Auch der Hildesheimer Weihnachtsmarkt muss ab Mittwoch von der 2G- auf die 2G Plus-Regel umstellen. Wie Fritz Ahrberg vom Hildesheim Marketing gegenüber Tonkuhle sagte, habe man sich schon vorab auch auf diese Möglichkeit eingestellt.
Ab Mittwoch würden an den entsprechenden Ausgabestellen nur noch für einen Tag gültige Bändchen für die Gastronomie und die Fahrgeschäfte ausgegeben, wenn ein negatives Testergebnis vorgelegt werde. Die bisher ausgegebenen "Dauerbändchen" verlören dann ihre Gültigkeit. Außerdem gelte auf dem Weihnachtsmarkt - und damit auch in einigen Teilen der Fußgängerzone - dann die Pflicht zum Tragen einer FFP2/KN95- oder vergleichbaren Maske.
Ein Abbruch des Weihnachtsmarkts sei derzeit nicht geplant. Man beobachte intensiv sowohl die Lage vor Ort als auch mögliche politische Entscheidungen zu diesem Thema, sagte Ahrberg weiter. Zu Äußerungen des Landesverbandes der Markt- und Schaustellerbetriebe, dass alle Märkte abgesagt werden sollten, sagte er, man stehe in engem Kontakt zu den hiesigen Schaustellern und beziehe auch deren Interessen bei Entscheidungen mit ein.
fx
Am Hildesheimer St. Bernward Krankenhaus gilt ab sofort für Besuche die 2G Plus-Regel. Wie das Haus mitteilt, haben damit haben nur BesucherInnen und Begleitpersonen Zutritt, die geimpft oder genesen sind und einen aktuell gültigen, negativen Corona-Test vorlegen können. Sie müssen sich jeweils am Haupteingang (derzeit wegen laufender Bauarbeiten nahe dem Parkhaus) registrieren. Für solche Besucher, die noch keinen Test vorweisen können, habe man eine Teststation aufgebaut, die ausschließlich Besuchenden zur Verfügung stehe.
Diese dürften dann maximal eine Stunde im Haus bleiben - die sonstigen Regeln blieben im Wesentlichen wie bisher. Sie finden hier eine Übersicht.
fx
Ab diesem Mittwoch gilt im Landkreis Hildesheim die Warnstufe 2 gemäß der Niedersächsischen Corona-Verordnung. Das gab jetzt die Kreisverwaltung bekannt. Das liege daran, dass sowohl der Leitindikator Hospitalisierung und auch die Inzidenz entsprechende Schwellenwerte überschritten hätten.
Mit Warnstufe 2 gelten demnach in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens ab übermorgen für Volljährige die 2G Plus-Regeln, wonach auch Geimpfte und Genesene einen negativen Test vorlegen müssen - etwa bei privaten Zusammenkünften und Feiern mit mehr als 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, in der Gastronomie, bei Beherbergungsangeboten, bei Veranstaltungen und den meisten Sitzungen, beim Sport, körpernahen Dienstleistungen wie etwa beim Frisör sowie in Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Die Maskenpflicht werde dahin ausgeweitet, dass in den genannten Bereichen FFP2/KN95-Masken oder solche mit gleichwertigem Schutzniveau zu tragen sind.
Dabei gälten drinnen strengere Schutzmaßnahmen als draußen, so der Kreis abschließend: So sei im Innenbereich durchgängig 2G Plus anzuwenden. Für Weihnachtsmärkte etwa gelte diese Vorgabe wie auch die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske aber auch für den Außenbereich. Weitere Fragen zu den Regelungen beantworte das Land Niedersachsen im Internet.
fx
Im Rahmen des Forschungsprojektes „Wissenschaftsvermittlung in der Informationskrise um die COVID-19-Pandemie“ (WInCO) hat ein Projektteam um Dr. Sylvia Jaki und Prof. Dr. Thomas Mandl von der Universität Hildesheim eine Umfrage gestartet. Diese richte sich explizit an die breite Bevölkerung, teilt die Uni mit. Ziel sei, mithilfe der Antworten Probleme und Unsicherheiten in der Kommunikation zu erkennen. Auf diese Weise hoffen die Forschenden, den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft langfristig zu verbessern.
In den Fragen gehe es um die Verständlichkeit der Informationen, über welche Kanäle sie bezogen wurden und welche Bedarfe generell bei der Informationsversorgung in Krisenzeiten bestünden. Die Umfrage ist vollständig anonym und nimmt etwa 5-10 Minuten in Anspruch.
sk
Anlässlich des Welt-AIDS-Tags kommt an diesem Mittwoch die AIDS-Hilfe ins Roemer- und Pelizaeusmuseum. Zwischen 10 und 18 Uhr seien ein Infostand und verschiedene Aktionen geplant, darunter eine Spendensammlung auch mit Landrat Bernd Lynack.
RPM-Direktorin Dr. Regine Schulz sagte, die aktuelle Sonderausstellung zu Seuchen sei eine wunderbare Plattform für die Hildesheimer AIDS-Hilfe. Sie freue sich sehr, dass das RPM sie bei der Aufklärungsarbeit unterstützen könne. Die Ausstellung zeige, dass Menschen immer schon wegen Krankheiten stigmatisiert worden seien.
Der Ausstellungs-Kurator Oliver Gauert sagte, dass in der Tat zu beobachten sei, dass bei allen Seuchen, die sich durch die Menschheitsgeschichte ziehen, immer wieder die gleichen Fehler gemacht worden seien: "Vertuschung, Ausgrenzung, späte Reaktion“.
fx
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