Die Nutzung von Mobil- und DECT-Telefonen erhöht bei Kindern und Jugendlichen nicht das Risiko für einen Hirntumor. Das legen die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten, internationalen Studie nahe, teilt das Bundesamt für Strahlenschutz mit Sitz in Salzgitter mit: Es teile die Auffassung dieser Studie. Es gebe nach derzeitigem Kenntnisstand keine wissenschaftlich gesicherten Belege dafür, dass der Mobilfunk gesundheitsschädigende Wirkungen auf Menschen hat - die geltenden Grenzwerte schützten Erwachsene wie auch Kinder.
Für die "MOBI-Kids-Studie" wurde das Nutzungsverhalten von fast 900 Kindern und Jugendlichen untersucht,die im Alter zwischen 10 und 24 Jahren an einem Hirntumor erkrankt sind. Diese Daten wurden dann mit denen einer Kontrollgruppe verglichen. Insgesamt wurden über mehrere Jahre rund 2.800 junge Teilnehmer*innen aus acht europäischen Ländern – darunter Deutschland – sowie Israel, Australien, Kanada, Japan, Korea und Neuseeland in die Studie aufgenommen.
Das Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken, war demnach für regelmäßige Nutzer*innen von Mobiltelefonen nicht höher als für Nicht-Nutzer*innen. Diese Ergebnisse decken sich mit denen früherer Studien, durch die hohe Zahl an Teilnehmenden und die lange Untersuchungsdauer verfüge die "MOBI-Kids-Studie" jedoch über eine deutlich aussagekräftigere Datenbasis.
fx
Zwei bislang unbekannte Männer sind in der letzten Nacht mit ihrem Versuch gescheitert, in eine Tankstelle in Nettlingen einzudringen. Wie die Polizei meldet, setzten sie zwischen 2 und 4 Uhr offenbar einen Gullydeckel ein, um die Verglasung der Eingangstür zu zerstören, gelangten dabei aber nicht durch die Außenjalousie. Schließlich gaben sie auf und ließen den Gullydeckel zurück. Der Schaden an der Tür wird auf 500 Euro geschätzt.
Die Polizei sucht nun auch Hinweise auf die Herkunft des Deckels - bisher konnte nicht festgestellt werden, wo er fehlt oder wem er gehört. Hinweise in der Sache nimmt das Kommissariat in Bad Salzdetfurth unter der Rufnummer 0 50 63 - 9010 entgegen.
fx
Am kommenden Freitag bleiben die Agentur für Arbeit in Hildesheim sowie ihre Zweigstellen in Alfeld und Peine geschlossen. Grund dafür ist eine interne Veranstaltung, heißt es in einer Mitteilung. Ausgenommen seien in Hildesheim die Familienkasse, der Ärztliche Dienst und der Berufspsychologische Service, und in Alfeld die Geschäftsstelle des Jobcenters Holzminden.
Für die Kundinnen und Kunden entstünden durch die Schließung keinerlei Nachteile, heißt es weiter: Sollte ein Meldetermin oder eine Arbeitslosmeldung auf den Freitag fallen, verlängere sich die Frist automatisch bis zum nächsten Montag. Viele Anliegen könnten auch über die gebührenfreie Servicenummer 0800 - 4 5555 00 oder online unter www.arbeitsagentur.de/eservices erledigt werden.
fx
14 Schulen im Landkreis profitieren von einer Förderung des Landes Niedersachsen für die Digitalisierung. Kultusminister Grant Hendrik Tonne überreichte entsprechende Bescheide über rund 2,96 Millionen Euro an Landrat Bernd Lynack (beide SPD). Tonne sagte, der Landkreis habe bei der Digitalisierung seiner Schulen ein beeindruckendes Tempo an den Tag gelegt, und er wünsche für die Zukunft weiterhin ein so motiviertes Engagement.
Lynack sagte, der Kreis habe mit den neuen Förderbescheiden nun insgesamt 4,5 Millionen Euro aus dem DigitalPakt Schule des Landes erhalten. Mit diesen Mitteln sei die Herstellung der erforderlichen Netzinfrastruktur und die WLAN-Installation in den Landkreisschulen nahezu abgeschlossen. Damit sei dann die essentielle Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung geschaffen. Nun sollen die nächsten Projektphasen schnellstmöglich umgesetzt werden, um die Einrichtungen zukunftsfähig aufzustellen und den Schülerinnen und Schülern zeitgemäßes Lernen zu ermöglichen. Dafür würden auch weitere Fördermittel von knapp über 7 Millionen Euro genutzt.
fx
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat den Vorstoß seines bayrischen Amtskollegen Markus Söder (CSU), die geplante Impfpflicht in Pflegeheimen und Krankenhäusern auszusetzen, scharf kritisiert. Er sagte heute, Bayern sei inzwischen in der Corona-Diskussion ein "komplett unberechenbarer Faktor". Dass jetzt die Umsetzung eines Bundesgesetzes auf nicht absehbare Zeit verweigert werde, habe eine neue Qualität.
Geltendes Recht sei überall anzuwenden und stehe nicht zur Disposition der jeweiligen Landesregierung. Der eigentliche Grund für diese Impfpflicht ab Mitte März sei der Schutz besonders verletzlicher Menschen in Alten- und Pflegeheimen und in Krankenhäusern. Dieses Ziel sei besondere Anstrengungen allemal wert, auch wenn der Bund zunächst noch einige offene Einzelheiten klären müsse.
fx
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