Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Niedersachsen starten ab dem morgigen Mittwoch mit Corona-Schutzimpfungen. Alle Praxen könnten sich daran beteiligen, hieß es aus dem Sozialministerium, in der Startphase sollten aber vor allem solche Praxen impfen, die viele über 70-jährige Patientinnen und Patienten hätten.
Da Impfstoff aktuell immer noch Mangelware sei, würden anfangs nur besonders gefährdete Personen gemäß den Priorisierungsvorgaben des Bundes geimpft, sagte der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Mark Barjenbruch. Man bitte deshalb die Bevölkerung, nicht danach zu fragen: Die Praxen würden stattdessen von sich aus ihre impfberechtigten Patienten ansprechen.
Der Bund hat angekündigt, in den ersten zwei Wochen nach Ostern die Praxen zunächst jeweils mit rund 20 Impfdosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer zu versorgen. Später sollen alle verfügbaren Impfstoff-Varianten ausgeliefert werden.
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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) lehnt einen von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet vorgeschlagenen "Brücken-Lockdown" ab. Er habe daran erhebliche Zweifel, hieß es in einer Mitteilung der Staatskanzlei in Hannover. Viele Fragen seien ungeklärt: Wolle Laschet die Kitas komplett samt Notbetreuung schließen? Solle die Wirtschaft ganz herunterfahren? Wie lange und mit welchem konkreten Ziel sollten diese Maßnahmen andauern?
Solche Vorschläge würden zur Verunsicherung der Menschen beitragen, aber nicht bei der Eindämmung des Infektionsgeschehens helfen. Vor Ostern habe Aktionismus bei vielen Menschen für einen Vertrauensverlust gesorgt, und nach Ostern dürfe man diesen Fehler nicht wiederholen. Deswegen sehe er auch keinen Grund, die für nächsten Montag geplante MinisterpräsidentInnenkonferenz vorzuziehen, wie Laschet es vorgeschlagen hat. In Niedersachsen werde insgesamt eine eher erfreuliche Infektionsentwicklung verzeichnet. Das spreche dafür, den eingeschlagenen Kurs auf der Grundlage von Konsequenz und Umsicht beizubehalten, so Weil. Eine stetige, verlässliche Politik sei auch notwendig, um Vertrauen bei den Bürgerinnen und Bürgern zurückzugewinnen.
fx
Volleyball-Bundesligist Helios Grizzlys Giesen geht mit seinem bestehenden Trainer-Trio in die kommende Saison. Wie der Verein mitteilt, haben sowohl Cheftrainer Itamar Stein als auch seine Co-Trainer Milan Hrinak und Stefan Urbanek ihre Verträge verlängert.
Team-Geschäftsführer Sascha Kucera sagte, das Dreigestirn ergänze sich prima und habe seine jeweiligen Schwerpunkte in der Trainingsarbeit gefunden. Neben Stein und Urbanek, die bereits die höchste Trainerlizenz besitzen, werde nun auch Hrinak diesen Weg einschlagen und Trainerfortbildungen ablegen. Alle drei seien bereits in der Planung für die kommende Saison und sichteten Neuzugänge für die Grizzlys.
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Der Hildesheimer Kreisverband der PARTEI hat einen eigenen Oberbürgermeister-Kandidaten aufgestellt: Der Gastronom Hamum Hirbod soll bei der Wahl gegen den Amtsinhaber Dr. Ingo Meyer (parteilos, unterstützt von der SPD) und den CDU-Kandidaten Dennis Münter antreten. Für den Kreistag und Stadtrat wird bei der kommenden Wahl Ortwin Bönhold kandidieren.
Die PARTEI wurde vor 17 Jahren von RedakteurInnen der Satire-Zeitung Titanic gegründet, hat ein Grundsatzprogramm und ist inzwischen mit je einem Sitz sowohl im Bundestag als auch im Europaparlament vertreten.
fx
Ab dem morgigen Mittwoch ist im Kreisgebiet der Besuch von Kitas, Horten und Schulen wieder erlaubt. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, liegt dies an der 7-Tage-Inzidenz, die seit dem 2. April die Zahl 100 unterschreitet. Man gehe davon aus, dass dies von Dauer sein werde, und handele entsprechend der niedersächsischen Corona-Verordnung.
Diese sieht vor, dass Hochinzidenz-Kommunen die Kita- und Schulöffnung wieder zulassen, wenn die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 Fälle je 100.000 Einwohner*innen sinkt. Wegen der Ostertage habe man die Wiedereröffnung auf den Mittwoch gelegt - so könnten die Leitungen der Kindertageseinrichtungen ihre Beschäftigten informieren und organisatorische Vorbereitungen treffen, und auch die Eltern müssten informiert werden, so die Erste Kreisrätin Evelin Wißmann.
Der Landkreis Hildesheim bleibe aber trotz Kita- und Schulöffnung nach wie eine Hochinzidenz-Kommune. Dieser Status könne erst beendet werden, wenn die 7-Tage-Inzidenz an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 Fälle je 100.000 Einwohner*innen sinkt. Wenn dies geschehe, werde der Kreis dies öffentlich bekanntmachen.
fx
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