Das Land Niedersachsen und die Verkehrswacht haben die Kampagne "Sichere Landstraße - Mein Tempo... mein Leben!" gestartet. In ihrem Rahmen wird an ausgewählten Stellen in Niedersachsen per Plakat oder elektronischer Einblendung dazu aufgerufen, die eigene Geschwindigkeit an die Umgebungsverhältnisse anzupassen.
Hintergrund ist laut der Organisatoren, dass sich im letzten Jahr rund zwei Drittel aller tödlichen Verkehrsunfälle auf Landstraßen ereignet haben, 249 Menschen verloren dabei das Leben. Die Hauptunfallursachen seien nicht angepasste Geschwindigkeit, Fahrfehler und Ablenkung, sowie Alkohol oder andere Drogen. Nach Unfällen mit dem Gegenverkehr seien Baumunfälle die zweithäufigste Todesursache auf Landstraßen. Die Wahrscheinlichkeit, bei einem Fahrunfall mit Abkommen von der Fahrbahn getötet oder schwer verletzt zu werden, sei bis zu fünfmal höher, wenn wenn man gegen ein Hindernis wie einen Baum prallt.
Die Kampagne soll im Laufe der Zeit um weitere Maßnahmen ergänzt werden. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite der Verkehrswacht.
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Eine 41 Jahre alte Hildesheimerin ist vor kurzem Opfer des so genannten "Romance-" oder "Love-Scammings" geworden. Wie die Polizei mitteilt, war sie auf einer Kennenlern-Seite im Internet von einem Mann angeschrieben worden, woraufhin ein reger Mail-Austausch folgte. Schon bald gestand der Mann ihr seine angebliche Liebe ein und äußerte den Wunsch zu heiraten. Ihrem Vorschlag, sich persönlich zu treffen, zeigte er sich zwar aufgeschlossen gegenüber, es kam jedoch nicht dazu.
Stattdessen berichtete er ihr von Problemen mit seiner Bank und bat um einen mittleren vierstelligen Betrag. Als sie diesen überwiesen hatte, bat er um eine weitere, diesmal fünfstellige Summe, die sie jedoch nicht überwies und stattdessen mit wachsendem Misstrauen zur Polizei ging. Die riet der 41-Jährigen, den Kontakt umgehend abzubrechen und insbesondere keine weiteren Überweisungen mehr vorzunehmen.
Das Romance- oder Lovescamming sei eine moderne Form des Heiratsschwindels, heißt es weiter. Man sollte größte Vorsicht walten lassen, sobald Internetbekanntschaften Geldforderungen äußern. Weitere Infos zum Thema gibt es im Internet.
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Ab dem 5. Juli können die Zulassungsstellen in Hildesheim und Alfeld wieder ohne vorige Terminvereinbarung besucht werden. Das meldet der Landkreis. Es bestehe aber natürlich weiterhin die Möglichkeit, über die Internetseite der Kreisverwaltung online einen Termin zu vereinbaren, um längere Wartezeiten zu vermeiden - zumindest in den ersten Tagen nach der Öffnung sei mit einem stark erhöhten Publikumsaufkommen zu rechnen. Außerdem weist der Kreis darauf hin, dass viele Zulassungsvorgänge auch per i-Kfz über das Internet erledigt werden können - Informationen dazu gibt es unter www.landkreishildesheim.de/Zulassungsstelle.
Die Führerscheinstelle ist wegen der räumlichen Begebenheiten nicht in die Öffnung mit einbezogen - hier ist weiter ein Termin erforderlich. In den Zulassungsstellen gelten die üblichen Corona-Schutzmaßnahmen. Die Wartezone ist deshalb aktuell außerhalb des Gebäudes, der Einlass wird über das Personal geregelt.
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Am morgigen Mittwoch findet eine Ausgabe der Reihe "Click & Meet" der Hildesheimer Polizei statt, die sich gezielt an Schülerinnen und Schüler richtet. Von 16 bis 18 Uhr stehen dann Kommissarin Maren Haun und Kommissar Felix Fricke für Fragen zur Verfügung - etwa zu ihrem Berufsalltag, Einstellungsvoraussetzungen und zum Ablauf des Studiums an der Polizeiakademie Niedersachsen.
Der Link für die Veranstaltung ist vc.els-ni.de/PolizeiHildesheim_20EIN-JOBFÜRS_LEBEN21.
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Das Bistum Hildesheim hat sein Geschäftsjahr 2020 mit einem Überschuss von 12,4 Millionen Euro abgeschlossen. Damit liege man zwar vier Millionen Euro unter den ursprünglichen Planungen, das Ergebnis sei aber deutlich besser als angesichts der Corona-Pandemie befürchtet, heißt es in einer Mitteilung. Der Diözesankirchensteuerrat habe den Abschluss auf einer Online-Sitzung einstimmig gebilligt.
Das Bilanzvolumen habe sich von rund 438 Millionen Euro im Jahr 2019 auf fast 467 Millionen erhöht. Haupteinnahmequelle sei die Kirchensteuer mit 174,2 Millionen Euro gewesen, was einem Rückgang um 3,7 Prozent entspreche. Zu Beginn des Jahres habe man aufgrund der Pandemie noch mit einem Rückgang von bis zu 20 Prozent gerechnet.
Bei den Ausgaben seien weiterhin die Personalkosten der größte Posten, gefolgt von Zuweisungen an Kirchengemeinden, die Caritas und verschiedene Seelsorgeeinrichtungen. Erstmals seien auch Rückstellungen für Zahlungen an Missbrauchsbetroffene in Höhe von 7,3 Millionen Euro dazugekommen.
Für das neue Wirtschaftsjahr rechnet Finanzdirektorin Dorota Steinleitner mit einer weiter leicht rückläufigen Entwicklung der Kirchensteuern. Dem müsse in den nächsten Jahren mit Sparmaßnahmen begegnet werden. Unter anderem sei geplant, die Zahl der Immobilien des Bistums in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren um die Hälfte zu reduzieren.
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