In der Hildesheimer Oststadt ist es seit Anfang der Woche zu einigen versuchten und auch vollendeten Wohnungseinbrüchen gekommen. Wie die Polizei mitteilt, geschah dies jeweils in den Abendstunden.
So kam es am Sonntagabend gegen 18 Uhr zu einer Tat in der Moltkestraße sowie zwischen 19:50 Uhr und 22:00 Uhr zu zwei weiteren Taten in der Goethestraße, am Montagabend waren zwischen 18 und 19:15 Uhr drei Wohnungen in der Von-Voigts-Rhetz-Straße betroffen, am Dienstag zwischen 18 und 20 Uhr drei Wohnungen in der Stresemannstraße, der Von-Emmich-Straße sowie am Bismarckplatz, und gestern wurden zwei weitere Fälle aus der Stresemannstraße und einer vom Bismarckplatz gemeldet.
In drei dieser insgesamt zwölf Fälle wurden Geld und Schmuck entwendet, die anderen Einbrüche blieben unvollendet - teilweise wurden der oder die Täter von Bewohnern gestört, die entweder zuhause waren oder zurückkamen. In allen Fällen wurden Fenster oder Balkon-/Terrassentüren angegangen, darunter zwei im ersten Obergeschoss.
Die Polizei hält einen Zusammenhang für wahrscheinlich und nimmt unter 0 51 21 - 939 115 Hinweise entgegen.
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Die Stadt Hildesheim hat Autofahrerinnen und -fahrer aufgerufen, die sogenannten taktilen Leiteinrichtungen auf Wegen freizuhalten - also z.B. die besonders hellen oder dunklen, geriffelten Bodenplatten, die insbesondere Blinden und Sehbehinderten zur Orientierung dienen. Die vor allem an Kreuzungen, Querungen oder bei Bushaltestellen zu findenden Einrichtungen würden immer wieder zugeparkt, so die Stadt, vermutlich aus Unkenntnis oder Gedankenlosigkeit.
Laut Straßenverkehrsordnung gebe es zwar keinen eigenen Tatbestand, der das Halten oder Parken darauf verbietet, doch auf Querungshilfen, an Bushaltestellen und auf Wegen mit abgesenktem Bord dürfe ohnehin nicht geparkt werden. Verwarnungen seien also möglich, und ggfs. könne dabei noch der verschärfende Tatbestand der Behinderung des Fußgängerverkehrs dazukommen.
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In der Hildesheimer Oststadt wird die Einumer Straße an diesem Freitag zwischen 8:30 Uhr und 16 Uhr zwischen der Moltkestraße und der Orleansstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Wie die Stadt mitteilt, wird dann der vor den Hausnummern 66/67 aufgebaute Kran abgebaut. Solange stehen auch die dortigen Parkbuchten auf beiden Seiten nicht zur Verfügung. Die Busse des Stadtverkehrs werden die Einumer Straße für die Dauer der Sperrung umfahren - sobald es dazu weitere Informationen gibt, wird diese Meldung ergänzt.
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In einer zentralen Gedenkveranstaltung ist gestern Abend in der Hildesheimer Nordstadt an die Opfer des Holocausts erinnert worden. Die Stadt und das Bündnis "Ins Licht gerückt" luden dabei zum Auftakt vor der Martin-Luther-Kirche, an die Bilder von Schülerinnen und Schülern projiziert wurden. Im Anschluss erinnerte Wilfried Duckstein vor dem Nordfriedhof an den dort bestatteten Widerstandskämpfer Gustav Hoppe, der wegen seiner Aktivitäten acht Jahre im Gefängnis verbringen musste, darunter mehrere Jahre in Einzelhaft, und dabei Folter und Misshandlungen erlitt.
Abschließend gab es in der nahen Robert-Bosch-Gesamtschule eine Versammlung, bei der die Schulleiterin Yvonne Schweppe, Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Hildesheim, Channah von Eickstedt, sprachen. Meyer sagte, Erinnerung spiele beim Erhalt der Demokratie eine zentrale Rolle. Sie solle nicht lähmen oder beschämen, sondern sensibilisieren und in die Lage versetzen, Gefährdungen früh zu erkennen. Wenn heute antisemitische Ressentiments wieder offen geäußert werden, sei das kein Randphänomen, sondern ein Warnsignal für die demokratische Kultur insgesamt. Von Eickstedt erinnerte daran, dass es auch unter den Juden im Konzentrationslager Auschwitz Widerstandskämpfer gab - ihre Ansprache hatte den Titel "Nicht wie Lämmer zur Schlachtbank".
Neben dieser zentralen Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag haben in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler des Scharnhorstgymnasiums die im Stadtgebiet verlegten Stolpersteine gereinigt. Nächsten Mittwoch wird außerdem ab 17 Uhr im Rathaus ein neues Buch mit Biografien der als Juden verfolgten Hildesheimerinnen und Hildesheimer vorgestellt.
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Die Hildesheimer Autobahnpolizei hat am Montagnachmittag einen unter Drogen stehenden LKW-Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Laut Bericht hatte ein Autofahrer gegen 14 Uhr gemeldet, dass dessen Sattelzug auf der A 7 in Schlangenlinien fuhr, und gab seine Position durch, bis eine Streife vor Ort war und den Laster stoppte.
Am Steuer saß ein 45 Jahre alter Mann aus der Nähe von Bitterfeld, bei dem sich körperliche Auffälligkeiten zeigten - ein Drogenschnelltest fiel daraufhin positiv aus. Der Mann musste seinen LKW stehenlassen und eine Blutprobe abgeben. Gegen ihn läuft nun ein Strafverfahren.
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