Im Kampf gegen die sich weiter verschärfende Corona-Pandemie hat der niedersächsische CDU-Chef Bernd Althusmann schnelleres Handeln gefordert. Da absehbar sei, dass sich die Lage zuspitze, sollte der Landtag früher als geplant zusammenkommen und möglicherweise den Katastrophenfall ausrufen, sagte der Politiker der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". In Katastrophenfällen könnten die Behörden schneller handeln und müssen parlamentarische Verfahren nicht abwarten. Auch sollten Impfzentren wieder eröffnet werden, um lange Schlangen vor den Impfpraxen zu vermeiden.
Zuvor hatte der niedersächsische CDU-Generalsekretär Sebastian, Lechner nach dem Auslaufen der epidemischen Lage von nationaler Tragweite auf Bundesebene für einen Sonderweg Niedersachsens plädiert. Er forderte in einer Sondersitzung des Landetages über die Erklärung einer epidemischen Lage allein für Niedersachsen zu entscheiden. Auch er betonte, das jetzt schnelles Handeln geboten sei.
sk
Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat an diesem Donnerstag Bewilligungsbescheide von knapp über 1,3 Millionen Euro aus dem DigitalPakt Schule an das Bistum Hildesheim überreicht. Das Geld geht an neun Schulen in Trägerschaft des Bistums oder einer bistumseigenen Stiftung, darunter die Albertus-Magnus-Schule und das Josephinum. Größte Empfängerin mit über 520.000 Euro ist die Bonifatiusschule II in Göttingen. Das Geld soll in den Aufbau von WLAN-Strukturen, Verkabelungen und in die Anschaffung technischer Geräte fließen.
Der Leiter der Hauptabteilung Bildung im Bistum, Dr. Jörg-Dieter Wächter, sagte, die Zuwendungen aus den Mitteln des Digitalpaktes seien für die katholischen Schulen eine unschätzbare Hilfe und hätten den pädagogischen Möglichkeiten einen enormen Schub versetzt. Digitale Bildung sei für die Zukunft der Kinder unverzichtbar.
fx
Ab dem kommenden Montag werden in einem kleinen Waldstück an der Klusburg in Hildesheim wieder einige Bergahorne gefällt. Diese sind vom Rußrindenpilz befallen und dadurch spröde geworden, teilt die EVI mit, in deren Auftrag die Arbeiten stattfinden. Die gefällten Baumstämme bleiben vor Ort großflächig auf dem Boden liegen und werden gegebenenfalls aufgesägt und mit Erdreich aufgefüllt, um eine schnellere Verrottung zu begünstigen.
Damit sind die Fällarbeiten abgeschlossen, nachdem im Frühjahr bereits drei Bäume weichen mussten. Ab Dezember wird der Bereich dann wieder aufgeforstet, so die EVI, vor Ort werden unter anderem Traubeneichen und ein Maulbeerbaum gepflanzt.
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Mit einer Performance unter dem Motto "Block Friday" will die Hildesheimer Ortsgruppe der Klima- und Umweltbewegung Extinction Rebellion morgen Nachmittag in der Hildesheimer Innenstadt gegen den so genannten "Black Friday" demonstrieren. In einer Mitteilung heißt es, es solle insbesondere die Rolle des auf immerwährendes Wachstum ausgerichteten fossilen Kapitalismus als Verursacher von globalen Krisen thematisiert werden.
Am Black Friday versuchten demnach Einzel- und Onlinehändler, durch teils absurde Rabattaktionen den Kauf von Produkten künstlich anzuregen. Menschen würden so dazu animiert, Produkte zu kaufen, die sie häufig gar nicht brauchten. Dabei sei offensichtlich, dass unendliches Wirtschaftswachstum auf einem Planeten mit endlichen, natürlichen Ressourcen nicht zusammenpasse. Damit dennoch alles so weiterlaufen könne, lebe und wirtschafte man auf Kosten der Kinder und auf Kosten anderer Länder, insbesondere im globalen Süden.
Für eine Veränderung müsse die Politik den Rahmen setzen, aber auch jede:r Einzelne könne etwas verändern. Die Coronapandemie habe eindrücklich vor Augen geführt, was wirklich zum Leben gebraucht werde: Nicht immer neue Konsumgüter, sondern soziale Beziehungen, Zugang zu Bildung, ökonomische Sicherheit sowie eine stabile Gesundheits- und Nahrungsmittelversorgung.
fx
Am Helios Klinikum Hildesheim gilt ab dem morgigen Freitag ein generelles Besuchsverbot. Wie das Haus heute Abend mitteilte, liegt das an der pandemischen Entwicklung mit einer Inzidenz von erstmals über 200 im Landkreis sowie immer mehr Covid-PatientInnen.
Klinikgeschäftsführer Sascha Kucera sagte, die Entscheidung sei auch dieses Mal wieder sehr schwer gefallen - es führe aber zum Schutze aller leider kein Weg daran vorbei. Das Verbot gelte für alle Bereiche mit Ausnahme der Palliativstation, Intensivstation, Geburt (nur eine Vertrauensperson zulässig), Kinderstation (eine Begleitperson oder ein Besucher) sowie für Patient:innen, die länger als zehn Tage stationär liegen. Alle Besucher und Begleitpersonen benötigten – unabhängig vom Impfstatus - einen Nachweis über einen negativen Corona-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist oder PCR nicht älter als 48 Stunden. Alle Besucher müssten sich zunächst an der Rezeption anmelden und auf Station beim Pflegepersonal melden. Zudem bestehe eine FFP2-Maskenpflicht.
Für die Patienten gebe es die Möglichkeit, über Tablet-Computer an ihrem Bett per Videotelefonie mit ihren Angehörigen in Kontakt zu bleiben, solange sie sich nicht persönlich sehen können. Gegenstände wie zum Beispiel frische Kleidung könnten an der Rezeption abgeben werden. Zudem dürften die Patienten vorerst weiterhin Besuch durch die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Grünen Damen und Herren empfangen.
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