Ab heute können Kulturveranstaltungen für den Sommer für eine Förderung durch den Bund registriert werden. Das teilt das Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Hannover mit. Der 2,5 Milliarden Euro schwere Sonderfonds zur Wiederaufnahme des kulturellen Lebens soll wirtschaftliche Nachteile durch die Corona-Pandemie ausgleichen helfen, die Registrierung erfolgt auf der Seite www.Sonderfonds-Kulturveranstaltungen.de. In Kraft tritt der Fonds zum 1. Juli.
Minister Björn Thümler sagte, Kultur sei essenziell. Er rufe Veranstalterinnen und Veranstalter in Niedersachsen auf, diese Fördermöglichkeit zu nutzen. Das Land unterstütze diese mit seinem eigenen Förderprogramm „Niedersachsen dreht auf“. Für kleinere Kulturveranstaltungen mit bis zu 500 Teilnehmenden im Juli sowie mit bis zu 2.000 Teilnehmenden von August an sei eine Förderung im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitshilfe vorgesehen. Für größere Kulturveranstaltungen gebe es ab September eine Ausfallabsicherung.
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Ein 20 Jahre alter Autofahrer hat in der letzten Nacht einen Unfall in der Hildesheimer Rathausstraße verursacht. Wie die Polizei meldet, rammte er mit seinem BMW beim Vorbeifahren einen geparkten Renault, woraufhin ein Anwohner die Polizei rief. Diese traf den 20-Jährigen in "sehr redseliger" Stimmung an und führte einen Alkotest durch, der einen Wert von 1,5 Promille ergab. Er musste daraufhin eine Blutprobe und auch seinen Führerschein abgeben. Der Schaden an den Autos wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt, der BMW musste danach abgeschleppt werden.
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Ab heute ist der Ferienpass der Stadt Hildesheim erhältlich. Er enthält laut Mitteilung über 200 Aktionen, die der Fachbereich Jugend in Kooperation mit rund 80 Veranstaltern zusammengestellt hat, und kostet 4,50 Euro. Die Anmeldungen werden ab nächster Woche Dienstag unter www.ferien-hildesheim.de entgegen genommen, wobei pro Tag vier Aktionen gebucht werden können.
Neben schon aus den Vorjahren bestehenden Angeboten sind dieses Jahr erstmals das LaserGame Hildesheim und der Weltvogelpark Walsrode dabei, und außerdem ein erweitertes Programm an Fahrrad- und Schwimmkursen: Gerade Bewegungsangebote hätten nach der Zeit des Lockdowns große Bedeutung. Bei allen Veranstaltungen stehe der Schutz aller Mitwirkenden an erster Stelle, weshalb kurzfristige Änderungen nicht ausgeschlossen seien. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Ferienprogramms, über Instagram, oder auch telefonisch bei Miriam Blüthgen vom Fachbereich Jugend unter 0 51 21 - 301 4513.
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Der niedersächsische Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann hat bei einem Besuch im Hildesheimer Gewerbepark Nord seine weitere Unterstützung für den Bau eines dritten Autobahnanschlusses zugesagt. Das Vorhaben habe höchste Priorität, sagte er: Der Gewerbepark sei aufgrund seiner ausgezeichneten Lage direkt an der A7 für die gesamte Region von besonderer Bedeutung. Gerade für Unternehmen aus der Logistikbranche sei das Gebiet sehr attraktiv.
Der neue Autobahnanschluss soll die B 6 direkt an die Autobahn anbinden und den anliegenden Stadtteil Drispenstedt entlasten - derzeit fahren LKW den Gewerbepark über die Abfahrt Drispenstedt und die B494 an. Die Stadt rechnet für das Jahr 2023 mit der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens und einem Baubeginn zwei Jahre später.
Auch die generelle Weiterentwicklung des Parks, der von Hildesheim und Giesen gemeinsam entwickelt wird, war gestern Thema. Laut Stadt gehe die Vermarktung mit großen Schritten voran: Alle bisher verfügbaren Flächen seien bereits veräußert, für weitere Flächen erfolge derzeit die provisorische Erschließung - und auch für diese gebe es bereits konkrete Verhandlungen und Gespräche.
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In Osnabrück wird heute das Islamkolleg Deutschland feierlich eröffnet - die erste Stätte zur bundesweiten Ausbildung von Imamen und religiösem Betreuungspersonal. Der Unterricht dort findet in deutscher Sprache statt und wird vom deutschen Staat finanziert, heißt es in einer Mitteilung. Getragen wird das Kolleg wird von mehreren kleinen Islamverbänden und auch dem Zentralrat der Muslime, die zweijährige Ausbildung ist aber nicht an eine Verbandszugehörigkeit gebunden. Bisher werden die meisten Imame in Deutschland im Ausland ausgebildet, zumeist in der Türkei.
Nach dem Vorbild der Seminare für christliche Priester und Pastorinnen oder jüdische Rabbiner lernen die Kollegiaten und Kollegiatinnen in Osnabrück zu predigen, den Koran zu rezitieren, Gemeindegruppen anzuleiten und Seelsorge-Gespräche zu führen. Außerdem wird auch eine Seelsorge-Ausbildung etwa für Krankenhäuser, Gefängnisse oder die Bundeswehr angeboten. Unter den 35 Personen des ersten Jahrgangs sind 20 Prozent Frauen.
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