Bewohnerinnen und Bewohner des Michaelisviertels haben dem Caritasverbandes für Stadt und Landkreis Hildesheim Geld für die Flüchtlingshilfe gespendet.
Die 520 Euro stammen aus der Aktion „Lebendiger Adventskalender“ im Dezember vergangenen Jahres. Dabei haben sich an jedem Abend in der Adventszeit Menschen aus dem Viertel an einem anderen Haus getroffen – und unter anderem für einen sozialen Zweck gesammelt. Der Caritas-Integrationshelfer Ako Kinik nahm die Spende entgegen – das Geld soll bei Alltagsproblemen wie dem Bedarf von Busfahrkarten oder Prüfungskosten von Sprachkursen eingesetzt werden.
cw
Im Prozess wegen des Brandanschlages auf ein bewohntes Flüchtlingsheim in Salzhemmendorf bei Hameln wird Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) nicht als Zeuge vernommen.
Richter Wolfgang Rosenbusch wies den Antrag der Verteidigung zurück. Diese hatte kritisiert, Weil habe auf die rechtliche Bewertung eingewirkt, weil er bei Besichtigung des Tatorts von versuchtem Mord gesprochen hatte.
Bei dem Prozess müssen sich zwei Männer im Alter von 25 und 31 Jahren sowie eine 24-jährige Frau wegen gemeinschaftlich versuchten Mordes verantworten. Sie hatten einen Molotow-Cocktail auf die Unterkunft geworfen, nur durch Zufall wurde niemand verletzt. Das Urteil soll am 17. März fallen.
cw
In der Diskussion um die Zukunft des Hildesheimer Stadtverkehrs hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die Deutsche Bahn dafür kritisiert, mit Billigangeboten kommunale Nahverkehrsunternehmen auszubooten.
In Pforzheim sei dies bereits geschehen, und für Hildesheim drohe es offenbar auch. Kommunale Verkehrsunternehmen könnten mit dem Angebot der Bahn nicht mithalten, wenn sie Tariflöhne zahlen – bei den Tochterunternehmen der Bahn seien die Löhne deutlich niedriger. Der Stadtverkehr Hildesheim würde trotz eines qualitativ hochwertigen Angebots vor dem Aus stehen. Wie berichtet, hat die Bahn-Tochter DB Regio Interesse am städtischen Busverkehr bekundet. Die Entscheidung darüber fällt die Landesnahverkehrsgesellschaft: beim gewählten Verfahren bekommt das günstigere Angebot den Vorrang. Dass sich ein Staatskonzern daran beteilige, kommunale Verkehrsunternehmen zu vernichten, sei ein Skandal, so ver.di. Die Bundesregierung müsse das Personenbeförderungsgesetz ändern.
fx/cw
Im Prozess um den Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim in Salzhemmendorf sollen heute am Landgericht Hannover die Plädoyers gehalten werden. Das Urteil wird für das Ende der Woche erwartet.
Am Freitag hatte die Verteidigung des 31-jährigen Hauptangeklagten beantragt, dass Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) als Zeuge gehört werden soll. Dieser habe beim Besuch des Tatorts den Anschlag als "versuchten Mord" bezeichnet und damit auf die rechtliche Bewertung eingewirkt, so der Anwalt. Der 31-Jährige muss sich gemeinsam mit einem 25-Jährigen und einer 24-jährigen Frau wegen gemeinschaftlich versuchten Mordes verantworten. Der Anwalt wies eine Tötungsabsicht seines Mandanten zurück. Die Angeklagten hatten die Tat zu Prozessbeginn gestanden.
cw
Das neue Gewerbegebiet am Hildesheimer Flugplatz soll weiter wachsen: Der Stadtentwicklungsausschuss hat in seiner letzten Sitzung der Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplans zugestimmt. Sie liegt westlich des gerade im Bau befindlichen Lidl-Logistikzentrums.
Die Nachfrage für Flächen an der Baurat-Köhler-Straße sei sehr hoch, sagte eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung im Ausschuss. Der Beschluss hatte hohe Dringlichkeit, weil es vor Ort schützenswerte Arten wie Feldhamster und Rebhühner gibt, die zunächst mit einer so genannten Kartierung gezählt werden müssen. Das muss vor Beginn der Schonzeit in Frühling geschehen, weil das Projekt sonst ein ganzes Jahr warten muss. Außerdem muss sich auch der zuständige Ortsrat noch in der Sache äußern.
fx
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