sehr genau überlegten, ob sie nachts auf die Toilette gingen. Das "Konzept zum Kinderschutz und Gewaltschutz für Frauen in Aufnahmeeinrichtungen" des Landes müsse rasch überall umgesetzt werden – und auch kommunale Einrichtungen müssten genügend Geld erhalten, um Unterkünfte für Frauen sicherer machen zu können.
Der 1970 gegründete Landesfrauenrat ist ein Bündnis von 65 Verbänden und Gruppen und vertritt nach eigenen Angaben über 2,2 Millionen Frauen.
fx
Die kleinen Fraktionen im Hildesheimer Stadtrat haben zur Reduzierung der laufenden Kosten der Verwaltung ein Fuhrparkmanagement und eine intelligente Straßenbeleuchtung vorgeschlagen.
Der Vorschlag des Fuhrparkmanagements wurde vom Unabhängigen-Fraktionschef Hans-Uwe Bringmann vorgeschlagen. Angesichts der großen Teil der Fahrzeuge im Besitz der Stadt sei es sinnvoll, dafür eine zentrale Ansprechperson zu schaffen. Sie könnte besser den Überblick über Sinn und Notwendigkeit neuer Anschaffungen behalten.
Der Vorschlag für die Stadtbeleuchtung kam vom FDP-Ratsherrn Michael Kriegel. Andere Städte hätten mit der so genannten „Smart City“-Beleuchtung schon gute Erfahrungen gemacht. Hier kann mit vernetzten LED-Lampen je nach Bedarf die Beleuchtung angepasst werden, mit einem sehr niedrigen Stromverbrauch in Phasen der Ruhe.
fx
An der Universität Hildesheim tagen in dieser Woche rund 170 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Treffen der deutschsprachigen ethnographischen Bildungs- und Sozialforschung.
Die Fachleute reflektieren dabei ihre Forschungsmethoden. Bei der ethnographische Forschung wird direkt vor Ort beobachtet, was sich abspielt – etwa in Kindergärten, Schulen und Jugendeinrichtungen oder in Familien. Die notierten Beobachtungen werden später ausgewertet und als Daten erhoben. Dabei ist es nach Angaben der Erziehungswissenschaftlerin Kathrin Audehm besonders schwierig, eine Nähe zu den Personen im Feld aufzubauen und dennoch reflexive Distanz zu wahren. Die Tagung dauert noch bis Ende der Woche.
cw
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