Angesichts der Kommunalwahl am Sonntag hat die Landesarmutskonferenz Niedersachsen (LAK) die politisch Verantwortlichen aufgefordert, endlich mit einer nachhaltigen Armutsbekämpfung zu beginnen. Das Thema sei im Kommunal- wie auch im Bundestagswahllkampf sträflich vernachlässigt worden, sagte LAK-Geschäftsführer Klaus-Dieter Gleitze. Dabei finde die Armut konkret in den Kommunen statt, mit unterschiedlichen Problemen je nach Region.
Während in strukturschwachen Regionen Menschen mit wenig Geld eher unter mangelnder öffentlicher Infrastruktur und fehlenden Arbeitsplätzen litten, stehe in Ballungsräumen die Wohnungsnot im Mittelpunkt. Die Langzeitarbeitslosigkeit verfestige sich auf hohem Niveau, so Gleitze, und immer mehr Menschen fielen nach Abzug der Mietkosten unter die Existenzgrenze.
Wenn wie etwa in Hannover wochenlang das größte Aufreger-Thema im Wahlkampf die gelben Säcke und die Sauberkeit auf den Straßen sei, laufe etwas schief in der Gesellschaft, wenn Menschen zugleich unter Brücken schlafen und in Containern nach Pfandflaschen wühlen müssen. Konkret fordere die Landesarmutskonferenz unter anderem die Stärkung von kommunalem und genossenschaftlichem Wohnen, einen bezahlbaren öffentlichen Nahverkehr und einen öffentlichen Beschäftigungssektor mit fairer Bezahlung.
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Die Nordzucker AG startet am morgigen Freitag in ihren Fabriken mit der Verarbeitung der diesjährigen Zuckerrüben. Es werde konzernweit eine durchschnittliche Ernte erwartet, heißt es in einer Mitteilung, und noch immer gälten wegen Covid-19 besondere Hygiene-Bedingungen. Das Ende der Kampagne werde für Mitte Januar erwartet. Den Auftakt mache morgen das Werk in Schladen, dann folgten bis Oktober die anderen Werke in Europa. In der Region Hildesheim betreibt das Unternehmen die Zuckerfabriken in Clauen und Nordstemmen.
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Betrüger nutzen vermehrt auch den Internet-Dienst WhatsApp, um an Geld zu kommen. Davor warnt die Polizei. Dabei werde oft der altbekannte "Enkeltrick" angewendet: Die Betrüger gäben sich per WhatsApp-Nachricht als nahe Angehörige aus, die ein neues Mobiltelefon und deshalb eine neue Nummer hätten. Dann bäten Sie die Angerufenen um Geld, weil sie in einer dringenden Zwangslage seien. Diese Masche sei z.B. vor kurzem bei einem Mann aus Hildesheim versucht worden, so die Polizei: Er hatte solch eine Nachricht von seinem angeblichen Sohn erhalten.
Die Polizei rät, bei WhatsApp-Nachrichten von unbekannten Nummern besonders misstrauisch zu sein, erst recht, wenn Geldforderungen gestellt würden. Ein Rückruf des Angehörigen unter dessen bisher bekannter Nummer könne hier Klarheit schaffen.
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Der Landkreis Hildesheim setzt die spontanen Impfaktionen fort. Heute wurden folgende neue Termine bekannt gegeben, bei denen eine Impfung ohne Anmeldung möglich ist, gegen Vorlage eines gültigen Ausweises und - falls vorhanden - des Impfbuchs.
Donnerstag, 09. September
14 bis 18 Uhr: Bockenem, Jugendtreff, Karl-Binder-Str. 1 [KORRIGIERTE ZEIT]
(für Erstimpfungen: Johnson&Johnson, für Zweitimpfungen: BioNTech )
13 Uhr bis 16 Uhr: Hildesheim, an der Agentur für Arbeit, Am Marienfriedhof 3.
(für Erstimpfungen: Johnson&Johnson, für Zweitimpfungen: BioNTech und Moderna)
Freitag, 10. September
13 Uhr bis 17 Uhr: Sarstedt, REWE-Markt am Moorberg 1
(für Erstimpfungen: Johnson&Johnson, für Zweitimpfungen: BioNTech und Moderna)
Samstag, 11. September
9 bis 14 Uhr: Elze, ehem. DRK Kindertagesstätte, Bahnhofstraße 12
(für Erstimpfungen: Johnson&Johnson, für Zweitimpfungen: BioNTech)
Für alle Personen, die sich bei den Impfaktionen (inkl. Impfbus) in den letzten Wochen mit BioNTech oder Moderna haben impfen lassen, sei die zweite Impfung grundsätzlich im jeweiligen Impfzentrum vorgesehen, so der Kreis. Eine Alternative böten die oben genannten Aktionen. Dabei sei jedoch der Mindestabstand zwischen den Impfungen von 21 Tagen (BioNTech) und 28 Tagen (Moderna) zu beachten.
Es sei auch weiterhin möglich, sich spontan und ohne Anmeldung in den Impfzentren Alfeld und Hildesheim impfen zu lassen, Erstimpfungen erfolgten dabei nur noch mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson für Personen ab 18 Jahren. Personen die bislang Ihre Zweitimpfung mit BioNTech oder Moderna noch nicht erhalten hätten, könnten diese auch ohne Termin im jeweiligen Impfzentrum erhalten. Auch hier sei der Mindestabstand zwischen den beiden Impfungen einzuhalten. Zudem könnten auch Personen, die von einer COVID-19 Erkrankung genesen sind, die empfohlenen Einmalimpfung erhalten.
Die Impfzentren Hildesheim und Alfeld sind laut Kreis Dienstag bis Samstag von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Die letzte Impfung sei jeweils eine halbe Stunde vor Schließung möglich.
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Die Bundesagentur für Arbeit überholt mit dem Beginn des neuen Schuljahres ihr Medienangebot für Abiturienten und Abiturientinnen. Neue Angebote im modernen Look sollen Schülerinnen, Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Berufsorientierungs-Coaches künftig noch zielgerichteter bei Themen rund um die Berufs- und Studienwahl unterstützen, heißt es in einer Mitteilung.
So werde etwa das Internetportal abi.de für Smartphones und Tablets optimiert und auch inhaltlich erweitert, etwa um einen neuen Einstieg in die Seite, der wichtige Grundfragen beantworte. Das Portal werde zudem um Infos für Jugendliche an berufsbildenden Schulen und solche, die sich in der Phase zwischen Schulabschluss und dem Beginn eines Studiums bzw. einer Ausbildung befinden, erweitert, sowie Infos für Auszubildende sowie Ausbildungs- und Studienabbrecherinnen und -abbrecher.
Auch gebe es zwei neue Informationshefte: Eines richte sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10, und eines an solche, die kurz vor der (Fach)Hochschulreife stünden. Es gebe sie zunächst digital und im nächsten Jahr auch in gedruckter Form.
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