Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt vor unerwarteten Verträgen, die den Teilnehmenden von Gewinnspielen untergeschoben werden. Derzeit gebe es viele entsprechender Anfragen, heißt es in einer Mitteilung.
Laut Margarita Schürmann von der Verbraucherzentrale in Wilhelmshaven erfolgt die erste Kontaktaufnahme dabei meist per Telefon und es werde die Teilnahme an einem Gewinnspiel mit hohen Gewinnen angeboten. Dass dadurch aber auch Kosten entstehen, werde meist erst später klar, etwa wenn eine Teilnahmebestätigung nebst Rechnungsbetrag per Post zugehe, oder plötzlich etwas vom Konto abgebucht werde. Wer dann versuche, den Sachverhalt zu klären oder den vermeintlichen Vertrag zu widerrufen, bekomme häufig zu hören, dem Vertragsschluss ja zugestimmt zu haben - viele Betroffene bezweifelten dies aber.
Schürmann betont, dass Glücksspielverträge nur dann wirksam sind, wenn diese nach telefonischem Kontakt durch die Verbraucherinnen und Verbraucher noch einmal schriftlich bestätigt werden. Betroffene sollten deshalb unbedingt den Vertragsschluss bestreiten und einen Nachweis darüber einfordern. Zudem sollte der Vertrag hilfsweise widerrufen und gekündigt werden, wofür es auch einen kostenlosen Musterbrief der Verbraucherzentrale gebe. In diesem Zusammenhang könne auch gleich erfragt werden, woher die Anrufer die Erlaubnis hatten, telefonisch Kontakt aufzunehmen, so die Beraterin, denn ein Anruf dürfe nur mit ausdrücklichem Einverständnis erfolgen. Komme heraus, dass es sich um einen unerlaubten Anruf handelte, sollte dieser der Bundesnetzagentur gemeldet werden.
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An diesem Mittwoch bleiben bei der Stadt Hildesheim sowohl die Ausländerstelle als auch das Stadtbüro geschlossen. Grund dafür ist laut Mitteilung eine interne Fortbildung. Auch die Telefone seien dort an diesem Tag nicht besetzt.
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Die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) setzt jetzt unter dem Namen HAWKI in ihrem internen Online-System die künstliche Intelligenz "ChatGPT" ein. Diese stehe den Hochschulmitgliedern unter der Adresse ai.hawk.de für Anfragen zur Verfügung - und anders als normalerweise müsse für die Nutzung kein persönliches Konto beim Entwickler der KI angelegt werden.
Laut der Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Katja Scholz-Bürig, ist die HAWK damit wahrscheinlich die erste Hochschule des Landes mit solch einem Angebot. Statt den Einsatz von KI grundsätzlich zu verbieten, wie es verschiedene andere Hochschulen getan haben, habe sich die HAWK dazu entschlossen, das Thema selbstbestimmt anzugehen. Sich dagegen zu wehren, wäre nicht zukunftsweisend, so Scholz-Bürig. Studierende, Lehrende und Mitarbeitende der HAWK sollten die Chancen kennen und nutzen, die in der Einbindung von KI bestehen, aber mindestens genauso wichtig sei es, dass sich alle auch ganz klar der Risiken bewusst seien, den kritischen Blick behielten und von den Grenzen wüssten.
Der ChatGPT-Zugang wurde an der Fakultät Gestaltung entwickelt und hat drei Kategorien, um den Dialog zu erleichtern: "Konversation" ist ein Bereich für zwanglose Gespräche ("Chats"), ein "Virtuelles Büro" gebe es für Gespräche mit fiktiven Expert*innen zu spezifischen Themen, um sich etwa auf Gespräche mit Lehrenden vorbereiten, und der "Lernraum" soll dabei helfen, die Möglichkeiten von KI zu verstehen und zu lernen, was einen guten Prompt-Vorschlag ausmacht. Für die Zukunft sind noch weitere Funktionen geplant. HAWKI sei ein Prototyp, sagte Prof. Stefan Wölwer. Alle HAWK-Mitglieder seien dazu eingeladen, an seiner Entwicklung mitzuwirken.
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Der Landkreis Hildesheim sucht weiterhin interessierte Personen, die sich als Jugendschöffin oder -schöffe betätigen wollen. Solche ehrenamtlich Richtenden würden noch für die Amtsgerichte Hildesheim und Elze sowie für die Jugendkammer des Landgerichts Hildesheim gesucht, für die Jahre 2024 bis -28.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger müssen mindestes 25 Jahre alt sein, die deutsche Staatsangehörigkeit und Erfahrungen in der Jugenderziehung haben. Sie können ihre Bewerbung an ihre Wohnortkommune richten, so der Kreis weiter. Nähere Informationen zur Thematik sowie ein Bewerbungsformular gibt es auf der Website www.schoeffenwahl.de. Die Bewerbungsfrist endet am 26. Juni, Ansprechpartnerin ist Yvonne Marek unter
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Die Junge Caritas aus dem Bistum Hildesheim unterstützt die Kampagne „Freiwilligendienst stärken“, die jetzt eine Online-Petition an den Deutschen Bundestag gestartet hat. Auf der Seite www.fwd-staerken.de sollen nun innerhalb von vier Wochen mindestens 50.000 Unterschriften gesammelt werden, damit es eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gibt.
Hintergrund sind drohende Kürzungen im Bereich der Freiwilligendienste: Im Bundeshaushalt des nächsten Jahres seien bis zu 20 Prozent weniger Mittel dafür vorgesehen, so Tabea Nack von der Jungen Caritas. Die Aktion „Freiwilligendienst stärken“ sei eine Initiative von jungen Freiwilligen, die bei Trägern im gesamten Bundesgebiet tätig sind. Ihre Probleme seien unter anderem finanzielle Sorgen, eine zu geringe Förderung der pädagogischen Begleitung, fehlende Teilzeitmöglichkeiten und die unsoziale Anrechnung des zu geringen Taschengeldes auf Sozialleistungen ihrer Familien. Hinzu komme noch die mangelhafte Unterstützung bei Mobilitätskosten und der Platzmangel in einigen Regionen und Dienstformen.
Wenn das tatsächliche gesellschaftliche Potential der Freiwilligendienste genutzt werden solle, müssten die Rahmenbedingungen nachhaltig verbessert werden, so Nack weiter. Im Moment stammten die Freiwilligen im Schnitt eher aus der Mittelschicht und seien überdurchschnittlich gebildet. In dieser Hinsicht wolle man sich öffnen.
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