Die geplanten Vorlesenachmittage der Hildesheimer Stadtbibliothek am 6. und 13. Dezember müssen wegen der aktuellen Corona-Lage leider entfallen. Das teilt die Stadt mit. Als kleine Nikolausgabe könnten sich dafür aber alle Eltern mit Kindern zwischen einem und sieben Jahren ab sofort bis zum 11. Dezember einen kostenlosen „Lesestart“-Beutel in der Stadtbibliothek abholen. Dieser enthält ein Bilderbuch oder Pappbilderbuch. „Lesestart“ ist ein bundesweites Programm zur frühen Sprach- und Leseförderung der Stiftung Lesen.
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Die Universität Hildesheim beteiligt sich am morgigen Freitag am Aktionstag "#PurpleLightUp", der auf die Rechte und Anliegen von Menschen mit Behinderungen aufmerksam machen will. In einer Mitteilung heißt es, dann starte mit einer Auftaktveranstaltung unter dem Titel "Barrierefreie Hochschullehre" eine neue Fortbildungsreihe, in der Lehrende noch mehr als bisher für das Thema sensibilisiert werden sollen. Der 3. Dezember ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen. Unter dem Motto "PurpleLightUp" wird die Farbe Lila dabei als Erkennungsmerkmal für zugehörige Aktionen eingesetzt.
Die Uni werde einen bereits begonnenen Weg in den kommenden Jahren weitergehen und sich in den Bereichen Inklusion und Barrierefreiheit engagieren. So habe man bereits 2013 die "Charta der Vielfalt" unterzeichnet, deren Ziel ein wertschätzendes Arbeitsumfeld für alle Mitglieder der Universität ist, oder 2014 eine Forschungsstelle zur Leichten Sprache eingerichtet. Seit 2018 gebe es außerdem die Arbeitsgruppe Barrierefreiheit, die sich unter anderem dabei eingesetzt hat, dass es nun ein inklusives neues Leitsystem am Hauptcampus gibt, dessen Informationen auf der Gebäudebeschilderung auch ertastbar ist.
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Die Angebote für Freizeit und Tourismus in Hildesheim werden ab sofort auf einer gesonderten Internetseite präsentiert. Unter der Adresse www.hildesheim-tourismus.de werden auf rund 130 Themenseiten die Vielfalt und Besonderheit der Stadt in den Fokus gerückt, teilt das Hildesheim Marketing mit. Damit solle Hildesheim als lebendige Stadt "endlich zeitgemäß und erlebnisorientiert" präsentiert werden, so wie es sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Touristinnen und Touristen erwarten würden. Der neue Internetauftritt sei ein Quantensprung im Vergleich zur vorherigen gemeinsamen Webseite mit der Stadt, sagte Marketing-Geschäftsführer Fritz S. Ahrberg. Service und Informationen seien übersichtlich gestaltet und schnell zu finden, und die neue Webseite mache Lust darauf, Hildesheim immer wieder zu entdecken.
Die Seite wurde von der Bremer Firma neusta destination solutions GmbH entwickelt, die bereits etwa für Celle oder Wolfenbüttel ähnliche Projekte umgesetzt hat. Die inhaltliche Konzeption und Ausgestaltung übernahm das Hildesheim Marketing GmbH in enger Abstimmung mit Partnerinnen und Partnern. Es gebe nun die drei Hauptbereiche mit den Überschriften „Sehen und erleben“, „Planen und informieren“ und „Buchen und kaufen“ mit jeweils dazu passenden Inhalten.
Gestalterisch habe man auf neue Farbwelten sowie viel Bild- und Videomaterial gesetzt - dies sei ein erster Ausblick auf ein neues Corporate Design, das ab dem Jahresstart 2022 in allen neuen Medien umgesetzt werden solle. Außerdem sei die Seite darauf vorbereitet, an das landesweite Tourismusnetzwerk "Niedersachsen Hub" angeschlossen zu werden
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Die für diesen Donnerstag angekündigte Veranstaltung im Literaturhaus St. Jakobi mit Kirsten Boie und Christoph Biemann fällt aufgrund der aktuellen Corona-Situation aus. Die Veranstalter bitten um Verständnis und weisen darauf hin, dass schon gekaufte Tickets bei Ameis Buchecke zurückgegeben werden können. Die Veranstaltung werde nicht nachgeholt.
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Die IG Bau Niedersachsen-Mitte sieht das Baugewerbe im Wachstum. Der Bau bleibe krisenfest, heißt es in einer Mitteilung, und werde bald neue Leute brauchen. Die Zahl der BauarbeiterInnen im Landkreis Hildesheim werde schon deshalb steigen, weil mit den derzeitig im Bau Beschäftigten das, was die Ampel-Koalition vorhabe, nicht zu schaffen sei, sagte Gewerkschaftssprecherin Stephanie Wlodarski. Für den Neubau von Wohnungen und vor allem auch für das klima- und seniorengerechte Sanieren werde jede Hand, die zupackt, gebraucht – und sie werde gut bezahlt.
Auf den Bau auch im Kreis Hildesheim komme eine „Beschäftigungsoffensive“ zu, und es sei höchste Zeit, deutlich zu machen, dass die Branche eine gute Jobperspektive biete. Dazu passe auch das Lohn-Plus von 6,2 Prozent, das die Gewerkschaft jetzt erreicht habe, und auch drei Einmalzahlungen von insgesamt 1.350 Euro. Außerdem werde das Azubi-Portemonnaie dicker, und es gebe zum ersten Mal eine generelle Entschädigung für die oft langen Fahrten zu den Baustellen.
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