Ab diesem Mittwoch gilt im Landkreis Hildesheim die Warnstufe 2 gemäß der Niedersächsischen Corona-Verordnung. Das gab jetzt die Kreisverwaltung bekannt. Das liege daran, dass sowohl der Leitindikator Hospitalisierung und auch die Inzidenz entsprechende Schwellenwerte überschritten hätten.
Mit Warnstufe 2 gelten demnach in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens ab übermorgen für Volljährige die 2G Plus-Regeln, wonach auch Geimpfte und Genesene einen negativen Test vorlegen müssen - etwa bei privaten Zusammenkünften und Feiern mit mehr als 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, in der Gastronomie, bei Beherbergungsangeboten, bei Veranstaltungen und den meisten Sitzungen, beim Sport, körpernahen Dienstleistungen wie etwa beim Frisör sowie in Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Die Maskenpflicht werde dahin ausgeweitet, dass in den genannten Bereichen FFP2/KN95-Masken oder solche mit gleichwertigem Schutzniveau zu tragen sind.
Dabei gälten drinnen strengere Schutzmaßnahmen als draußen, so der Kreis abschließend: So sei im Innenbereich durchgängig 2G Plus anzuwenden. Für Weihnachtsmärkte etwa gelte diese Vorgabe wie auch die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske aber auch für den Außenbereich. Weitere Fragen zu den Regelungen beantworte das Land Niedersachsen im Internet.
fx
Im Rahmen des Forschungsprojektes „Wissenschaftsvermittlung in der Informationskrise um die COVID-19-Pandemie“ (WInCO) hat ein Projektteam um Dr. Sylvia Jaki und Prof. Dr. Thomas Mandl von der Universität Hildesheim eine Umfrage gestartet. Diese richte sich explizit an die breite Bevölkerung, teilt die Uni mit. Ziel sei, mithilfe der Antworten Probleme und Unsicherheiten in der Kommunikation zu erkennen. Auf diese Weise hoffen die Forschenden, den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft langfristig zu verbessern.
In den Fragen gehe es um die Verständlichkeit der Informationen, über welche Kanäle sie bezogen wurden und welche Bedarfe generell bei der Informationsversorgung in Krisenzeiten bestünden. Die Umfrage ist vollständig anonym und nimmt etwa 5-10 Minuten in Anspruch.
sk
Anlässlich des Welt-AIDS-Tags kommt an diesem Mittwoch die AIDS-Hilfe ins Roemer- und Pelizaeusmuseum. Zwischen 10 und 18 Uhr seien ein Infostand und verschiedene Aktionen geplant, darunter eine Spendensammlung auch mit Landrat Bernd Lynack.
RPM-Direktorin Dr. Regine Schulz sagte, die aktuelle Sonderausstellung zu Seuchen sei eine wunderbare Plattform für die Hildesheimer AIDS-Hilfe. Sie freue sich sehr, dass das RPM sie bei der Aufklärungsarbeit unterstützen könne. Die Ausstellung zeige, dass Menschen immer schon wegen Krankheiten stigmatisiert worden seien.
Der Ausstellungs-Kurator Oliver Gauert sagte, dass in der Tat zu beobachten sei, dass bei allen Seuchen, die sich durch die Menschheitsgeschichte ziehen, immer wieder die gleichen Fehler gemacht worden seien: "Vertuschung, Ausgrenzung, späte Reaktion“.
fx
Aufgrund der steigenden Corona-Inzidenz bittet die Polizei Hildesheim darum, verstärkt die Online-Wache zu nutzen. Damit könnten unnötige Kontakte vermieden werden, da bei vielen Sachverhalten ein persönliches Erscheinen auf der Wache nicht erforderlich sei. Den Link der Online-Wache finden sie im Internet unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de
Dort befinden sich Hinweise zur Nutzung der Online-Wache, aus denen u.a. hervorgeht, welche Fälle nicht für eine Online-Anzeigenerstattung geeignet sind. In Notfällen sollte natürlich weiterhin der Notruf 110 gewählt werden.
sk
In den Gemeinden Bad Salzdetfurth, Lamspringe und Sibbesse laufen die Planungen für einen verbesserten Hochwasserschutz. Wie der Kreis mitteilt, sind sechs neue Rückhaltebecken an beiden Flüssen Alme und Riehe geplant sowie ein Leitdamm und ein so genannter Umfluter in Östrum, wo sie zusammenfließen. Vor kurzem habe dazu ein Ortstermin u.a. mit den Bürgermeistern und dem planenden Ingenieurbüro aus Erfurt stattgefunden.
Dabei hieß es, die Vermessungsarbeiten seien weitestgehend durchgeführt und es gebe nun ein digitales Geländemodell für die weitere Planung. Der nächste Meilenstein werde nun bis Mitte nächsten Jahres die Erstellung der so genannten Vorzugsvarianten für die erforderlichen Rückhaltebecken - also die Festlegung, wo und in welcher Form sie gebaut werden könnten. Bei Östrum sei vorgesehen, den Verlauf der Alme neu zu gestalten und sie nördlich um den Ort herumzuführen, so dass sie danach erst im Bereich der Kläranlage in die Riehe einmündet.
Weiter hieß es, der Gesamtprozess sei sehr langwierig, es gebe aber keine Alternative dazu. Das liegt laut Kreis auch daran, dass man auf Fördergelder des Landes angewiesen sei, die z.T. erst nach einem bestimmten Planungsstand überhaupt beantragt werden könnten. Allein die Baukosten - also ohne die Planung und den Grunderwerb - seien derzeit mit 3,6 Millionen Euro veranschlagt.
fx
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