Die Einsatzleitstelle der Feuerwehr Hildesheim hat im letzten Jahr durchschnittlich fast 200 Einsätze pro Tag koordiniert.
Das geht aus der jetzt veröffentlichten Jahresstatistik hervor. Demnach ist die Zahl der Einsätze in Stadt und Kreis auf rund 72.200 angestiegen – dazu gehört der Rettungsdienst, der ärztliche Bereitschaftsdienst, Hilfeleistungen und auch Brandeinsätze. Den mit Abstand größten Anteil hat der Rettungsdienst, die Brandeinsätze der Feuerwehr bilden den kleinsten Anteil.
In der Stadt Hildesheim gab es 2015 rund 640 davon, in über einem Drittel der Fälle durch Brandmeldeanlagen ausgelöst. Bei den Hilfeleistungen der Feuerwehr, von denen es über 1.100 gab, entfiel der größte Teil darauf, Tiere aus Notlagen zu befreien oder auf Hauseinsätze. Gerade solche Einsätze kämen angesichts einer alternden Bevölkerung mittlerweise häufiger vor, sagte Feuerwehrchef Klaus Schmitz.
fx
Vor allem Frauen sind laut der Landesarmutskonferenz Niedersachsen von Armut betroffen.
Rund ein Drittel der Arbeitnehmerinnen in Deutschland seien in Teilzeit, befristeten Jobs oder Zeitarbeit beschäftigt, kritisierte die Sprecherin der Konferenz, Meike Janßen, am Mittwoch in Hannover. Sie forderte mit Blick auf den Internationalen Frauentag am 8. März eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
In Niedersachsen trügen die Alleinerziehenden, die zu 90 Prozent Frauen seien, ein besonders hohes Armutsrisiko. Die Rückkehr von einem Teilzeit- zu einem Vollzeitjob müsse daher erleichtert und Betreuungsmöglichkeiten für Kinder flexibler werden. Zur Konferenz gehören Wohlfahrtsverbände, der Deutsche Gewerkschaftsbund und weitere soziale Verbände und Initiativen.
cw
Der bundesweite „Tag der Archive“ am 6. März fällt in Hildesheim wegen Erkrankungen der Organisatoren aus. Das teilte Stadtsprecher Helge Miethe mit.
Ursprünglich war geplant, dass das Hildesheimer Stadtarchiv für die Öffentlichkeit öffnet – es sollte Führungen und einen Bücherflohmarkt geben. Sollte es zu einem späteren Zeitpunkt einen neuen Termin geben, werde dieser rechtzeitig angekündigt, so Miethe weiter.
cw
Der Niedersächsische Flüchtlingsrat hat erneut auf die Traumata hingewiesen, die Abschiebungen für Familien bedeuten können – etwa, wenn sie dadurch getrennt werden.
Irgendwann zermürbe es Menschen, sagte Geschäftsführer Kai Weber dem Evangelischen Pressedienst. Anlass ist der dritte Jahrestag der Rückkehr von Gazale Salame: Die Kurdin war als Schwangere mit ihrer jüngsten Tochter in die Türkei abgeschoben worden und musste dort acht Jahre bleiben, bis sie nach Deutschland zu ihrem Mann und den beiden älteren Kindern zurückkehren konnte. Die Ehe zerbrach an der Trennung. Ein 2014 vom Land beschlossener Rückführungserlass habe verhindert, dass es in den vergangenen Jahren derartige Fälle geben konnte, so Weber. Der Flüchtlingsrat befürchte aber, dass es wieder so komme, wenn Rückführungen nicht angekündigt werden.
cw
Das Verbotsverfahren gegen die rechtsextreme Partei NPD wird dieses Mal nicht an Informanten des Verfassungsschutzes in der Partei scheitern.
Der Präsident des Bundesverfassungsgericht, Andreas Voßkuhle, erklärte am zweiten Tag der mündlichen Verhandlung in Karlsruhe, der Senat sei nach vorläufiger Einschätzung zu dem Ergebnis gekommen, dass keine Verfahrenshindernisse vorliegen. Der Prozess könne fortgesetzt werden. Im Jahr 2003 war ein erster Verbotsanlauf gescheitert, weil der Verfassungsschutz V-Leute bis in die Parteispitze hinein platziert hatte. Diesmal hatten die Bundesländer entsprechend vorgesorgt.
cw
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